Rom im Wein

Sara am 20. Dezember 2009

Neulich unterwegs zum Termin… Beinahe wäre ich dran vorbeigegangen. Bis mir bewusst wurde, an dem Schild stimmt etwas nicht. *gg*

GluehweinmitRom 

Schönen vierten Advent euch allen… :)

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Damals wars…

Sara am 9. November 2009

Vorhin hörte ich eine Radiowerbung, in der der Sprecher behauptete, jeder könne sich erinnern, was er am 9. November 1989 gemacht hat. Ich habe nachgedacht und überlegt – aber mir wollte beim besten Willen nicht einfallen, was ich an diesem Tag tat oder wie ich mich fühlte. Ihr?? Vielleicht war ich einfach noch zu jung, Kind eben.

Die Freude über den Mauerfall vor 20 Jahren begegnet einem in Berlin derzeit allerorten. Gestern abend war ich beispielsweise am Potsdamer Platz, um noch etwas zu essen und dabei entdeckte ich aus dem Fenster die Dominosteine, die heute abend als symbolischer Mauereinsturz umgeschubst werden sollen. Irgendwie eine nette Idee, finde ich. Und trotzdem: Ich kann mich einfach nicht erinnern, was damals in meiner Umgebung passierte, was ich oder auch andere aus Familen- oder Freundeskreis sagten oder taten. Komisch.

Mauerdomino

Mauerdomino

Uuuund…

Sara am 8. Juli 2009

Heute nachmittag stand ich an der Ampel und wartete, dass es für die Fußgänger grün wird. Neben mir wartete ein älterer Herr und starrte auch gebannt auf das rote Licht gegenüber.

Die Ampel wechselte von rot auf grün. Im selben Moment rief der Mann laut: “Action!” – und wir gingen gleichzeitig über die Straße. *gg*

Ich fands lustig. Fühlte sich an, als wäre man beim Film.

Abgeschnitten?

Sara am 8. März 2009

Vor ein paar Monaten las ich in der Zeitung – es war fast nur ein Nebensatz – dass die Freybrücke abgerissen und neu aufgebaut werden soll. Die Freybrücke liegt nahezu direkt vor meiner Haustür, ich muss sie jeden Tag passieren, um in die Stadt zu kommen. Wenn diese Brücke abgerissen werden sollte, ist mein Weg zur City abgeschnitten, ich muss einen Umweg in Kauf nehmen und ich denke, dass es zu massiven Staus kommen wird, weil die Heerstraße stark frequentiert wird und die Umfahrungsmöglichkeiten beschränkt sind.

Also rief ich damals beim Bezirksamt Spandau an, um mich zu erkundigen, ob diese beunruhigende Nachricht wirklich wahr sei. Dort meinte man, dass ihnen nichts derartiges bekannt sei. Tja, muss wohl ein Irrtum vom Amt gewesen sein, denn heute früh bekam ich beim Bäcker einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem stand: “Stoppt den Abriss und Neubau der Freybrücke”.

Hm. Vier Jahre Vollsperrung der fünfspurigen Heerstraße werden dort prognostiziert. Und man verweist darauf, dass sich in der Tiefe unter der Freybrücke Gasspeicher befinden – sollte man dort wirklich buddeln? Auch die angeblich “zu geringe Durchfahrthöhe” sei unzutreffend. Statt der angegebenen 4,76m seien es tatsächlich 5,68m, was für das Passieren von Containerschiffen völlig ausreichend wäre – so dass ein Neubau unnötig sei und eine simple Sanierung durchaus genügen würde. Na, und so weiter.

Mich erstaunte dieser Zettel. Lese ich zu wenig Zeitung in letzter Zeit? Da muss es doch viel mehr Reaktionen geben, wenn eine so wichtige Verkehrsader wie die Heerstraße mal eben für vier Jahre komplett durchtrennt werden soll. Scheine ich komplett verpasst zu haben. Laut Stadtplanungsamt soll es in der Bauphase eine Behelfsbrücke mit drei Fahrspuren geben, wie ich eben im Internet las. Welche Information ist korrekt? Vollsperrung oder Behelfsbrücke? Und wer hat nun recht? Ist ein Abriss erforderlich oder würde eine Sanierung reichen? Verwundert mich, wie das bisher fast völlig an mir vorbeigehen konnte…. Und ich habe auch keine Lust darauf, direkt an dieser Großbaustelle zu wohnen und jeden Tag im Stau zu stehen. Wer mag das schon?

