Freundschaft schließen beim Pfannkuchen backen
Gestern red ich noch davon und schon passiert es: Ich war auf ner Kochparty.
Eigentlich, also im Grunde genommen, wollten wir bei Felix von Scotti in der WG nur so n büschen zaubern. Zumindest war das der Plan. Aber weil man abends in der Regel ja auch Hunger kriegt, hatte Felix beschlossen uns zunächst mit leckeren Pfannkuchen zu versorgen. *mjam* ![]()
Da saßen wir also in der WG-Küche – Scotti, Fabian, Shanti und ich (die Zaubererfraktion) und Scottis Mitbewohner Max und – hach, wie hieß er nu gleich? – der nette Nachbar von nebenan machten die Runde komplett.
Eins sag ich euch: die Pfannkuchen waren soooooooo oberlecker! Wir haben Käse mit reingebacken. Und Schinken. Und Salami. Und Tomatenstückchen. Und Gürkchen gabs dazu. Und zum Nachtisch machten wir uns süße Pfannkuchen mit Haselnusscreme und Himbeermarmelade. Die Schlemmerei dauerte über eine Stunde und wir haben nur abgebrochen, weil der Teig alle war. *gg*
Aber dann ging es zum Glück doch noch ans Zaubern. Mit Shanti habe ich gestern mal eines unserer Zirkelmitglieder näher kennen gelernt. War eine super Idee, ihn zur Zauberstunde mit einzuladen, Scotti!
Man hat ja sonst kaum Gelegenheit, mal in Ruhe zu schnacken.
Shanti Oyarzabal kommt ursprünglich aus Mexiko und hat in Paris Pantomime studiert. Seit ein paar Jahren lebt er nun schon in Deutschland und hat seinen Traum zum Beruf gemacht: Er ist Theaterschauspieler und Zauberkünstler.
Alles in allem ein erquicklicher Abend mit viel Lachen, Zauberei und interessanten Gesprächen. Und dazu gabs auch noch diese (ich muss es noch einmal sagen) wirklich sehr leckeren Pfannkuchen. Hach, so was könnt ich wirklich öfter haben.
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Mein neuer Freund
Früher, als ich noch kleiner war als heute, da sagte ich immer, dass ich entweder mal einen Koch heiraten werde oder so viel Geld verdienen muss, damit ich jeden Tag im Restaurant essen gehen kann. Meine Mama war nämlich ganz verzweifelt, weil ich beim besten Willen einfach nicht kochen lernen wollte. Ging gar nicht! Da stellte ich mich wirklich stur.
Nuja, eine ganze Weile war ich dann sogar mit einem Mann liiert, der ein hervorragender Koch ist. Soll`s ja geben – und vor allen Dingen hat es ihm auch noch Spaß gemacht, mich so ziemlich jeden Abend kulinarisch zu verwöhnen. Ich war gerade mal für`s Gemüse schnippeln oder Kartoffeln schälen zuständig. Sowas krieg sogar ich hin.
Diese Zeiten sind aber seit einer ganzen Weile schon vorbei. Selbst ist die Frau, heißt es inzwischen. Oder halt essen gehen.
Wenn Fabi nicht ab und zu für mich kochen würde, gäb`s bei mir vermutlich nur einmal die Woche was Warmes zu essen: An meinem Innendienst-Tag in der Behördenkantine. *gg*
Aber – womit wir endlich beim Kern dieser Geschichte angekommen wären – ich habe inzwischen tatsächlich so eine leichte Freude am selber brutzeln und kochen entwickelt. Jaha… Das soll auch im hohen Alter noch vorkommen!
Früher gabs in meinem Freundeskreis immer diese Kochpartys. Man traf sich wechselseitig und kochte zu sechst oder acht gemeinsam, um das Ganze dann im Anschluss zu verputzen. War immer ein Riesenspaß, zumal ich dabei auch jedes Mal meine Schnippel- und Schälqualitäten unter Beweis stellen konnte.
Irgendwann in den letzten Monaten sind aufgrund diverser Paartrennungen und Freundschaftsauflösungen (nicht jeder kann mehr mit jedem aus dieser Gruppe – ich sach nur Strohpuppe) diese Kochpartys aber leider im Sande verlaufen, was ich schon ein wenig schade finde. Es ist nicht nur lecker, selbst Gekochtes zu schlemmen, das gemeinsame Schnippeln und Schälen und Kochen und Brutzeln ist auch lustig, entspannend, spaßig und überhaupt – ich find`s halt einfach gut.
