Zeitmanagement

Sara am 28. Februar 2006
… darüber denke ich derzeit oft nach, denn offenbar muss ich in dieser Hinsicht irgendetwas falsch machen, da ich so selten dazu komme, etwas hier ins Blog zu schreiben.
Ist mir das Blog nicht wichtig genug, habe ich den Spaß am Schreiben verloren? Nein.
Dann müsste ich mir doch eigentlich die Zeit dafür nehmen können, hier immer mal wieder eine Nachricht zu hinterlassen… Hmmm… Inzwischen ist wieder so viel passiert, das sich zu erzählen lohnt, dass ich schon gar nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll. Weglassen ist aber auch “doof”, weil manches einfach erzählt werden muss. Zum Beispiel von meinem Zauberauftritt bei Koljas Vernissage… Oder der Grundkurs Kartenzauberei, wo ich gerade teilnehme… Oder Sascha, mein (inzwischen) “Ex”-Mitbewohner… Oder Marc, der endlich einmal wieder nach Berlin kommen will… *freu*

Machen wir es einfach: Vorn anfangen und hinten aufhören und vielleicht kriege ich ja meine Zeitplanung auch endlich in den Griff, um hier wieder regelmäßiger zu schreiben. :)

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Sowas will eine Frau hören… ;)

Sara am 27. Februar 2006

Du fragst mich, was ich gemacht habe, seit wir uns zuletzt gesehen haben?
Wenn ich wach war, habe ich an Dich gedacht, wenn ich schlief, hab ich von Dir geträumt.
(Roland Voß)

Hautnah…

Sara am 8. Februar 2006
Im Close up Club habe ich gestern “hautnah” eine herrliche Show erlebt. Es war die beste seit langem. Nunja, in letzter Zeit war ich nicht sooooo oft dort, aber gestern hat es sehr viel Spaß gemacht zuzuschauen und zu staunen.

Die Vorstellung war komplett ausverkauft. (Was für ein Glück, dass wir reserviert hatten… ) Was mir gestern so gut gefiel, war die Dramaturgie der Show. Früher hatte man oft den Eindruck, es handle sich nicht um einen Club, sondern vielmehr um Einzelkämpfer, die auf der Bühne einander abwechseln. Gestern war es anders. Die Überleitungen waren witzig und passten wunderbar, die Künstler wirkten tatsächlich einmal wie ein Team. Hat wirklich Spaß gemacht, dort zuzuschauen.

Und natürlich wurde auch schöne Zauberkunst geboten. Als Axel Hecklau sein vergängliches Kunstwerk erschuf, bekam ich richtig Gänsehaut. Ich liebe dieses Kunststück, in dem zwei von Zuschauern unterschriebene Karten miteinander verschmelzen und dann wieder getrennt werden, ohne dass irgendwas zerstört wird. Auch das Wiederfinden einer Karte aus einem Kartenspiel, obwohl er in einer Zwangsjacke verschnürt war, hat Uwe mal wieder gut gemeistert. Und André Kursch ist für mich sowieso der König der Hütchenspieler… ;)

Heute abend ist wieder eine Sitzung vom Magischen Zirkel. Da werden mein “Zauberpapi” und ich wohl auch hingehen. Wenn ich in dem Verein schon Mitglied (oder Anwärter, wie mich der werte Herr Vorsitzende dezent zurechtstutzen würde… *g*) bin, dann sollte ich am Vereinsleben auch teilnehmen, nicht wahr?

Kassenerfahrungen

Sara am 7. Februar 2006
Typisch. Das war eben wieder eine dieser Erfahrungen, wo mir nur ein Wort zu einfällt: Typisch.

Sowas kennt Ihr doch auch, oder? Man kommt an eine Kreuzung, wo nie etwas los ist und genau dann, wenn man sie selber mal überqueren will, gibt`s da den Megaverkehr. Passiert mir jedenfalls.
Oder genau dann, wenn ich eine wichtige Meldung im Radio hören will oder mein Lieblingslied läuft, genau dann ist plötzlich der Sender weg.

