Danke sehr!

Sara am 17. Januar 2010

Meine Güte! Ich kann es wieder einmal nicht fassen, wie schnell die Zeit vergeht. Gerade war ich bei meiner Familie und feierte Weihnachten – und schon ist Silvester vorbei – und dann die erste Arbeitswoche – und die zweite auch – und dann steckt man plötzlich mittendrin im Alltag des neuen Jahres. Oder Jahrzehnts. Unfasslich.

Obwohl ich also ganz offensichtlich sehr spät dran bin, möchte ich an dieser Stelle euch allen viel Glück und Erfolg im neuen Jahrzehnt wünschen. Ich möchte mich auch für die vielen lieben Wünsche bedanken, die mich auf den unterschiedlichsten Wegen, sei es hier im Blog als Kommentar, per Email oder auch per Brief erreichten. Besonders gefreut habe ich mich über eine Weihnachtspostkarte von Sascha. Es war eine tolle Überraschung, als ich die Karte nach meiner Rückkehr aus dem Briefkasten angelte! (Und ich wusste bisher auch gar nicht, dass ich der erste weibliche Kommentator auf deiner Seite war, Sascha. Interessantes Detail.)

Tja, und nach den Wünschen kommt der Rückblick. Wie war 2009 für mich? Es war ein schönes Jahr, in dem ich viel erlebt habe. Ich habe viel Zauberei gesehen und auch selbst gezaubert. Liebe Menschen haben mich besucht und mit mir gemeinsam Berlin unsicher gemacht. Überhaupt war das Unsichermachen der schönsten deutschen Hauptstadt, wo gibt auf dieser Welt, eine meiner liebsten Beschäftigungen im letzten Jahr. Ihr habt es manches Mal an meiner Blogabstinenz gemerkt – aber, wer nicht zuhause ist, kann eben nicht online sein. Umso mehr danke ich euch, dass ihr mir trotzdem die Stange haltet und immer wieder auf meinem Blog vorbeischaut, ob es etwas Neues gibt.

So, und damit will ich die Dankesagerei und Rückguckerei auch schon beenden. Das neue Jahr hat begonnen. Mal schauen, was es Spannendes zu bieten hat. :-)

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Stimmung!

Sara am 22. Dezember 2009

Es ist passiert. Genau heute. Seit heute bin ich in Weihnachtsstimmung. :-)

Vielleicht liegt es daran, dass ich heute überhaupt gar nicht arbeiten musste, denn ich hatte Urlaub. Auch zauberisch liegt zur Zeit nichts an. Ich konnte also ausschlafen, ellenlang frühstücken und danach zum Weihnachtsgeschenkeeinkaufsbummel aufbrechen. Dabei entdeckte ich ein paar tolle Weihnachtskarten und irgendwie überkam es mich: Ich habe heute gaaaanz viele Weihnachtskarten an liebe Freunde geschrieben und das hat sogar Spaß gemacht. Bin gespannt, ob die noch rechtzeitig ankommen. Im Kasten sind sie jedenfalls.

Mein Einkaufsbummel war nicht nur in Bezug auf Weihnachtspost erfolgreich. Ich habe auch endlich die meisten Weihnachtsgeschenke besorgt. Mir fehlt nur noch etwas für meine Großeltern, die eh schon alles haben und sowieso nichts brauchen. Na, morgen habe ich noch eine Chance. Da werde ich mich ein weiteres Mal in den Einkaufstrubel stürzen.

War ein wirklich schöner Tag heute. Da konnte nicht einmal das Blitzeis nerven. Ich hoffe, euch erging es ebenso wunderbar wie mir.

Rom im Wein

Sara am 20. Dezember 2009

Neulich unterwegs zum Termin… Beinahe wäre ich dran vorbeigegangen. Bis mir bewusst wurde, an dem Schild stimmt etwas nicht. *gg*

GluehweinmitRom 

Schönen vierten Advent euch allen… :)

Kekse

Sara am 14. Dezember 2009

Ich gebs zu – ich liebe Kekse. :-D

Darum mache ich sie auch gern selbst. Und seit ein paar Jahren ist es Tradition, dass ein Freund und ich uns zum Kekse backen treffen. Seine Küche ist klein, ich besitze im Gegensatz zu ihm jede Menge Backutensilien - also ist es klar, in wessen Wohnung die Leckereien entstehen.