Tja, und damit ich auch mal wieder in den Genuss solcher Gaumenfreuden komme, habe ich mir selbst das Kochen verordnet. Am liebsten natürlich mit Freunden. (Die im besten Fall auch so n büschen Ahnung vom Würzen und so haben… *g*)
Tja, und so ist er also bei mir eingezogen: mein neuer Freund, der Minibasilikum.
Mann, riecht der lecker!!
Hoffentlich wirds da demnächst auch Verwendung für geben. Wäre ja schade, wenn ich mir ganz umsonst Küchenkräuter kaufe, nich?
Also, wann ist die nächste Kochparty? Irgendwelche Vorschläge?
Heute beim Chinesen im Glückskeks gefunden…
Die meisten Menschen können schweigen, die wenigsten aber zur rechten Zeit.
Lollipop
Hab ich mir gestern abend im Wintergarten Varieté angeschaut. In dieser Show sind die 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts (nette Formulierung, nich?? *gg*) das Thema. Es gibt auf jeden Fall eine Menge Musik aus dieser Zeit um die Ohren. Die Bühnendeko selbst empfand ich als ein wenig lieblos. Aber vielleicht habe ich mir aufgrund der reißerischen Ankündigung im Flyer auch einfach etwas anderes darunter vorgestellt?
In einem hat der Flyer auf jeden Fall nicht übertrieben: "Herausragende Artisten begeistern in einem quirligen, temperamentvollen Varieté-Programm, schrill und bunt wie ein Leukoplastbomber." Wie gesagt, schrill und bunt vermisste ich ein wenig, aber herausragende Artisten gab es auf jeden Fall. Schon allein dafür hatte sich der Besuch des Wintergarten Varietés gelohnt.
Nun war ich ja nicht wegen der Musik gekommen (von der es jede Menge zu hören gab), sondern weil mich die Artisten und Varietékünstler interessierten. Dank Oguz Engin, der uns ein paar Karten reserviert hatte, ergatterten wir zu neunt einen Platz in der ersten Reihe ganz oben in der Loge. Welch herrlicher Blick auf die Bühne… Beste Sicht sozusagen.
Tja, und was gab es zu sehen? Allerfeinste Jonglage vom Argentinier Paul Ponce beispielsweise. Begeistert hat mich Svetlana Koroteeva, die als Marilyn Monroe unglaubliche Gelenkigkeit an den Tag legte und ihren Körper zu allen möglichen geometrischen Formen verbog, so dass ich schon zweifelte, ob sie überhaupt Knochen in ihrem Körper hat.
Das Duo Minasov zeigte Quick Change der Sonderklasse. Sehr beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit Elena die Kostüme wechselte… Tja, und meinen persönlichen Liebling in dieser Show will ich natürlich auch nicht unerwähnt lassen: Oguz Engin, Zauberkünstler.
Oguz, den ich dank meiner eigenen magischen Studien (bin ja selbst ernannter Zauberlehrling) inzwischen persönlich kennen lernen durfte, zeigte zunächst ein lustiges chinesisches Kunststück mit Bambusstöckchen und Bommeln. (Schaut es euch einfach an, wenn ihr jetzt gerade ü-ba-haupt keinen Plan habt, wovon ich rede… *g*) Im zweiten Teil des Programms war er dann mit Kartenmanipulation zu sehen. Bei dieser Form der Zauberei erscheinen die Spielkarten einfach so aus der Luft in der Hand, verschwinden auf magische Art wieder oder ändern sogar ihre Größe. Beeindruckend ist auch das Kartenschießen, wobei die Karten meterhoch in die Luft gewirbelt werden.
Einen weiteren Höhepunkt habe ich am Ende des Programms erlebt. Victor Minasov (der aus dem Quick Change) in völlig anderem Look – ein übergroßer Ballon, der wie eine riesige Kaugummiblase aussieht! Zum Totlachen, wie er zur Musik ("Lollipop" gesungen von Sylvia Wintergrün) über die Bühne hüpft, mal steckt der Kopf im Ballon, mal schaut nur ein Bein heraus…
Wirklich sehr witzig. (Und das war ziemlich gemein! Konnte ich doch wegen meiner Zahnwehwehchen eigentlich gar nicht richtig lachen!
