Unterwanderung?
Seit Tagen fällt mir bei meinen Fahrten in Berlin auf, dass es hier immer mehr Autos mit Münchner Kennzeichen gibt. Und das Interessante daran: Alle Kennzeichen beginnen auch noch mit M – IJ
Hmmm… Werden wir unterwandert?
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Danksagung … muss heute mal sein :)
Und heute war ich erst auf der Messe, die meine Mama organisiert hatte und danach noch auf einem Seminar vom magischen Zirkel. Es war schon ein recht anstrengendes Wochenende.
Aber kommen wir zur Bedankung.
Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele an mich gedacht und mich mit Telefonaten, SMSen, Briefen, Postkarten, Mails, Umarmungen und Zubodenknutschereien bedacht haben.
Und darum möchte ich mich hiermit hochoffiziell und tooootal öffentlich für die vielen Beglückwünschungen bedanken.
Es ist ein wunderschönes Gefühl, wenn andere an einen denken.
Prophylaxe
Unter Prophylaxe (griechisch π
Kursbeendigungsfeierlichkeiten
Gestern war der letzte Teil des Anfängerkurses Zauberei in der Magic Factory Berlin. Es sollte um alle Kunststücke gehen, die wir in den letzten vier Wochen gelernt haben. Und ich hatte keinen Plan von nix, weil ich in den letzten Tagen keine Zeit hatte, mich da irgendwie übungstechnisch mit zu beschäftigen.
Das war jedoch glücklicherweise nicht schlimm, weil wir einfach nur nochmal gemeinsam alle Kunststücke durchgegangen sind, ob es bei irgendeinem der Teilnehmer noch offene Fragen gibt oder jemand Hilfe bei irgendeinem Griff oder einer Technik braucht… Es war sehr angenehm, sich zurücklehnen zu können.
Wir hatten uns als Dankeschön für den tollen Kurs eine Überraschung für Fabio einfallen lassen.
Schließlich war es das erste Mal, dass in der Magic Factory Berlin eine Zauberschule ihre Pforten geöffnet hatte und irgendwie ist es schon cool, bei den Ersten dabei gewesen zu sein. *gg*
Also habe ich eine Collage aus den Fotos gebastelt, die ich während der Zauberstunden geknipst hatte und habe alle Teilnehmer darauf unterschreiben lassen. Dazu habe ich noch Brownies gebacken und Christian hat leckere Mettklößchen mitgebracht und der andere Christian hat dazu Laugenbrezeln besorgt und Jörg brachte uns allen Milchkaffee bzw. heiße Schokolade mit. So artete die letzte Stunde in eine Party aus.
Und es fiel auch gar nicht mehr so auf, dass die wenigsten wirklich geübt hatten.
Tango Argentino – oder warum sich Sara wie ein Gleisläufer bei der Eisenbahn fühlte… ;)
Als ich noch zur Schule ging, haben meine Eltern mich in der achten Klasse doch glattweg gezwungen… äh… überredet, einen Kurs bei einer Tanzschule zu besuchen. Es gab einen gnadenlosen Überschuss an Mädels, so dass ich den Mann tanzen durfte…. Suuuuper. Nu konnte ich alle Männerschritte und entwickelte tolle “Führungsqualitäten”, war aber als Tanzpartner für einen Mann nicht wirklich zu gebrauchen.
Sonja und Christian haben sich dieser Herausforderung angenommen und wollen mir jetzt doch tatsächlich Tango beibringen. Ich fürchte, sie haben keinen blassen Schimmer, worauf sie sich da eingelassen haben. *ggg*
Am Sonntag war ich jedenfalls bei meiner ersten Tangostunde. Gemeinsam mit Wenke, Fabian und Kolja habe ich versucht, hinter das Rhythmus-Geheimnis des Tangos zu kommen.