Die diesjährige Keksbacksaison haben wir neulich abend feierlich eröffnet. Ich hatte alle Zutaten für unsere Lieblingskekse mit gemahlenen Mandeln und Eierlikör besorgt. Und mein Keksbackfreund brachte seine Sammlung an leeren Keksdosen mit. Wir sind ein echtes Team: Ich mache den Teig, er sticht mit den Formen die Kekse aus, dann schiebe ich die Bleche in den Ofen und wenn die Kekse fertig und abgekühlt sind, kriegen sie von uns ihr Eierlikörfinish.

Keksproduktion

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass nicht alle Kekse bis zum Dekorieren überleben. Viele finden bereits warm ihren Weg in den Magen. *mjam* So war es auch dieses Mal.

Traditionell formen wir aus dem letzten Teigklecks übrigens immer einen Superkeks.

Der Teigrest wird zum Riesenkeks...

Wunderbare Dinge

Sara am 13. Dezember 2009

“Die Kunst des Zauberns besteht nicht so sehr darin, wunderbare Dinge zu vollbringen, sondern sie besteht darin, den Zuschauer glauben zu machen, dass wunderbare Dinge geschehen.” 

Jean Eugène Robert-Houdin

Wir haben uns schon mal gesehen…

Sara am 13. Dezember 2009

Zaubern finde ich grandios. Es macht mir riesigen Spaß, andere für einen Moment die Welt um sie herum vergessen zu lassen. Und seitdem ich öffentlich auftrete, habe ich glücklicherweise auch des Öfteren die Gelegenheit dazu.

Was sich für mich allerdings irgendwie komisch anfühlt, ist erkannt zu werden. Neulich im Café ist es passiert. Ich saß beim Frühstück und ein junger Mann begrüßte mich freudestrahlend mit “Wir kennen uns…” Zum Glück war er so nett und ergänzte auch gleich, woher. Ich hatte ihn am Abend vorher im wahrsten Wortsinn verzaubert und eine schöne Erinnerung geschenkt. Lustig, dass wir uns gleich am nächsten Tag zufällig wieder begegneten.

Da fällt mir ein, mir ist es schon einmal passiert. Allerdings wurde ich hierbei nicht aufgrund eines Zauberauftritts erkannt, sondern er war vielmehr ein Leser dieses Blogs. Fanden wir beide witzig damals.

Kerze, brenn!

Sara am 12. Dezember 2009

Ich habe seit ein paar Tagen endlich Weihnachtsdeko. Das will was heißen, denn mein Weihnachtskrams war verschollen. Ich muss es irgendwann nach dem letzten Weihnachten in eine Kiste gepackt und diese wiederum so gut versteckt haben, dass ich sie nicht mehr finde. ^^

Nun, jetzt habe ich mir also aus einer Kerze und einem Glas und so roten Krümeln und einer grünen künstlichen Tannenranke und getrockneten Orangenscheiben eine Art Tischdeko gebastelt und das sieht auch ganz nett aus, aber die olle Kerze will nicht brennen. Die Flamme ist viel zu klein. Sie glimmt so ein bisschen vor sich hin. Mehr ist nicht drin.

Und woran liegts?? Das habe ich tatsächlich gegoogelt! *g* Und meine Recherchen ergaben: Der Docht ist zu dünn und außerdem verstopft mit Silberglitter, so dass nicht genügend Wachs gezogen werden kann. Ich hatte es geahnt – die Kerze war nur zum Angucken, nicht zum Anzünden. Muss wohl ne neue her. Und ihr habt durch diesen Beitrag was fürs Leben gelernt: Passt immer auf beim Kerzenkauf, dass der Docht auch lang und dick genug ist.

Türchen

Sara am 1. Dezember 2009

Ich habe heute das erste Türchen in meinem Weihnachtskalender geöffnet. Der kam genau rechtzeitig – gestern in einem Päckchen von der Schawester Antschö - und ist mit leckerer Schokolade gefüllt.

Nachgezählt habe ich auch. Sind genau 24 Türchen. Das sollte geradeso bis Weihnachten reichen.

Vernetzt und vertwittert

Sara am 29. November 2009

Schöne bunte Onlinewelt. Ich treibe mich gern darin herum.

So habe ich beispielsweise einen Twitteraccount – aber bis heute kann ich gerade mal einen Tweet eingeben, also eine Textnachricht hinaus in die Welt schicken. Was die diversen Abkürzungen und Zeichen bedeuten, die ich bei anderen lese oder welche Möglichkeiten Twitter eventuell noch bietet, weiß ich nicht oder ahne es nur am Rande. Mir fehlt die Zeit, um mich eingehender damit zu beschäftigen. Gibts eventuell irgendwo einen Twitterkurs? Dank Marc werden immerhin meine aktuellen Blogartikel automatisch getwittert. Das ist ein Riesenfortschritt in meiner Twitterentwicklung. *gg*

Ich bin auch Mitglied bei Facebook. Ich habe mir irgendwann einen Account angelegt, weil ich so oft davon las und neugierig war, was es wohl ist. Und wie enttäuscht war ich am Anfang! Wenn man dort mit niemandem vernetzt ist, also keine Facebookfreunde hat, ist es langweilig.