Hm, letztendlich wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben – außer, ich würde umziehen. Aber erst einmal würde ich gern wissen, woran ich denn nu bin. Bis zum 16.03.2009 kann man die Pläne beim Bezirksamt Spandau noch einsehen. Wäre das erste Mal, dass ich von so einer Gelegenheit Gebrauch machen würde….

Zeitbeschleuniger

Sara am 14. Januar 2009

Wenn man in Berlin unterwegs ist, dann kann das gerade mit öffentlichen Verkehrsmitteln schonmal eine ganze Weile dauern. Schließlich gibt es nicht überallhin eine Direktverbindung. Dafür ist die Stadt einfach zu groß.

Gestern musste ich nach Kreuzberg, was mit Bus und Bahn eine Stunde dauern sollte. Eine Stunde… Uff. Aber, was tut man nicht alles… Und zum Glück gibts ja MP3-Player, wovon auch ich einen mein eigen nenne.

Und damit komme ich endlich zum Punkt. ;-)

Abwechslung macht das Leben interessant. Darum wählte ich gestern (das erste Mal übrigens, seitdem ich den MP3-Player besitze) den Shufflemodus für alle Lieder, die ich aufgespielt hatte. Immerhin hatte ich zwei Stunden, nämlich Hin- und Rückfahrt, Zeit mich überraschen zu lassen.

Und überraschend war es tatsächlich. Ich wusste gar nicht mehr, was ich für schöne Musik mit mir herumtrage. Es wurde ein Ausflug in alte Lieblingslieder und neue musikalische Entdeckungen. (Ab und zu unterbrochen von diversen Hörbuchkapiteln… *g* Die Hörbücher hätte ich vielleicht vorher vom MP3-Player löschen sollen.) Und die Zeit verging so schnell, dass mir der Weg gar nicht mehr so lang vorkam.

Dolles Ding, oder? :-D

Verhinderter Bildergucker

Sara am 8. Januar 2009

Kaum hat mich der Alltag wieder, komme ich zu gaaaaar nix! Dabei habe ich so viele Pläne und Ideen. So will ich zum Beispiel seit Wochen “Das Universum Klee” in der Neuen Nationalgalerie besuchen. Zum Glück habe ich dafür noch bis zum 8. Februar Zeit, aber ich wollte es halt schon längst getan haben. Warum nehme ich mir nicht einfach mal die Zeit? Unmööööchlich…

Manchmal kommt einem zum Glück der Zufall zu Hilfe. In diesem Fall zumindest teilweise… Hä? Wieso? – Na, lest weiter, ihr versteht es gleich. Am Montag war ich nämlich nach der Arbeit mit einigen Kollegen vom Magischen Zirkel verabredet, weil wir gerade einen Zauberkongress planen. Auf dem Weg dorthin kam ich an der Neuen Nationalgalerie vorbei und da habe ich es mir nicht nehmen lassen, spontan einen Blick durchs Fenster zu werfen. (Es war natürlich schon geschlossen, leider. Aber Zeit hatte ich in dem Moment sowieso nicht wirklich, darum begnügte ich mich mit dem Fensterbummel.)

Im Obergeschoss kann man gerade eine weitere tolle Ausstellung bewundern: “Kult des Künstlers – Jeff Koons“. Sie interessiert mich auch sehr. Wie wunderbar, dass man durch das Fenster der Neuen Nationalgalerie einen Blick auf die Ausstellungsstücke erhaschen kann. Ich kannte seine Werke bisher zumeist nur von Fotografien. Lustig finde ich zum Beispiel den riesigen Luftballonhund, der gar nicht aus nem Luftballon besteht.

Jeff Koons Ausstellung in Berlin

Der ist größer als ich. Schon cool, oder? Ich muss es mir unbedingt noch mal von Nahem ansehen.

Und Paul Klee lasse ich mir dann auch nicht entgehen. Ist ja klar. Da muss man allerdings während der Öffnungszeiten vorbeischauen, denn zu ihm gelangt man nur, indem man die Treppen ins Untergeschoss hinabsteigt.

Universum Paul Klee

Das Universum Klee konnte ich also noch nicht bewundern, dafür bin ich Jeff Koons wenigstens schon recht nah gekommen. Bin gespannt, wann ich es endlich hinter die Scheiben schaffe.

