Was für ein Sommer

Sara am 29. September 2011

Schöner Sommer, jetzt im Herbst, oder? Hihi.

Ich habe den Tag heute sehr genossen. War den ganzen Tag draußen, habe nachmittags unterm Sonnenschirm in der Schwartzschen Villa (das ist ein Café in Steglitz) gesessen und auch einen laaaangen Spaziergang durch die Schloßstraße gemacht. Nur Eis habe ich heute nicht gegessen. Das fehlt noch zum richtigen Sommergefühl, weshalb ich das morgen sofort nachholen werde. Hehe.

Dieser Altweibersommer ist das beste Mittel gegen die Herbstmelancholie. Ich denke derzeit gar nicht so oft daran, dass mir die Zeit eigentlich viel zu schnell vergeht. Letztendlich kann ich ja eh nichts anderes machen, als das, was mir bleibt, so sehr wie möglich zu genießen. (Welch kryptischer Satz… *lach*)

Aktuell sind es noch ein wenig mehr als drei Monate Freizeit. Meine Auszeit endet im Januar. Dann muss ich wieder arbeiten. Bin gespannt, was mich bis dahin noch so erwartet. Vielleicht schaffe ich es ja wirklich noch ans Meer!

 

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Mann, ey

Sara am 27. September 2011

Ich brauche eine neue Jeans. Meine Lieblingsjeans beginnt, sich in ihre Einzelteile aufzulösen. Mann, ey! Das ist gemein. Ich mag nicht Jeans kaufen gehen. Ich will diese behalten! Grmpf.

Papstvorsprung

Sara am 22. September 2011

Puh. Gerade noch rechtzeitig nach Hause gekommen.

So langsam wurde es hier nämlich echt voll.

Ich wohne in der Nähe des Olympiastadions, wo heute der Papst sein wird und da alle Teilnehmer bis 17 Uhr angereist sein müssen (auch wenn die Messe erst um 18:30 Uhr beginnt), war bzw. ist es auf der Straße und in den Bussen entsprechend voll.

Aaaaaber: nicht, als ich fuhr. :-)

Ich hatte heute einen Arzttermin in der Wilmersdorfer Straße und musste dafür am Olympiastadion vorbei. Als ich den Termin vereinbarte, habe ich keinen Gedanken daran verschwendet, dass der Verkehr ein wenig “anders” sein würde, wenn der Papst zu Besuch kommt. Uff.

Zum Glück war der Termin aber mittags und ich somit genau rechtzeitig, bevor es so richtig voll wurde, wieder daheim. Papstvorsprung, also leichten Vorsprung vorm Papst eben. Oder so. Und irgendwie war es auch ganz nett, mit so vielen Nichtberlinern gemeinsam im Bus zu sitzen. Die sind manchmal so herrlich verpeilt und wissen nicht, wo sie aussteigen müssen oder welcher Knopf die Bustür öffnet und so. Da kann ich mein Helfersyndrom mal voll ausleben!

Herbstmelancholie

Sara am 21. September 2011

Wenn man jetzt spazieren geht, riecht es draußen nach Herbst, finde ich. Und auch die Temperaturen passen sich diesem Geruch zunehmend an. Schon seit ein paar Tagen tut man gut daran, eine Jacke mitzunehmen, wenn man das Haus verlässt.

Gestern befiel sie mich nun: eine leichte Herbstmelancholie beim Anblick der Blätter, die von den Bäumen rieseln. Geht es euch auch so?

Dieses Jahr vergeht so rasend schnell. Ich möchte manchmal rufen: “Moment, Moment, warte doch mal, ich will mich doch erstmal umschauen!” Und doch schreitet die Zeit unaufhaltsam voran. Der Sommer ist plötzlich vorbei und ich war nicht ein einziges Mal am Meer. Dabei hatte ich es mir so fest vorgenommen.

Natürlich kann man die Zeit nicht aufhalten, man kann sie nur bewusster leben. Weil mir das klar ist, hatte ich mir fest vorgenommen, dieses Jahr zu genießen, wie noch keines zuvor. Bisher bin ich diesem Grundsatz auch treu. Ich kann unumwunden sagen, dieses Jahr ist das schönste, was mir bisher im Leben passiert ist. Und trotzdem vergeht es mir einfach zu schnell. Ich komme echt zu gaaaaaar nüscht! Nicht einmal dazu, mal wieder das Meer zu sehen. Melancholiiiieeee….

Wir haben die Wahl

Sara am 18. September 2011

Ich war schon. Und zwar gleich heute vormittag.