Zum Glück nahm Christian darauf Rücksicht, dass 3/4 der anwesenden Schüler noch niemals nich etwas mit Tango zu tun hatten und führte uns langsam heran. Wir lernten den Unterschied zwischen Spiel- und Standbein und dass es für den Herrn sehr wichtig ist, beide bei seiner Partnerin zu kennen… Zumindest, wenn er ihr beim “Lostanzen” nicht auf die Füße treten will. Wir lernten, dass die Frau es richtig gut hat, denn sie muss nichts anderes machen, als sich führen zu lassen und dem Partner zu vertrauen, dass er nicht in andere Paare hineintanzt… *g* Und wir lernten, dass es verschiedene Arten von Tangomusik gibt… Es war sehr interessant.
Und natürlich haben wir nicht nur zugehört, sondern uns auch über die Tanzfläche bewegt.
Aber warum fühlte ich mich nun wie bei der Eisenbahn?
Weil wir zunächst geübt haben, unsere Füße wie auf Schienen nebeneinander zu bewegen… Schließlich will man sich ja nicht gegenseitig auf den Fuß treten. Darum schob… ömmm…. führte Fabian mich immer fleißig durch den Saal. Sonja meinte im Nachhinein, dass es geradezu putzig aussah, wie wir da als Polonaise durch den Raum zogen und versuchten im Takt zu bleiben und die Füße brav auf der Schiene zu lassen…
Neidvoll muss ich ja zugestehen, dass Kolja schon einiges an Tangoerfahrung vorzuweisen hat und mit Wenke zwischendurch schon richtig durch den Saal getanzt ist. Der kann schon richtig SCHRITTE! Und als wir am Ende die Tanzpartner tauschten und ich eine Runde mit Kolja übers Linoleum schwebte, war es schon ein tolles Gefühl, denn (wie gesagt) die Frau muss ja nüscht machen, außer sich führen zu lassen und dadurch brauchte ich nur auf Kolja achten und hab schon einmal “richtig” Tango getanzt.
Na, mal schauen, ob ich das durchhalte… Derzeit tanze ich ja auf einigen Hochzeiten. (Tolles Wortspiel, nich?) Und darum ist die Frage, wieviel Zeit zum Tango tanzen übrig bleibt. Aber versuchen werde ich es auf jeden Fall, denn die erste Stunde hat Riesenspaß gemacht.
Und vielleicht kann ich irgendwann genauso schön übers Parkett schweben, wie es Sonja und Christian tun, wenn die beiden Tango tanzen. Das müsstet Ihr mal sehen! Soooooo schön….
Klebrig
Das Geschenkpapier ist über und über mit Klebestreifen gesichert und es wirkt irgendwie … hmmm… naja… schief…
Sara war nämlich noch niemals nich gut im Geschenke einwickeln.
Sara Schneeflöckchen
Das waren vielleicht zwei Fahrten gestern und heute.
Als ich gestern zu meinen Eltern fuhr, fiel der Schnee doch glattweg von rechts nach links anstatt von oben nach unten, was an dem fürchterlichen Wind lag, der mich freundlicherweise andauernd gegen die Leitplanken zu drücken versuchte. Aber, ich bin ja gut angekommen. Alles gut gegangen.
Tja, und dann steh ich vor dem Haus meiner Eltern, freu mich, endlich ins kuschelige Warme zu kommen und was ist?? Meine Familie ist komplett ausgeflogen! Und ich hab natürlich den Schlüssel zum Haus meiner Eltern in Berlin vergessen. Typisch Sara.
Also fuhr ich erstmal ins Einkaufszentrum und gönnte mir dort eine leckere Eisschokolade. Und danach war ich noch bummeln. Hab mir einen tollen Rock gekauft! Insofern war es ganz gut, dass niemand daheim war…
Als ich wieder aus dem Einkaufszentrum kam, war mein Auto komplett zugeschneit und ich durfte es erstmal freifegen. Zum Glück habe ich immer einen Handfeger im Kofferraum…
Heute die Fahrt war auch ein kleines Abenteuer. Es gab zwar nicht mehr ganz so viel Wind, dafür aber immer noch jede Menge Schnee.
Im Radio sagten sie, dass es der stärkste Wintereinbruch seit Beginn des heurigen Winters überhaupt sei und dass über Nacht 30 cm Neuschnee im Norden gefallen seien… Mein Papa kam heute morgen mit dem Schneeschüppen auch gar nicht wirklich hinterher. War er an der einen Hofseite fertig, konnte er vorn an der Straße schon wieder anfangen…. Eine echte Sisyphos-Arbeit.