Und eben im Kaisers: Da wollte ich nur schnell Flaschen wegbringen, bevor ich nach Steglitz fahre. Da hatte sich wieder eine Menge angesammelt und ich brauchte sowieso Kleingeld für den Parkautomaten.
Zum Glück war der Leergutautomat auch frei und ich bin alles sofort losgeworden. 2,50 Euro stand auf dem Bon. Ich spurtete zur Kasse und freute mich, dass es leer war und die Kassiererin einsam auf Kunden wartete. Freudestrahlend näherte ich mich ihr. Und dann?
Dann schoss plötzlich aus dem Nebengang eine dicke Frau mit einem megavollen Einkaufswagen und drängelte sich noch vor mich. Unmööööööchlich!!
Es dauerte Ewigkeiten, bis sie alles aufs Band gepackt, dann wieder in den Wagen geräumt, das Geld und ihre zwei Kundenkarten aus dem Portemonnaie gefummelt und ihr Schwätzchen mit der Kassiererin beendet hatte.
Wenigstens hat sie nicht mit EC-Karte bezahlt. Dann hätte es noch länger gedauert.

Sowas passiert einem manchmal. Typisch. ;)

Matschige Erfahrungen

Sara am 7. Februar 2006
Da war mir der Schnee von gestern abend ja fast lieber. Ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich heute in eine Pfütze oder einen knöcheltiefen Matschberg getreten bin.
Über Nacht hat es hier in Berlin plötzlich zu tauen begonnen. Und als dann heute morgen auch noch Regen dazukam, war das Chaos perfekt. Haufenweise Unfälle wegen Glatteis (ja, das geht bei Tauwetter…) und natürlich ordentlich Stau. Zumal die City Ost rund um den Berliner Dom aufgrund der Beerdigung von Johannes Rau bis 16 Uhr sowieso komplett abgesperrt war, was zusätzlich für Stau sorgte. Zum Glück musste ich heute zum Kudamm, was zum einen nicht allzu weit weg und zum anderen nicht ganz so staubelastet war. :)

Der Parkplatz am Olivaer Platz war trotzdem eine einzige Katastrophe. Nur Matsch und Pfützen – man konnte gar nicht anders, man musste mitten hindurch. Was für ein Spaß!! *gg* Als ich bei meinem Termin ankam, war meine Hose an den Beinen pitschenass. Und mir taten die Arme weh, weil ich dank der Matschberge meinen Laptopkoffer nicht hinter mir herziehen konnte, sondern ihn tragen musste.
Man muss dazu sagen, dass dieser Koffer ein wandelndes Büro ist, nicht nur Laptop, sondern auch Stifte, Papier, Stempel, Stempelkissen, Kalender, Taschenrechner usw. haben darin ihr Zuhause, was in der Summe einiges an Gewicht bedeutet. Und dummerweise brauche ich dieses Zeug auch alles für meine Arbeit. Aber wenigstens gab es bei der Firma, die ich heute prüfen musste, sehr leckeren Tee. Das war ein angenehmer Trost.

Gleich werde ich mich noch einmal durch die Matschpfützen kämpfen, um nach Steglitz zu fahren. Und heute abend geht es zum Close up Club in die Hackeschen Höfe. (Ob die auch unter Wasser stehen?) Endlich mal wieder Zaubern gucken. *freu*

Hier schneit`s gerade…

Sara am 6. Februar 2006
… da hab ich keine Lust vor die Tür zu gehen, sondern hänge lieber ein wenig vor meinem PC ab und berichte von meinem Wochenende. :)