)
Wer sich selbst einmal von Lollipop überraschen lassen möchte, kann die Show noch bis zum 16.09.2006 im Wintergarten Varieté erleben.
Ruhig war`s …
…hier im Blog, oder? 
Nun, das lässt sich mit einem Wort erklären: Zahnarzt.
Am Donnerstag und Freitag durfte ich zwei längere Sitzungen bei meiner "Frau Doktor" über mich ergehen lassen. Es sollten vier Inlets eingesetzt werden, da mein "alter" Herr Doktor diverse Zähnchen nicht richtig versorgt und ich dadurch ordentlich Karies mit mir herumgeschleppt hatte.
Frau Doktor hat die Zähne am Donnerstag für Inlets vorbereitet und eine Wurzelfüllung im hohlen Zahn gemacht. Da der hohle Zahn aber wirklich sehr hohl war, nur noch dünne Außenwände standen und sie arge Bedenken hatte, dass er trotz des Provisoriums brechen könnte, legte sie extra für mich eine Nachtschicht im Labor ein und baute zum Freitag die Inlets. Ich durfte von Donnerstag zu Freitag dann auf ärztliche Andordnung hin auch nichts, aber auch wirklich gar nichts kauen, weshalb sich mein Essen auf einen Teller Tomatensuppe (tooooootal lieb – hat Fabian extra für mich gekocht
) beschränkte und ich auf Frühstück am Freitag ganz verzichtete. Vorsichtshalber.
Am Freitag ging es dann also an Teil zwei des Inletprojektes. Meine Güte, was hatte ich Schiss wegen des Provisoriums…
Das Provisorium, was ja nur so eine Art Zementbröckchen ist, wird "lediglich" herausgehebelt und nicht gebohrt. Und dieses Hebeln ist einerseits ein (für mich jedenfalls) wenig angenehmes Gefühl und andererseits hatte ich da auch diesen hohlen Zahn mit den dünnen Außenwänden…
Naja, man kann nicht immer Glück haben. Der Zahn ist beim Herausnehmen des Provisoriums tatsächlich gebrochen, weshalb ich da nun doch eine Krone brauche. Er war sowieso schon ein Wackelkandidat, das ist mir klar, aber wäre ja auch schön gewesen, wenn ich diesen Zahnarztkram endlich hinter mir hätte.
So, und damit wären wir endlich bei der Erklärung für die relative Ruhe im Blog angekommen: Das ewige Mundaufsperren und Überkopfhängen hat mich irgendwie doch so`n büschen geschafft.
Und dann hatte ich auch ein wenig "Mundwinkelweh" *gg*, also aufgerissene Lippen und zusätzlich Zahnweh, weil die Nerven durch das Bohren ein wenig gereizt waren und sich erst wieder beruhigen mussten. Da war die Lust aufs Bloggen also nicht soooooo groß.
Fernsehdriss
Wenn ich schonmal an einem Freitagabend beschließe daheim zu bleiben – Freitag – in der schönsten deutschen Hauptstadt, wo gibt auf dieser Welt – warum kommt dann nicht wenigstens was Gutes im Fernsehen??
Hab gerade in der Zeitung geschaut: Nur Schrott in der Kiste heute Abend! Unmöchlich.
Tapfer durchgehalten
Hab heute nachmittag ein Lob von meiner Zahnärztin bekommen, weil ich (mal wieder) zwei Stunden lang brav den Mund offen und die Klappe zu gehalten habe.
Wegen der Bespeichelungsgefahr (schönes Wort, nich??) durfte ich heute nämlich fast die gesamte Zeit nix reden. Wer das liebe Saraleinche kennt, weiß was das für eine Herausforderung war! *ggg* Nuja, aufgeregt war ich auch n büschen, was dazu beitrug, dass ich ziemlich ruhig war.
Frau Doktor hat dieses Mal meine Zähne für vier schicke Inlets vorbereitet. Die Prozedur brauche ich wohl nicht im Detail beschreiben, oder? Es wurde eine Menge gebohrt und geschliffen, bis alles schick war. Dann noch zwei oder drei Abdrücke und schon waren wir fertig.
