Heu? Gibt`s hier doch gar nich!

Sara am 26. April 2006
Ich hasse es. Ich hasse es wirklich. Warum gibt es Heuschnupfen? Und warum erwischt er mich? Ts.
Bis vor ein paar Jahren schien alles normal. Der Frühling kam, das Saraleinche freute sich der bunten Blüten und des endlich schwindenden Matschewetters und hätte am liebsten das gnaze Jahr über diese Jahreszeit gehabt. Aber dann kam ein Frühjahr, wo ich dachte: “Was n nu??” Ständig musste ich niesen und schniefen. Und das seitdem Jahr für Jahr im April und Mai. Meine Güte, ist das nervig.

Und heute ist es aber auch wirklich schlimm. Draußen blühen sich die ganzen Bäume und Sträucher tot und ich kann nicht aus den Augen schauen. Bin schon niesend aufgewacht. Echt! Dabei mochte ich den Frühling früher immer recht gern. Aber so… So geht das ja mal gar nich!

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Hey Flo!

Sara am 26. April 2006

Vielste liebste Geburtstagsgrüße! ;)

*hüstel*

*räusper*

*träller* Häppie börsdeee tu juuuuu, häppie börsdeee tu juuuuu, häppie börsdeee lieba Flohoooooo, häppie börsdeee tuuuuu juuuuuuuuu…

Alles Gute, Glück, Gesundheit und was Du Dir selber wünschst! Hab einen schönen Tag!

Rad ab?

Sara am 25. April 2006
Sachen gibt`s…

Gestern ging ich zur Magic Factory und da ich immer ein wenig weiter weg, so ein bisschen um die Ecke, parke (da wo die Sara einparken kann, denn die Sara nimmt ja schließlich nicht jeden Parkplatz! *gg*), musste ich einen kleineren Fußmarsch in Kauf nehmen.
Ich trottete also vor mich hin, da springt mir plötzlich ein junger, irgendwie wenig vertrauenswürdig aussehender Mann ins Bild und fragt mich, ob ich Interesse an einem Damenfahrrad hätte. Zufällig hätte er da gerade eines dabei, was zum Verkauf stünde – und zeigte auf das Fahrrad, was er unterm Hintern hatte.

Hm… Zufällig frisch geklaut würde ich da vermuten, oder?? Ich hab das Angebot dankend abgelehnt, habe meine Zaubertasche ein wenig energischer festgehalten (man weiß ja nie… *g*) und bin weitergetrottet…

Hehlerware auf offener Straße verzocken… Sachen gibt`s…

Hai, Kai…

Sara am 25. April 2006
Na, Kai, wann kommste wieder Kekse backen? ;)

Alles Gute zum Geburtstag, Glück, dass Du morgens besser aus`m Bett kommst (hihi…), viele schöne Geschenke, eine tolle Party und alles, was Du Dir selbst wünschst… :)

Lieblingszuschauerin

Sara am 13. April 2006
Keine Ahnung, was gestern mit mir los war, aber aus irgendeinem Grund hatte ich erschreckend gute Laune. ;)

Marc Gettman hielt gestern sein Seminar im Café Schneider und die Sara war natürlich mit dabei.
Durch Zufall verließ ich gerade die Magic Factory Berlin, als Marc dort klingelte. Freudestrahlend begrüßte ich ihn und stellte mich als die Künstlerbetreuung für den Abend vor. *gg* Im wirklichen Leben habe ich mit der Magic Factory lediglich als Kunde und aufgrund der Freundschaft, die mich mit Fabio verbindet, zu tun, aber gestern abend hatte ich anscheinend zu viel frische Luft geschnappt… ;) Ich war geradezu überschwenglich und kann es mir ehrlich gesagt selbst kaum erklären, warum ich mich so freute, Marc kennen zu lernen. Er stand dort bei der Magic Factory in der Tür und war mir auf Anhieb sympathisch. So was kommt vor, oder?

Wir (also Fabian, Fabio und ich) bereiteten dann gemeinsam mit Marc das Seminar vor. Der Black Jack Tisch musste aufgebaut und die Tische und Stühle für die Zuschauer richtig positioniert werden.

Um 20.30 Uhr sollte es losgehen. Ab 19 Uhr begann sich der Raum langsam, aber stetig zu füllen. Da ich an diesem Abend so gut aufgelegt war, hatte ich die Ehre und das Vergnügen, das Seminar für Marc zu eröffnen und ihn quasi im Namen der Magic Factory Berlin anzusagen.