In der schönsten deutschen Hauptstadt, wo gibt, ist heute Wahl. Und zwar (falls es jemand tatsächlich noch nicht mitbekommen haben sollte, hihi) Wahlen zum Abgeordnetenhaus von Berlin und zu den Bezirksverordnetenversammlungen. Wir dürfen heute ganze drei Kreuze setzen – und ich finde, das sollte jeder Wahlberechtige Berliner auch tun.

Wählen gehen! Warum?

Es ist wunderbar, dass wir in Zeiten und an einem Ort leben, wo nicht durch Geburt oder gar Krieg bestimmt wird, wer uns regiert. Es ist auch noch gar nicht so lange her, da durften nur Männer wählen. Erinnert ihr euch noch, als wir das Thema im Geschichtsunterricht behandelten? Teilweise hing es nicht nur vom Geschlecht, sondern auch von Stand oder Klasse ab, ob man wählen durfte. Diese Zeiten sind vorbei.

Wir haben die Wahl – und von dieser Gelegenheit sollten wir auch Gebrauch machen.

Manch einer denkt: “Was kann ich mit meiner kleinen Stimme schon ausrichten. Ich gehe in der Masse doch unter.” Ja, darum (also so ähnlich *g*) geht es ja auch. Die Masse – also die Summe aller einzelnen Stimmen – entscheidet. Und wer nicht wählen geht, dessen Stimme fehlt. Dadurch erhalten die kleinen Parteien prozentual mehr Gewicht – und da sind durchaus Parteien dabei, die du oder du vielleicht lieber gar nicht im Abgeordnetenhaus sehen möchtest. Vasteht, ihr?

Andere können das sicher besser erklären als ich. Fakt ist: Ich gehe wählen. Und ich finde, jeder andere, der wahlberechtigt ist, sollte das auch tun. Welche Partei ihr letztendlich wählt, ist ja eure Sache. Hauptsache ihr entscheidet euch.

Schöööönen Sonntag noch,

eure Sara

Zufallsbegegnung

Sara am 16. September 2011

Da spaziert man so durch die Altstadt und schaut links und rechts und dann kribbelt es plötzlich im Hinterkopf, man bleibt stehen, dreht sich nochmal um und denkt: “Den kenn ich doch!”

So ging es mir heute. Beim Einkaufsbummel traf ich zufällig auf Nico, der in der Fußgängerzone fleißig beim Zaubern war und mich vor lauter Publikumsbespaßung zunächst gar nicht bemerkte. Hihi. So konnte ich ihn ein bisschen bei der Arbeit beobachten, bevor er mich auch entdeckte und wir ein wenig schwatzten.

Ein bisschen fehlt es mir schon, das Zaubern. Achjaaaa…. wird höchste Zeit, dass ich auch mal wieder auf die Bühne hüpfe. Wenn man so durch den Alltag stapft (und die Zeit verfliegt im Moment sowieso wie nüscht, sag ich euch), dann merkt man es gar nicht. Erst in solchen Momenten wie diesen, da wird mir bewusst, dass mir die Zauberei immer noch einen Riesenspaß macht.

Alles hat seine Zeit. Die Zeit für Zauberei wird auch wieder kommen. :-)

Ach, und Nico: Viel Glück bei der Jugendmeisterschaft in Frankfurt!

Rummmsss

Sara am 16. September 2011

Manchmal gibt es Dinge, die sind mysteriös. Irgendwie rätselhaft. Nahezu magisch.

Ich weiß nicht so recht, wo ich die folgende Begebenheit einsortieren soll. Ein Mysterium? Ein Rätsel? Magie?

Seit mittlerweile einem Jahr (so lange nehme ich es zumindest bewusst wahr) gibt es hier draußen nahezu jeden Abend einen lauten Knall. So einen richtigen Rums, dass manchmal die Gläser im Schrank scheppern. Und ich habe keinen blassen Schimmer, wo das herkommt.

So langsam interessiert mich das wirklich. Es erinnert mich an einen Schuss. Oder einen richtig lauten Böller. Oder eine Explosion. Manchmal klingt es sehr nah und manchmal ist es weiter weg. Und in letzter Zeit ist es auch wieder seltener geworden. Eine Zeit lang, böllerte es hier jeden Abend, meist so zwischen 20 und 22 Uhr. Manchmal rumste es dann sogar bis zu zehnmal hintereinander. Komisch, oder?