Für die, die es nicht kennen: Facebook ist ein Online-Netzwerk, wo man ein eigenes Profil anlegen und dann Freunde adden, also seiner Freundesliste hinzufügen kann. Und wenn man das gemacht hat, dann sieht man, was die Freunde so tun, kann seinen Freunden an die Pinnwand schreiben und die Freunde auch bei einem selbst, man kann Fotos, Videos und Links in seinem Profil veröffentlichen oder miteinander tauschen, man kann Gruppen beitreten, Fan werden und alles in allem sehr viel Zeit damit verbringen.

Allerdings hatte ich zu der Zeit, als ich mich anmeldete, zunächst keinen einzigen Freund bei Facebook. Kein Wunder, dass es mir arg langweilig erschien. Irgendwann bekam ich dann eine Email: “Shahin Zarkesch hat dich als FreundIn auf Facebook hinzugefügt”. Ich loggte mich ein, bestätigte die Freundschaftsanfrage und auf einmal öffnete sich eine völlig neue Welt. Ich sah Benachrichtigungen, was sich in Shahins Facebookwelt tut und er schrieb Grüße an meine Pinnwand. Das fand ich dann überhaupt nicht mehr langweilig.

So nach und nach trudelten weitere Freundschaftsanfragen ein und auch ich bat den ein oder anderen, ob er mein Freund sein mag. Allerdings stellte ich schnell fest, dass kaum jemand aus meinem Bekanntenkreis Mitglied bei Facebook ist. Ich fand weder Kollegen, noch ehemalige Klassenkameraden. Die meisten Personen, mit denen ich im Alltag zu tun habe, haben kein Facebookprofil.

Mein derzeitges Profilbild bei Facebook
Mein derzeitges Profilbild bei Facebook

Und je länger ich dort Mitglied bin, umso zwiespältiger ist meine Meinung zu diesem Netzwerk. Neulich sagte jemand zu mir, eine Facebookfreundschaftsanfrage anzunehmen sei die geringste soziale Anerkennung, die man jemandem gewähren könne. Ist das wirklich so? Oder wird diesem Onlinenetzwerk von manchen zu viel Bedeutung beigemessen?

Beim Grimmi las ich, dass Facebook zu den weltweit populärsten Webseiten gehört. Neben MySpace ist es eines der bekanntesten sozialen Netzwerke der Welt.

Auch MySpace ist eine Webseite, auf der man sich mit Freunden vernetzen und kommunizieren kann. Allerdings bin ich dort noch weniger aktiv als bei Facebook – was simpel daran liegt, dass ich dort noch weniger Menschen kenne als bei Facebook. ;-) Bisher wurde ich dort auch nur von Bands oder Musikern mit Freundschaftsanfragen “behelligt”. Was soll ich mit lauter Musikprofilen in der Freundesliste? Und überhaupt: Viele behaupten, dass man über MySpace und Facebook so wunderbar neue Menschen kennen lernen würde. Hm. Passiert mir nicht. Da ist im wahren Leben mehr los.

Nun las ich neulich einige Artikel, die sich kritisch über Facebook und MySpace äußerten. Hier ging es insbesondere um die diversen Spiele, die man auf diesen Webseiten findet. (Nachzulesen beispielsweise auf heute.de, zeit.de und bei heise online.) Angeprangert wird unter anderem das beliebte Farmville, das auch viele meiner Facebookfreunde spielen. Zum einen bergen diese Spiele eine gewisse Suchtgefahr, da sie in Echtzeit und gemeinsam mit den Freunden gespielt werden, zum anderen gibt man seine Daten dem Spielebetreiber frei, der sie für personalisierte Werbung oder Marktforschung nutzt. Man kann für diese eigentlich kostenlosen Spiele auch Geld ausgeben, indem man mit echtem Geld virtuelle Artikel kauft, die man im Spiel verwenden kann. Allerdings mag ich mir kaum vorstellen, dass darauf wirklich jemand hereinfällt?!