Na, und so nebenbei wurde auch die Wurzelfüllung bei meinem hohlen Zahn erledigt. Da wurde rumgefeilt und gestochert und gestopft und geschmolzen, bis die ganze Wurzelspitze ausgefüllt war. Darf ja kein Hohlraum bleiben, damit sich keine neuen Bakterien bilden können. (Einmal hat mir gereicht… ich hab SOOOOO stillgehalten, als sie das gemacht hat, damit es dieses Mal auch ja richtig gemacht werden kann… *gg*)
Lange Rede, kurzer Sinn: Heute wurde mal wieder ordentlich in meinem Mund herumgedoktort, weshalb ich ein wenig platt bin und mich blogtechnisch
zurückhalten werde. (Hätt ich aber eigentlich auch gleich sagen können, oder??)
Wer findet die Karte?
Heute ist ein wichtiger Tag für den Magischen Zirkel Berlin, denn heute ist Hauptversammlung und da wird doch glattweg ein neuer erster Vorsitzender gewählt. Es ist ein wichtiger Tag und (zumindest für die Mitglieder) auch recht spannend. Nur für mich nicht. Als Anwärter – was ich ja derzeit noch bin – mag das natürlich (vielleicht) auch spannend sein, aber ich hab da nix zu sagen. Den Vorsitzenden wählen darf ich nämlich nicht. Kein Stimmrecht. Und bei der Sitzung dabei sein komischerweise auch nicht. Mysteriös, oder? Aber so sind Zauberer anscheinend.
Dass die mich da ganz frech der Tür verweisen, gibt mir aber wenigstens die Zeit, hier noch einen Beitrag über den heutigen Tag zu schreiben. Das hat doch auch was für sich.
Nach der Arbeit (die heute schnöde im Büro = Innendienst stattfand) traf ich mich mit Scotti und Fabian in den Potsdamer Platz Arcaden auf eine Eisschokolade. (Naja… was sonst??
) Wir wollten die Zeit vor der Hauptversammlung nutzen, um ein wenig zu jammen (neudeutsch… *g*). Das macht man unter Zauberern halt manchmal. Und Scotti hatte sowieso allerlei Fragen, die er gern beantwortet wissen wollte. Hach, und Zauberstunde könnt ich ja am liebsten jeden Tag machen. Nur haben dummerweise nicht jeden Tag irgendwelche Zauberer Zeit, um mit mir abzuhängen und Kunststücke zu üben. (Außerdem will ich ehrlich gesagt auch nicht mit irgendwelchen Zauberern abhängen, sondern bin da schon ziemlich wählerisch.
)
Wir saßen also im Café, aßen unser leckeres Eis und sinnierten über dies und das. Die einzelnen Tricks und Kniffe, die wir da übten, erspare ich der werten Leserschaft an dieser Stelle. Ich fürchte, das würde nicht einmal Zauberer interessieren. *gg* Zumal Scotti unglaublich gut ausgestattet war. Fabi und ich hatten nur Spielkarten dabei. Das reicht schon, um sich stundenlang zu beschäftigen. Scotti dagegen hatte nicht nur die neuesten Ausgaben diverser Zauberzeitschriften dabei, in seiner Tasche fand sich ein ganzes Arsenal an Requisiten und Gimmicks, seien es Seil, Gummiringe, Spielkarten (natürlich), Metallringe, … Wir hatten eine Menge Spaß. Und die anderen Café-Gäste wurden ganz gut unterhalten, glaube ich. *gg*
Gegen Ende – kurz bevor die beiden Jungs zum Zirkeltreffen aufbrechen mussten – kamen wir auf eine witzige Idde. Scotti wollte nämlich gar zu gern ein Kunststück lernen, das da heißt: Karte an Decke.
Fabi meinte daraufhin: "Such dir eine Karte aus. Aber eine schöne!"
Bei diesem Kunststück wählt der Zuschauer nämlich eine Karte und unterschreibt sie. Die Karte kommt zurück ins Spiel. Irgendwo mitten hinein. Wech is se! *fg* Tja, und dann wirft der werte Herr Zauberer das Kartenspiel mit Schwung Richtung Decke und – oh Wunder – alle Karten fallen wieder herunter. OK… Das ist kein Wunder, das ist Schwerkraft.
Aber schauen wir uns das mal genauer an, denn alle Karten fallen wieder herunter – bis auf EINE.
Das fällt aber erst auf, wenn man den Blick Richtung Decke hebt. Da klebt sie nämlich, die unterschriebene Karte des Zuschauers.
Ich liebe dieses Kunststück, es ist durchaus beeindruckend, wenn man es erlebt.
Und ich habe es vorhin tatsächlich in den Potsdamer Platz Arkaden erlebt.