Das Doofe an diesem Neugierigsein ist ja nun, dass ich meine Neugier überhaupt gar nicht befriedigen kann. Ich habe keine Ahnung, wen ich wegen dieses Knalls fragen könnte. Schließlich weiß ich nicht einmal genau, wie ich es beschreiben soll oder aus welcher Richtung es nun tatsächlich kommt.

Hach.

Wer es wert ist

Sara am 21. August 2011

Gestern bin ich spontan die Omili besuchen gefahren. Uns trennen 180 Kilometer – eigentlich gar nicht so weit weg, dachte ich mir. Und wenn die Sehnsucht groß genug ist, dann vergeht die Fahrt sowieso total schnell.

Der Besuch an sich dauerte nur zwei Stunden, denn einerseits wollte ich spätestens um 18 Uhr wieder in Berlin sein und andererseits wäre ein längerer Besuch für sie auch recht anstrengend gewesen. Sie liegt derzeit in einem Pflegeheim und muss heute ins Krankenhaus, weil sie ein neues Kniegelenk bekommt. Da wollte ich sie gern vorher noch einmal sehen und ihr Mut machen.

Letztendlich war es ein sehr ermüdender Tag gestern. Ich war ziemlich kaputt, als ich wieder zuhause war und bin auch relativ früh ins Bett gefallen, um dann wie ein Stein zu schlafen. (Mann, Mann, ich werde echt alt… kann nüscht mehr ab! *gg*)

Warum nehme ich dann so eine Fahrt auf mich? John Donne, ein englischer Schriftsteller, der so im 16. / 17. Jahrhundert lebte, sagte einmal: “Kein Tag hat genug Zeit, aber jeden Tag sollten wir uns genug Zeit nehmen.” Damit ist es dann auch schon gesagt…  Ich habe die zwei Stunden mit der Omili sehr genossen. Sie ist es mir einfach wert.

Tu ichs, tu ichs nicht, tu ichs…

Sara am 19. August 2011

Man merkt es vielleicht. Also, eventuell fällt es ja doch ein bisschen auf. Ich schreibe hier wieder mehr.

In meinen Fingern gekribbelt hatte es ja schon länger. Ständig dachte ich an das Blog und dass ich über dieses oder jenes gern berichten würde.

Tja, und genau da ist der Haken: Ich bin auf der Suche. Dieses Blog war nie auf ein bestimmtes Thema beschränkt. Es ging nie um irgendwelche Fachfragen zu Spezialgebieten oder Technikproblemlösungen oder was weiß ich für Krams. Ich war nie auf der Suche nach Backlinks oder möglichst vielen Klicks. Nein, dieses Blog war und ist für mich eine Art Tagebuch, in dem ihr mitlesen dürft. Hier schreibe ich über mich und meine Welt. Diese Welt hat sich seit ein paar Monaten sehr verändert und nun ist die Frage, ob ich euch weiter daran (also an meiner ganz privaten, so wunderbar veränderten Welt) teilhaben lasse oder nicht. Da schwankt meine Meinung täglich. Uff. Oft will ich auch über etwas schreiben und dann scheint es mir plötzlich zu banal oder ich denke, dass da doch schon hundert andere drüber geschrieben haben. Hm.

Nun, wir werden sehen. Das Schreiben fehlte mir. (Nicht, dass ich das nicht schon erwähnt hätte… hihi.)  Darum habe ich es jetzt wieder begonnen. Irgendwie bin ich auch noch nicht so recht wieder im Fluss. Aber das wird schon.

Sobald ich mir sicher bin, wohin ich eigentlich will… ;-)

aus Gründen

Sara am 19. August 2011

Der Tag der offenen Tür, der eigentlich am 28. August im Magischen Zirkel Berlin stattfinden sollte, wurde gestern aus “technischen Gründen” abgesagt.

Öh.

Ja.

Hm.

Technische Gründe.

Das ist ja ein weites Feld, nich? ;-)

Irgendwie schade, das mit der Absage. Ich hatte mich darauf gefreut, weil ich in den letzten Monaten so gut wie gar nicht im Zirkel war und überhaupt viel zu wenig mit Zauberei zu tun hatte. Das wäre endlich mal wieder eine Gelegenheit gewesen. Naja.

Immerhin soll er noch in diesem Herbst nachgeholt werden. Es gibt also Hoffnung. Und vorfreuen tue ich mich dann auch weiterhin. Zumindest haben die bisherigen Tage der offenen Tür, wo ich dabei war, immer sehr viel Spaß gemacht.