Zum Seminar selbst: Marc performen zu sehen, ist einfach ein Vergnügen. Man merkte nur allzu gut, dass er viel Publikumserfahrung und Spaß an der Zauberei hat; er zeigte uns Close-up-Zauberkunst auf sehr hohem Niveau. Jedes Kunststück, das er uns in dieser Veranstaltung näher brachte, führte er zunächst mit offensichtlichem Vergnügen und natürlich technisch perfekt vor. Danach folgte die Erklärung mit interessanten Hintergrundinformationen und Insidertipps für die Praxis. Marc plauderte auch aus dem Nähkästchen und lockerte die Erklärungen mit witzigen Geschichten von Engagements auf, wo er die jeweiligen Kunststücke bereits vorgeführt hat. Dies trug auch zu der guten Stimmung bei, die am ganzen Abnd unter den Zuschauern herrschte.

Marc GettmannBei dem Kunststück “Karte unter Glas”, wo eine vom Zuschauer gewählte Karte aus dem Kartenpiel verschwindet und unter einem Glas, das zufällig auch auf dem Tisch steht, wieder auftaucht, durfte ich dann auch einmal nach vorn, um als seine “Lieblingszuschauerin” mitzuwirken. :)

Ich werde wahrscheinlich noch eine ganze Weile üben müssen, bevor ich beispielsweise nur annähernd so gut mit Münzen zaubern kann wie Marc, aber trotzdem hat mir dieses Seminar für meine Zauberei sehr viel gegeben. Die anschaulichen Erläuterungen zum Umgang mit Publikum und diverse Ratschläge für die Praxis habe ich nur zu gern verinnerlicht und wende sie bei meiner Zauberei seitdem auch an. Ebenso bin ich derzeit dabei, einige der gezeigten Kunststücke einzuüben, um sie in mein Repertoire zu übernehmen. Du siehst, Marc, Du hast Spuren hinterlassen… ;)

Dieses Seminar wird mir als sehr angenehm, kurzweilig und interessant in Erinnerung bleiben.

Thimon is solo

Sara am 12. April 2006
…nuja, zumindest für einen Abend gewesen. Die anderen Jungs vom Close up – Club hatte er ausnahmsweise mal zuhause gelassen, so dass die Bühne ihm allein gehörte.

Gestern abend war ich mit Fabian, Sonja, Christian, dem anderen Christian und Cornelia beim Solo-Programm von Thimon von Berlepsch im Oxymoron in den Hackeschen Höfen.
Eines vorweg: Ich habe mich köstlich amüsiert. :) Anfangs saß Thimon in Bademantel, Schlafanzug und Hausschlappen vorn und las schweigend in einem Buch. Ich wollte ihn begrüßen, aber erhielt keine Reaktion. Dann sagte ich ihm, dass ich peinliche Bilder von ihm knipsen würde, weil er sich ja gerade nicht wehren kann. Darauf erhielt ich immerhin ein leichtes Augenbrauenzucken als Antwort, was ich natürlich als Einverständniserklärung deutete… Hihi…
Ich habe also ein paar Fotos vom Bademantel-Schlappen-Thimon geschossen und dann begann auch schon das Programm. Man merkte ein wenig, dass die Situation, ein Solo-Programm über anderthalb Stunden zu spielen, ungewohnt war. Das bedeutet aber keineswegs, dass seine Show dadurch an Qualität verlor. Jedem kann mal ein Kunststück misslingen und sofern Thimon das passierte, hat er das auf seine einmalige witzige Art charmant überspielt. Wir haben uns schlappgelacht über seine witzigen Sprüche. Das Publikum war toll und hat wunderbar mitgemacht. Das ist nicht immer so, vor allen Dingen nicht, wenn auch so eine Menge anderer Zauberkünstler darunter ist, wie es bei Thimon der Fall war. Aber auch Axel Hecklau, Jan Becker oder Philip Simon schienen eine Menge Spaß zu haben.

Nach der Show waren, Sonja, Christian, Fabian, Fabio und ich noch gemeinsam italienisch essen. Das Programm musste schließlich ausgewertet werden…. ;)

Nachher werde ich zum Seminar von Marc Gettmann gehen. Marc ist ein Zauberkünstler aus Köln, der seit gut drei Monaten mit einem Zauberseminar durch die deutschen Lande zieht. Das Seminar hat einen hervorragenden Ruf und ich bin schon sehr gespannt darauf. SaraS magische Studien müssen schließlich fortgesetzt werden.

Kursfimmel?