Ich habe – als ich noch relativ neu bei Facebook war – mal eine Spielanfrage von einem Facebookfreund angenommen und bin jetzt in seiner Mafia. Nun, sagen wir es mal so: Suchtpotential hat es für mich nicht. Aber ich habe es ein bisschen angespielt und die Mafia hat jetzt meine Netzwerkdaten, um damit Werbung zu personalisieren… o_O

Ein weiteres Problem der sozialen Netzwerke ist das sog. “Clickjacking”. Hierbei nimmt man beispielsweise durch einen simplen Klick auf eine Statusmeldung ein gefälschtes Profil in seine Facebook-Freundesliste auf. Dieses gefälschte Profil ist ein Wurm, der dann die eigenen Freunde mit einer gefälschten Statusmeldung anschreibt, um sie auch zum Anklicken zu bewegen, was wiederum dazu führt, dass das gefälschte Profil in der Freundesliste der Freunde landet, von wo es sich weiter ausbreiten kann, indem es an deren Freunde… Na, und so weiter…

Mir ist das nicht passiert. Ich las davon im Netz – zum Beispiel hier und allgemein bei Wikipedia.

Und trotz dieser eben erwähnten Probleme und der weiterhin aktuellen Datenschutzdiskussion bin ich immer noch gern bei Facebook, MySpace, Twitter und wie sie alle heißen…  Alle Möglichkeiten dieser Onlinenetzwerke werde ich aus Zeitgründen wahrscheinlich eh nie ausnutzen können. Aber wie ich anfangs schon sagte: Schöne bunte Onlinewelt, ich bin gern darin unterwegs. Ist ja schließlich interessant und irgendwie auch lustig, dank der Statusmeldungen zu wissen, wer sich gerade in der Karibik in der Sonne aalen kann, wessen Autoversicherung nun auch Schäden durch Erdbeben und Vulkanausbrüche absichert oder dass die U-Bahn in London gerade mal wieder nicht fährt.

Gospel und Tapas

Sara am 15. November 2009

Gestern hatte ich einen wunderbaren Abend. Er begann zunächst mit langem Warten in der Schlange und endete bei leckeren Tapas in gemütlicher Runde.

Ein Freund leitet den Modern Gospel Choir und genau dieser Chor gab gestern abend ein Konzert in der Apostel-Paulus-Kirche in Berlin Schöneberg. Wie es der Zufall so wollte, hatte ich eine Freikarte. (Manchmal ist es nicht von Nachteil, den Chorleiter zu kennen.) 

In die Kirche passen so um die Tausend Zuschauer und da die Platzwahl frei war, sollte man sich lieber rechtzeitig einfinden. Also stellte ich mich eine Stunde vor Einlass an – und war doch tatsächlich nicht die erste, die dort ankam. Es drängelten sich schon einige ältere Herrschaften vor dem Kirchentor. Der harte Kern der Fans. Die Groupies. *g* Wir warteten da gemütlich vor uns hin und mit jeder Minute kamen mehr Menschen. Eine halbe Stunde vor Einlass war der Vorplatz vor der Kirche voll mit Menschen. Da konnte einem gar nicht kalt werden, so eng, wie es am Eingang mit der Zeit wurde. 

Blick in die Apostel-Paulus-Kirche
Blick in die Kirche

Zum Glück hatte das Warten irgendwann ein Ende und das Erobern der besten Plätze begann. Es war mein drittes Gospelkonzert dieses Jahr. In den beiden Jahren davor habe ich jeweils recht weit hinten gesessen, was dem Hörgenuss keineswegs einen Abbruch tat. Aber dieses Mal wollte ich gern einmal die Gesichter der Sänger sehen. Also setzte ich mich in die dritte Reihe, was sich als gute Wahl herausstellte.

Das Konzert war mitreißend und hat sehr viel Spaß gemacht. Ich kenne mich mit Gospelmusik nicht aus, darum kann ich die Auswahl der Lieder nicht beurteilen. Es wurde auf jeden Fall kein “Oh Happy Day” gesungen, denn das ist wohl kein moderner Gospel – und genau den hat sich der Modern Gospel Choir ja auf die Fahnen geschrieben. Einige der Lieder kannte ich aus den Vorjahren. Und einige Lieder haben bei mir tatsächlich eine Gänsehaut verursacht. Die Zuschauer waren rundweg begeistert und blieben nicht lange auf ihren Plätzen sitzen, so dass man wohl ihren Geschmack getroffen hatte. Mir – und meinen drei Begleitern - hats auch wunderbar gefallen.

Gospel rockt ;-)

Gospel rockt ;-)

Nach dem Konzert waren wir hungrig, weshalb wir noch zum Spanier in der Goltzstraße weiterzogen und dort ein paar Tapas schlemmten. Das war lecker und kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Ich war nämlich kurz davor mich selbst zu verdauen.