Thomas D in Berlin

Sara am 11. Dezember 2008

“Das Leben ist zu cool, um nicht an Wunder zu glauben…”

Thomas D in “Neophyta”

Hach, war schon cool gestern. Thomas D startete (nach einem Aufwärmkonzert am 09.12. in Frankfurt) im Admiralspalast offiziell seine Tour durch Deutschland. Und Sara war in der ersten Reihe vor Ort.

Zu Beginn stimmte uns Enik auf den Abend ein. Ein Support ist bei so Anlässen ja immer dabei.

Hm… Ich überlege gerade, was ich darüber erzählen soll. Mir gefiel nämlich die Musik, die er spielte. Nur irritierte mich ein wenig, dass er ein weißes Stirnband mit so einer Art Brautschleier auf der Bühne trug. Also, keinen richtigen Schleier, sondern so weißes Kräuselband… Schleierersatz. Hach, keine Ahnung. Ich musste jedenfalls zweimal hinschauen und zwinkerte kurz, als er die Bühne betrat.

Mann, Mann, Mann – Frauen! Gucken immer nur aufs Äußere, nich?? *gg* Ich höre ja auch schon auf. Schaut euch einfach die MySpace-Seite von Enik an und bildet euch eure eigene Meinung.

Die aktuelle Single “Vergiftet im Schlaf” singt Thomas D gemeinsam mit Enik. Und das tat er natürlich auch gestern auf der Bühne. (Dabei trug Enik dann übrigens einen schicken schwarzen Anzug… Nur, falls es irgend jemanden hier interessiert. *g*)

Tja, und wie war es nun? Also, ich fand es grandios. Wir hörten einen Querschnitt aus den drei Soloalben von Thomas D. Los ging es mit “Get on Board”. Und viel Spaß gabs beim Handtuchsong “Keine Panik”… (Erstaunlich, wie viele im Saal ein Handtuch dabei hatten. *g*) Na, ich erspare euch jetzt mal die Aufzählung der einzelnen Lieder. War auf jeden Fall ein wunderbarer Abend.

Das Konzert gibts übrigens als Livemitschnitt bei concert online zu kaufen. So ist man nachträglich mit den Ohren dabei… Und zum Gucken hab ich hier noch ein paar Bilder von gestern.

Noch eins…

Sara am 30. November 2008

Manchmal passieren einem komische Sachen gleich mehrmals innerhalb kurzer Zeit. Gestern abend bin ich auf dem Weg zum Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, um mir beim Met-Uwe eine heiße Milch mit Honig gegen das Halsweh zu holen, da höre ich es plötzlich knallen. Ja, echt, die haben auf dem Dach der Gedächtniskirche schon wieder gefeuerwerkt. Dieses Mal habe ich ein Beweisfoto gemacht.


Feuerwerk am Weihnachtsmarkt

Feuerwerk am Weihnachtsmarkt



Ansonsten gibts gerade nix Neues zu berichten. Mein Hals kratzt und ich bin gespannt, ob ich morgen überhaupt eine Stimme habe. Wenn nicht, muss ich abends wohl pantomimisch zaubern. Ist auch mal eine Erfahrung… ;-)

In der Kirche Musik gehört…

Sara am 19. November 2008

Einmal im Jahr geben sie ein großes Konzert in der Apostel-Paulus-Kirche in Schöneberg, aber ihr eigentliches Zuhause ist das Gemeindehaus neben der Dorfkirche Alt-Buckow. Ich rede von den Sängerinnen und Sängern des Modern Gospel Choir. (Wer weiß, wie mans richtig ausspricht?? Na??? *gg*)

Eher zufällig kam ich übrigens dazu – vor zwei Jahren bekam ich eine Eintrittskarte geschenkt… Inzwischen habe ich das jährliche Konzert in Schöneberg schon zwei mal miterlebt und war beide Male begeistert. Hier hört man kein “Oh, Happy Day” oder “Grace”, denn der Chor hat es sich zur Maxime gemacht moderne Gospelkompositionen aus aller Welt zu singen, die unter Umständen bisher auch noch nicht so bekannt oder verbreitet sind.