Am Samstag gab es bei Oli sehr leckeres Züricher Geschnetzeltes mit Spätzle. Und als Vorspeise Bruscetta. Sehr knoblauchig, aber oberlecker! :) Oli sollte viel öfter zum Essen einladen, finde ich. Nicht nur, dass er ein hervorragender Koch ist, bei ihm ist es auch immer gemütlich, lustig, interessant, kurzweilig, der Wein schmeckt gut, die Couch ist bequem und überhaupt fühlt man sich bei ihm und seiner Marion einfach wohl.
Die Sache hat nur einen Haken: Manchmal ist der Oli echt komisch. Komisch im Sinne von merkwürdig. Ich bin das ja gewöhnt, dass ich, wenn ich eingeladen werde, eben eingeladen bin und höchstens ne Flasche Wein oder den Nachtisch oder so mitbringe. Dieses Mal lud Oli mich vor ungefähr 14 Tagen ein. Dann schien es zwischendurch so, als würde das Ganze gar nicht stattfinden und am Freitag klingelte er bei mir durch und meinte, ich müsse unbedingt kommen und er würde sich schon voll toll auf mich freuen, aber für das Essen hätte er dann doch gerne so fünf bis zehn Euro… Hm… Nuja… Da kann ich ja eigentlich auch gleich mit Oli in das Restaurant bei mir um die Ecke gehen…
Aber, was tut man nicht alles, oder? Ich habe ihn einfach viel zu gern, so dass ich ihm Ausrutscher dieser Art letztendlich doch immer wieder verzeihe. Und Catha – der es ebenso erging, denn sie war auch eingeladen – hat ihm auch schon wieder verziehen, obwohl sie am Freitag noch wie ein Rohrspatz darüber geschimpft hat. :)

Am Sonntag war ich im “Feuerbach” in Steglitz brunchen. Hach, mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen bei dem Gedanken daran. Für gute acht Euro kann man da essen, bis man platzt. Getränke gehen zwar extra, aber das war es trotzdem wert.

Nun könnte man ja denken, ich hätte das ganze Wochenende über nur gegessen. Aber nein, dem ist natürlich nicht so. Ich habe tatsächlich meine magischen Studien ein wenig vorangetrieben und am Sonntag abend mit Fabian noch ein wenig gezaubert. Endlich kann ich ein Seil zerschneiden (OK, das kann wohl jeder normal gebildete Mitteleuropäer, dem man ein Seil und eine Schere in die Hand drückt.. ;) ) und es dann innerhalb weniger Millimikromakrosekunden wiederherstellen, so ganz ohne Schere wieder in zwei Teile teilen und wieder ganz machen und nochmal kaputt machen und schon wieder ganz – was für ein Spaß.
Mir macht`s jedenfalls Spaß und für die Zuschauer sieht`s toll aus. :)

So, und jetzt werde ich mich mal wieder zu Sascha ins Wohnzimmer gesellen. Wann hab ich ihn schon mal für mich allein und kann stundenlang mit ihm quatschen?? Die Gelegenheit muss ich nutzen… :)

SaraS WG-Fähigkeit auf dem Prüfstand

Sara am 3. Februar 2006
Meine Güte, ich komme wirklich zu GAAANIX. Wieder einmal ist es eine halbe Ewigkeit her, dass ich etwas ins Blog schrieb. Dabei habe ich eigentlich soviel zu berichten. Hm…

Beispielsweise habe ich seit ein paar Tagen einen Mitbewohner. Sascha ist aus Asien zurück und da er derzeit in Berlin zu tun, aber seinen festen Wohnsitz eigentlich in Hamburg hat, wohnt er für ein paar Tage bei mir. Bis jetzt vertragen wir uns ganz gut. Erstaunlich, wo ich mich doch für absolut WG-unfähig halte. ;) Mal schauen, wie lange wir es miteinander aushalten.

Die zweite Neuigkeit ist – für diejenigen, die mich etwas länger kennen – eigentlich schon gar keine mehr: Mich hat irgendwann Ende letzter Woche mal wieder irgendein blöder Virus erwischt und sofort dahingerafft. Alle paar Monate muss das wohl sein. *schnief* Ich hasse krank sein. Hab ich das schonmal erwähnt? Naja, nachdem ich nun zwei Tage überwiegend das Bett gehütet habe, geht es zum Glück schon ein wenig besser.

Hmmm… Aller guten Dinge sind drei. Was erzähl noch kurz? *grübel* Ich lese gerade das Buch “Furcht erregende Darbietungen” von Philip Ardagh. Sehr witzig. Ich liebe diese Art von Humor. (Und ja, ich weiß, dass es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt. Na und? ;) )