Sara am 10. April 2006
Och jaaaaa…. Man kann ja niemals nich genug wissen, sagt meine Omili immer. Und das ist nicht zuletzt der Grund, warum ich seit gestern mal wieder montags in der Magic Factory Berlin rumhänge und am Zauberkurs teilnehme. (Man könnte fast meinen, die liebe Sara hätte nen Kursfimmel, oder?? *gg*)

Dieser Anfängerzauberkurs ist für mich eine tolle Möglichkeit, in die verschiedenen Gebiete der Zauberei hineinzuschnuppern und außerdem lern ich da ja sogar noch n büschen was… Schaden kanns nicht, oder? ;)

Den ersten Termin habe ich – muss ich ja ehrlicherweise zugeben – verpasst, weil ich da ein wenig “leidend” war. Das Wochenende mit vier Auftritten hintereinander war dann wohl doch ein wenig stressig. Aber dafür habe ich mir dann heute die volle Dröhnung gegeben. Fabio hat beim Thema Kartenzauberei alle Register gezogen und hat mal so im Vorbeigehen quasi gute drei oder vier Stunden von Ulis Kartenzauberkurs in einer durchgezogen. Nuja, ich glaube, ihm selbst ist auch gefallen, dass er heute ein wenig über die Stränge geschlagen ist, so dass es beim nächsten Mal hoffentlich gemütlicher ablaufen wird. ;)

Aber erst einmal kommt jetzt Ostern, so dass wir “Zauberkursler” 14 Tage Erholungspause haben. Am Ostermontag will der Fabio uns doch glattweg nicht sehen! Sowas, oder? ;) Mit dem heutigen Tage hat übrigens eine magische Woche begonnen: An fast jedem Tag dieser Woche habe ich irgendwas mit Zaubern zu tun… *g* Morgen gehts beispielsweise zu Thimon von Berlepsch, worauf ich mich schon sehr freue!

Comedy Macchiato

Sara am 6. April 2006
Mal wieder was Neues in Berlin entdeckt… :)

Gestern war ich mit Shahin (ein Freund aus Hamburg – wie kann es derzeit anders ein, natürlich auch ein Zauberer ;) , der derzeit beruflich in Berlin zu tun hat), Catha und Fabian bei einer sehr lustigen Veranstaltung in den Hackeschen Höfen. Die Show nennt sich Comedy Macchiato und findet im Obergeschoss des Starbucks am Hackeschen Markt statt. Wenn man den Aussagen des Organisators / Moderators glauben kann, gibt es das Programm in der Art im Starbucks in Köln und Umgebung schon seit längerem und jetzt hat man es endlich geschafft, die Berliner Starbucks – Leute auch von dieser Idee zu überzeugen. :)

Wir hatten dann also gestern abend das Vergnügen auf der Fensterbank im Obergeschoss (die als Bühne diente) diverse Comedians aus Berlin und Köln zu erleben. Den Anfang machte Oliver Wellmann, dessen Humor frech und bissig ist, mit aktuellen Themen der neueren und neuesten Zeitgeschichte spielt (egal, ob Vogelgrippe oder Weltmeisterschaft) und der auch vor Behindertenwitzen nicht zurückschreckt – allerdings auf absolut geschmackvollem Niveau, keineswegs diskriminierend… fand ich super sympathisch.
Dann folgte “Cindy aus Marzahn” (manch einer hat sie vielleicht schonmal bei Stefan Raab in der Show gesehen) – ein Unikat, das man eigentlich gar nicht beschreiben kann… Diese Original Ost-Dauerwelle muss man heutzutage erstmal hinkriegen und dann diese knallengen pinkfarbenen Leggings mit Leopardenmuster und das bauchfreie T-Shirt… Zum Schreien! *gg* Cindy möchte jedenfalls gern eine “Ost-Pussi-Girlband” gründen und ist immer noch nicht so recht über ihren ersten Freund Enrico hinweg. Dass er keinen Hals hatte, fand sie nicht schlimm, denn er trug sowieso nie Goldketten, obwohl er Türsteher war und auch, dass ihm die Haare aus dem Ar… über den Bauch in die Nase wuchsen, war eigentlich ganz süß…
Es folgte Andreas Axmann, der sich nun neben der Zauberei offenbar auch dem Comedy-Fach widmen will. Wir erfuhren etwas über die Schwierigkeiten, in einer bayerischen Kleinstadt – wo sogar die SMS noch vom Postboten ausgtragen werden – ein suspektes Hobby wie die Zauberei zu pflegen.
Nach der Pause wurde das Programm von Vera Deckers fortgesetzt, eine alleinstehende Psychologin in den Dreißigern, die es als Single in Köln offenbar gar nicht so einfach hat… ;)
Der letzte Künstler des Abends war der Organisator und Moderator selbst: Vincent Kliersch. Sehr witzig, wie er als Gangsta-Rapper mit bunter Karnevalsmaske über seine harte Jugend im reichen Zehlendorf mit 1.000 Euro Taschengeld usw. sang und die ganzen anderen Gangsta-Rapper disste, weil sie gar keine Ahnung haben, um wieviel härter das Leben ist, wenn man in Zehlendorf und Steglitz lebt.