Wir haben es allerdings nicht im Eiscafé getan, denn das war uns dann doch zu heikel. Sooooo viel Aufmerksamkeit wollten wir nicht auf uns ziehen. Wir sind zum Ausprobieren in eine etwas ruhigere Ecke gegangen. Und ich muss zugeben, es fühlte sich schon ein wenig an wie ein Klingelstreich zu Kindertagen.
Wir schauten uns um, ob auch keiner guckt und waren alle drei ein wenig aufgeregt. *gg*
Lange Rede, kurzer Sinn: Es hat natürlich geklappt. Wenn die Putzkräfte nicht dran kommen, hängt jetzt für eine ganze Weile eine Spielkarte mit Unterschrift irgendwo in den Arkaden an der Decke. Falls jemand danach suchen mag, hier ein Bild der Karte:

Falls ein Kollege der Putzkolonne in den Arkaden hier mitliest: Keine Sorge, der Decke passiert nix. Die Karte klebt doch mit MAGIE.
Und sie lässt sich auch einfach wieder lösen. Nur von selbst wird sie so schnell nicht wieder herunter kommen.
Tja, dann mal viel Spaß beim Suchen, liebe Freunde!
Bin gespannt, ob ihr sie entdeckt. (Oder ob die Putzkolonne schneller ist… *gg*)
(Und falls mir jemand ein Beweisfoto schicken will, dass er / sie die Karte gefunden hat: Immer her damit.)
So, genug magische Studien für heute. Der erste Vorsitzende ist (wie ich gerade per SMS erfahren habe) endlich gewählt und ich muss mir jetzt erstmal die telefonische Berichterstattung von Fabian und Scotti anhören. So`n büschen neugierig bin ich nämlich doch, wie die Hauptversammlung war. Auch, wenn sie mich nicht dabei haben wollten…
Italienisch für Anfänger
Das könnte ich langsam auch mal lernen. Italienisch.
Gestern abend war ich bei Fabio zu Besuch. Wir wollten uns mal wieder zum Schnacken treffen und siehe da: er hatte bereits einen Gast, als ich bei ihm aufschlug. Alessandro, ein Italiener in Berlin.
Er ist vor zwei Wochen aus Italien gekommen und ich war erstaunt, wie gut er deutsch sprach. Ich fürchte, dass ich nie im Leben so hervorragend werde italienisch sprechen können. (Zumindest müsste ich dann wohl erst einmal beginnen, diese Sprache zu lernen…
)
Tja, und was macht man mit Italienern, wenn sie Hunger haben? Richtig. Man geht in die Pizzeria. Und welch glücklicher Zufall, dass die Pizza Factory gleich bei Fabio um die Ecke ist. Alessandro war allerdings einigermaßen erstaunt, dass die Pizzabäcker in der Factory überhaupt keine echten Italiener sind. Sowas aber auch!
Übrigens ist es lustig, mal erleben zu können, wie Deutsch im Ausland vermittelt wird. Als ich Alessandro guten Tag sagte und mich vorstellte, antwortete er: "Sehr angenehm dich kennen zu lernen"… Als ich daraufhin schmunzelte, schaute er fragend und meinte, dass das wohl nicht ganz passend war. Aber das stimmte ja nu auch wieder nicht. Es passiert einem in der heutigen Zeit unter uns jungen Mädels (und Kerls) eben nur einfach nicht so häufig, dass jemand "Sehr angenehm dich kennen zu lernen" sagt, oder? Zumindest passiert mir das eher im Berufsalltag. Und selbst da recht selten. (Vielleicht häng ich ja auch nur mit unhöflichen Menschen rum. Wer weiß?? *gg*)
Tja, und so ging das dann den Abend über. Ich erwischte mich immer mal wieder dabei, wie mir bei einer von Alessandros Äußerungen ein Schmunzeln übers Gesicht huschte.
Und Italienisch lern ich hoffentlich doch noch irgendwann. Will jemand vielleicht mit zur VHS?
Runde Sache, Susanne F.?
Das ist schon so eine Sache mit dem Runden, oder? Vor allen Dingen, wenn man ab einem gewissen Alter am liebsten abrunden möchte.
Aber ich denke, zu dieser Sorte Frau gehörst du keineswegs. Hab dich letztes Jahr jedenfalls anders kennen gelernt.
Ich gratulier dir und wünsch ne tolle Party!! Hast ja einen runden Anlass dazu.
Also lass es ordentlich krachen! Hihi… 