Als ich losfuhr, konnte man gar nicht sehen, wo überhaupt die Straße war bzw. der Bürgersteig begann. Alles weiß und flauschig. Die Autobahn war zum Glück wenigstens ein bisschen freigefahren.
Mich erinnerten das Wetter und die Straßen an den Februar im letzten Jahr, als ich morgens um vier Uhr in der Frühe nach Köln losfuhr. Puh, war das damals glatt und rutschig. Man konnte die Hand vor Augen nicht sehen, soviel Schnee fiel damals in dichten Flocken vom Himmel. Nur waren um diese Uhrzeit die Straßen wenigstens schön leer gewesen, so dass man ruhig in der Mitte der Autobahn fahren konnte.
Komisch, was einem alles wieder einfällt, wenn man allein durch den Schnee zuckelt.
So, jetzt gibts erstmal Mittagessen. Hab sooooolchen Hunger!
Langsam reichts…
Gestern abend rief meine Mama ganz aufgeregt an, dass ich nicht zu ihnen kommen soll, weil die Straßen so glatt seien und sie Angst hat, dass ich nicht heil hinkomme. Also blieb ich notgedrungen in Berlin. Nuja, soooo schlimm fand ich den unfreiwilligen “freien” Abend dann wiederum nicht. Ich habe mich abends noch mit Fabian getroffen und wir waren zusammen ein bisschen unterwegs.
Marc… und noch ein bisschen mehr
Marc (der vom Kraehfeld-Blog) war in Berlin, aber so wirklich Zeit haben wir nicht füreinander gehabt. Nun gut, ich bin da nicht wirklich böse drüber, weil er tatsächlich nicht meinetwegen in Berlin war, sondern vielmehr, um seine Freundin zu “bespaßen”.
Und immerhin hat es für einen kurzen Abstecher zur Pizza Factory in der Pariser Straße gereicht, wo wir am Freitag mit Fabian und Fabio dann zusammen etwas getrunken und geschnackt und gezaubert haben.
Eigentlich wollten wir versuchen, uns am Samstag noch einmal zu sehen, aber dummerweise hat mich (mal wieder) irgendsoein Erkältungsvirus erwischt. Tagsüber habe ich mich noch mit Kopf- und Gliederschmerzen zu einer Tagung vom Weissen Ring geschleppt. Die Veranstaltung zog sich in die Länge und irgendwie konnte ich – ja länger es dauerte – den Vorträgen und Diskussionen gar nicht mehr richtig folgen, weil ich mich so krank fühlte… Doof das.
Fabian holte mich also um 16 Uhr von dort ab und schleifte mich nach Hause, wo ich dann für den Rest des Wochenendes das Bett hütete… Schon ziemlich schade, dass wir uns nur so kurz sehen konnten, Marc. Da musst Du wohl bald mal wieder vorbeikommen…
Zirkelgeschichten…
Dabei verhießen die Themen nicht unbedingt Spannung… Zauberei für Kinder? So wirklich was gelernt habe ich bei diesem Thema nicht… Zum Glück trete ich aber sowieso äußerst selten vor Kindern auf. Und bei diesem Zirkeltreffen erwies uns Alexander de Cova die Ehre. Ihm beim Zaubern zuzuschauen finde ich immer wieder faszinierend, was die Sitzung dann doch recht kurzweilig werden ließ.
Bei Comedy und Zauberei (dem Thema der letzten Zirkelsitzung) wurden schlechte Witze ohne Ende erzählt… Das Niveau sank mit jeder Wortmeldung. Als sie mit Gynäkologenwitzen anfingen, überlegten Fabian, Maro und ich kurz, ob wir den Saal nicht lieber unter lautem Protest verlassen sollten.
Sollte eigentlich jeder Magier schlechte Witze in seinem Repertoire haben? Ich bin mir da nicht so sicher…
Am Mittwoch ist wieder ein Treffen des Magischen Zirkels. Dieses Mal habe ich das große Vergnügen einen Vortrag halten zu dürfen. Hach, wie ich mich freue…