Der Abend hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe mich köstlich amüsiert und geradezu kribbelig gelacht und werde daher beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei sein. Diese Show soll nun jeden ersten Mittwoch im Monat um 20 Uhr im Starbucks in den Hackeschen Höfen stattfinden.

Oster-ZauberEi

Sara am 3. April 2006
Ich hab es ja schon in einem früheren Beitrag angedeutet… Am Samstag und Sonntag durfte ich auftreten. :) Wie man sich denken kann, hat mir das einen riesigen Spaß gemacht.
Die Veranstaltung, zu der ich mein “zauberhaftes Können” ;) zeigte, waren die drei Oster-ZauberEi-Shows des magischen Zirkels Berlin.
Das ganze Wochenende war ein tolles Erlebnis, denn die auftretenden Künstler arbeiteten super zusammen und ich denke, das Publikum hat unsere gute Laune einfach gespürt. Zumindest waren die Zuschauer auch alle lustig aufgelegt und haben wunderbar mitgemacht. Sie kamen freiwillig auf die Bühne, borgten uns Geld, wenn wir sie für ein Kunststück darum baten und spendeten viel Beifall.

Diese Auftritte am letzten Wochenende haben mich “fürchterlich” motiviert… Dank der Publikumserfahrung konnte ich meine Kunststücke ein wenig überarbeiten und die Zuschauerwirkung verbessern… Ohne Auftrittserfahrung zaubert man eben doch nur für sich selbst und da kann einfach nix Perfektes bei rumkommen. ;) Allein schon in dieser Hinsicht hat mir das letzte Wochenende viel gebracht.

Schneiderzauber

Sara am 1. April 2006

Sara moderiert

Hach, das war schon was. Auftreten. Vor Publikum. Fremde Menschen zum Staunen und Lachen bringen. :) Das hat unsagbar viel Spaß gemacht. Und das Coolste? Es war nicht das letzte Mal. Schon heute darf ich wieder “ran” …

Aber beginnen wir mit der Berichterstattung da, wo jede Berichterstattung beginnen sollte: am Anfang. ;)

Vor ein paar Wochen beschlossen Fabian und ich gemeinsam eine Zauberveranstaltung zu organisieren. Die letzte Veranstaltung dieser Art im Café Schneider fanden wir nämlich recht enttäuschend, weil die angekündigte Show gar nicht stattfand, sondern die Künstler lediglich am Tisch saßen und etwas tranken und wer zufällig mit am Tisch war, durfte ein paar Kartentricks bestaunen.
Das war uns nix und wir meinten unisono, dass wir das besser hinkriegen können. Und schon ging es los mit der Planerei.

Erst fragten wir nach einem freien Termin. Und dann waren wir nicht mehr zu bremsen. Fabian kümmerte sich um die Künstler, was wir für die Bühne brauchten und all das Zeugs, was noch mit so einer Show zusammen hängt. Da hat er halt die meiste Erfahrung von uns beiden. Ich kümmerte mich um die Werbung. Ich entwarf Flyer, druckte und verteilte sie. Ich sorgte für ordentlich Mundpropaganda usw…

Tja, und am Freitag, den 31.03.2006 war es dann endlich so weit.

Wir (also die sechs Künstler, die auftreten wollten) trafen uns gestern um 19 Uhr im Café Schneider und besprachen den Programmablauf.
Axel Hecklau (unser Überraschungsgast für diesen Abend) hatte freundlicherweise seine drei “Spider-Stages” (das sind tragbare Bühnenelemente – superpraktisch) mitgebracht. Das war wunderbar von Axel, weil durch die erhöhte Position, welche die Künstler dank der Bühne erhielten, nun auch die Zuschauer, die im hinteren Teil der Kneipe saßen, das “volle Programm” genießen konnten. Bisher haben die Zuschauer hinten leider nie so viel mitbekommen, weil der Tresen recht wuchtig ist. Das führte dann dazu, dass sie irgendwann anfingen zu schwatzen, was wiederum das Programm störte… Naja, dieses Mal konnte es jedenfalls nicht passieren, wir waren gewappnet. :)

Zu Beginn gab es aber trotzdem ein wenig Aufregung, weil in unserem “Umkleideraum” (dem verspiegelten Hinterzimmer der Kneipe) noch ein Salsa-Tanzkurs stattfand. Hierdurch konnten wir den Raum erst ab 20 Uhr zum Vorbereiten nutzen, was uns aber vorher gar nicht bekannt gegeben worden war. Bei der Absprache des Termins hieß es noch, dass an diesem Tag überhaupt nichts anderes los wäre und wir komplett freie Hand hätten. Naja, aber so blieben einige der Tänzer wenigstens auch gleich für unser Schneiderzauber, was ja auch nicht schlecht war. *gg*
Und die Zeit reichte trotzdem, um vor Beginn der Show in aller Ruhe die Bühne aufzubauen und noch eine Licht- und Tonprobe
vornehmen zu können.