Dieses Jahr gab es sogar eine Mischung aus Gospel und Hip Hop zu hören. Hat Spaß gemacht und lässt einen mit einem guten Gefühl nach Hause gehen. Nächstes Jahr wieder. :-)

Modern Gospel Choir

Modern Gospel Choir

Lustig war es übrigens, die Leute beim Suchen der besten Plätze zu beobachten. In der Kirche war natürlich freie Platzwahl und mancherorts brach regelrechter Streit aus, weil jemand für andere Plätze freihielt… Sowas.

Nach dem Konzert ging es noch ins “Moghul” – ein kleines indisches Restaurant in der Akazienstraße. Obwohl es bereits kurz vor 23 Uhr war, gab es ohne Murren leckeres Mango Chicken. :-) Nur die Linsensuppe war irgendwie komisch. Sie schmeckte nach Dosentomaten – also, ich fand sie nicht so toll. Hab ich anderswo schon anders gegessen. Naja. Der fürsorgliche Kellner machte das zum Glück wieder wett. Echt, der war sooooo nett. Da konnte man gar nicht böse sein.

Nachdem es gestern abend mit dem eigentlich geplanten Geburtstagscocktailtrinken nichts wurde – langsam schmolle ich ja echt, das war der dritte Samstag in Folge, wo nüscht los war (unmööööööchlich *gg*) – , war ich dafür heute umso mehr unterwegs. :-)

Zuerst war ich im Cancun am Kaiserdamm zum Brunch verabredet. Ich bin oft im Cancun (insbesondere in dem am Potsdamer Platz), aber gebruncht habe ich dort noch nie.

Es war dann auch eine tolle Premiere. Große Auswahl (sogar Nachos gabs), hat alles wunderbar geschmeckt.

Danach stiegen wir in die U2 und fuhren zum Potsdamer Platz. Das Wetter war nämlich einfach zu schön, um in der Stube zu sitzen und wir wollten alle noch nicht nach Hause.

Vom Potsdamer Platz spazierten wir die Leipziger Straße entlang und landeten schließlich im Museum für Kommunikation. Es steht schon länger auf meiner Liste der Orte, die ich in Berlin einmal besuchen möchte, umso schöner, dass wir uns spontan für einen Besuch entschieden.

Das Museum für Kommunikation wurde schon 1872 als Postmuseum gegründet. Es ist damit das älteste Postmuseum der Welt. Habe ich dort zumindest erfahren. Und es macht Spaß, ist spannend, wirft Fragen auf, regt zum Nachdenken an und nicht zuletzt lernt man einiges. Die Schatzkammer im Untergeschoss ist zum Beispiel einen Besuch wert. Man sieht unter anderem das erste Telefon der Welt (welches von Philipp Reiss gebaut wurde, der den Siegeszug des Telefons aber nicht mehr erlebte, weil er vorher starb), eine blaue und eine rote Mauritius (ja, das sind diese teuren Briefmarken… ich wusste gar nicht, dass sie dort ausgestellt sind) und eine Postkarte, mit der man Radio hören kann. Lustig sind die drei Roboter, die einen im Erdgeschoss anschwatzen und freundlich Informationen loswerden wollen. Dem einen standen wir im Weg, er kam nicht vorbei und wollte offensichtlich nicht um uns herumfahren. Was sagt der Frechdachs? “Bleiben Sie ruhig stehen. Ich habe Zeit. Ich wohne hier.

Irgendwann hatten wir genug ausprobiert und angeschaut und hatten vor allen Dingen Durst. Darum ging es zurück zum Potsdamer Platz bei Caffè e Gelato einen Espresso, Apfelsaftschorle, Eisschokolade und so Sachen trinken. Auf dem Weg dorthin holten wir uns aber noch Kinokarten, denn niemand von uns hatte bisher den neuen James Bond gesehen (OK, der läuft ja auch erst ein paar Tage, muss man also noch nicht gesehen haben…)

Wie findet ihr eigentlich den aktuellen James Bond – Film? Ich habe ihn jetzt gesehen und mir hats gefallen. Obwohl ich die Geschichte ehrlich gesagt nicht 100%ig verstanden habe. (Bin aber auch kein richtige James Bond – Freak, der jeden Film gesehen hat.) Ich glaube, ich muss ihn einfach noch einmal anschauen.

Nach dem Kino wollten wir eigentlich noch einen Cocktail trinken gehen, aber mir hats gereicht. Ich kriege heute einfach nichts mehr runter. Auch keinen Cocktail.