Um 21 Uhr begann dann unser Programm. Es gliederte sich in zwei Teile, wovon den ersten Fabian moderierte, während ich später im zweiten Teil zur Moderation ans Mikrofon durfte. :)

Fabian eröffnete die Show mit einem Kunststück, wo ein Knoten von einem weißen Seil auf ein rotes springt und dieses Seil am Ende an der Stelle, wo der Knoten hinwandert, sogar seine Farbe ändert. Danach ließ er eine vom Zuschauer unterschriebene Karte unsichtbar mehrmals aus dem in seiner Hand gehaltenen Kartenspiel in seine Jackettasche wandern.

Nach Fabian betrat ich die Bühne und zeigte eine Seilkunststück (ähnlich wie bei der Vernissage von Kolja Kaldun), eine Münzenwanderung aus einem gefalteten Papier in ein verknotetes Tuch, das der Zuschauer die ganze Zeit in der Hand hält und ein Kunststück mit einer Garnrolle, von der ein Faden abgerissen, in mehrere kleine Teile gezupft und dann wieder auf wundersame Weise als ganzer Faden restauriert wird.

Nach mir zeigte Andreas Axmann sein Können. Er fand auf zauberhafte Art und Weise die Farbe eines Gummibärchens heraus, das eine Zuschauerin aus einer Haribotüte gezogen hatte, ließ Karten aus der Lust erscheinen und versuchte mit Hilfe eines Hörbuchs einen Krawattenknoten zu binden, was aber irgendwie nicht so recht gelingen wollte… *g* Das war sehr witzig.

Nun folgten erst einmal 15 Minuten Pause für die Zuschauer… In dieser Zeit zauberte Felix von Scotti für die Zuschauer an den Tischen.

Der erste Künstler nach der Pause war Matthias Kirsten, der eine brennende Zigarette in einem geliehenen Jacket ausdrückte und (oh Wunder… *g*), es gab kein Brandloch und die Zigarette war auch verschwunden. Dann verwandelte er einen 50 Euro – Schein in zehn Euro und zum Glück des Zuschauers, der ihm den Schein geliehen hatte, auch wieder in 50 Euro zurück. Und zum Schluss zeigte er, dass auch Zwanzig-Euro-Scheine Gymnastik machen… Auf seiner Hand faltete sich ein Geldschein von allein – ohne, dass er ihn berührte – zusammen.

Danach kündigte ich unseren “Überraschungsgast” Axel Hecklau an. Er zeigte dem staunenden Publikum eine brennende Kerze und als er sie ausblies, war plötzlich nichts außer Konfetti von ihr übrig.
Dann folgte mein absolutes Lieblingskunststück, wo ich jedes Mal Gänsehaut bekomme, wenn ich es sehe. Er ließ zwei unterschriebene Spielkarten miteinander verschmelzen… Nuja, zumindest die Rahmen davon. Sehr beeindruckend.
Es folgte ein weiteres Wunder. Vor den Augen der Zuschauer öffnete er eine Colaflasche, goss das Getränk in ein Glas und schlug dann den Kronkorken durch den Boden in die Flasche.
Eigentlich war das nicht mehr zu übertreffen, aber Axel schaffte auch dies: Er las die Gedanken einer Zuschauerin und fand heraus, an welche Persönlichkeit sie dachte…

Nach gut zwei Stunden endete das Programm mit viel Beifall und “Standing Ovations”. Wir saßen dann alle noch bis ca. zwei Uhr nachts im Café Schneider und besprachen, was man beim nächsten Mal noch verbessern könnte und was bei diesem Mal gut gelaufen war.
Alle Künstler hatten viel Spass gehabt. :)

So, und jetzt werde ich noch ein bisschen üben, damit heute nachmittag beim Magischen Zirkel nix schief geht. Da findet nämlich “OsterZauberEi” statt und ich darf da doch glattweg mit auf die Bühne! *freu*

Wenn ich nur nicht so müde wäre… ;)