Im Westen was neues…

Sara am 22. Januar 2007

Westwärts fahre ich nämlich gerade. Bin auf dem Weg nach Winterberg, wo ich für eine Woche an einem Seminar teilnehme.
Inzwischen bin ich schon in NRW und habe gerade die A2 hinter mir gelassen. Fährt sich auch gleich viel angenehmer, da mir jetzt nicht andauernd irgendwelche LKW vors Auto springen. ;)
Und was ich ja auch als seeehr angenehm empfinde, ist die Musik, die ich beim Fahren höre. In NRW gibts einen Radiosender, den ich megaklasse finde und den ich in Berlin leider nur übers Netz hören kann.

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Kurzes Vergnügen

Sara am 18. Januar 2007

Zuerst einmal die gute Nachricht: Das Saraleinche ist wieder voll genesen. :)

Die ersten 12 Tage des neuen Jahres waren doofe 12 Tage. Krank sein ist langweilig und  nervt. Was war ich froh, als ich am letzten Freitag beim Arzt war und der zu mir meinte, dass ich wieder gesund bin. Ich fühlte mich zum Glück auch so und stürzte mich dann gleich zurück ins Leben! Hihi…

Am Samstag ging es abends zunächst zu "Magic in the Underground", wo ich zusammen mit Fabian Weiss, Julien Daniel, Super Noopy und Thomas Dieckmann auf der Bühne stand. Die Show ist ein Projekt von Super Noopy, ein Berliner Zauberkollege, der auch an dem Theater in der Thomasstraße 27 in Neukölln mitgebaut hat. Das Besondere daran ist, dass die Bühne wie ein U-Bahnwaggon aussieht. Die Zuschauer sehen uns also mitten in einem Verkehrsmittel des öffentlichen Personennahverkehrs zaubern. Irgendwie witzig und mal eine interessante Erfahrung. Die Premiere war dann auch ein voller Erfolg, unser Publikum hat während der Show wunderbar mitgemacht (nicht immer wollen Zuschauer freiwillig auf die Bühne – dieses Mal war es tatsächlich jedoch überhaupt kein Problem Freiwillige zu finden, die sich ganz nah verzaubern lassen wollten) und im Anschluss wurde dann auch "ordnungsgemäß" jede Menge Applaus gespendet. Da freu ich mich doch glattweg schon aufs nächste Wochenende, wenn ich ein weiteres Mal das Vergnügen haben werde, im "Untergrund" auf der Bühne zu stehen.

Aber kommen wir jetzt erst einmal zu einem anderen kurzen Vergnügen. Meine Genesung feierte ich nämlich, indem ich am Sonntag endlich einmal wieder frühstücken ging. Fabio hatte eine wundervolle Idee gehabt: Im Café Schneider, das sonst jeden Tag erst ab 17 Uhr öffnet und eigentlich eher so eine typische Berliner Eckkneipe ist, sollte es von Freitag bis Sonntag Frühstück geben. Die Premiere fand am 14.01.2007 statt -  genau rechtzeitig für mich. :)  

Was für eine gute Entscheidung, das Frühstück dort zu zelebrieren. Es war soooooo lecker! Ich hatte mir von der umfangreichen Karte ein französisches Frühstück mit Baguettebrötchen und Croissant ausgesucht und bekam regelrecht einen Schreck, als der Brotkorb bei mir ankam. Das Baguettebrötchen war nämlich fast größer als mein Teller! *gg* Zum Glück hatte ich Hunger mitgebracht. Zumal es sooooo leckere Marmelade dazu gab. Und Frischkäse. Und Camembert. Und ganz viel Obst – schon in mundgerechte Stücke geschnitten. *mjam*

Nach diesem sonntäglichen Geschmackserlebnis habe ich natürlich meinen Freunden und Kollegen begeistert davon erzählt und mich auch gleich für den nächsten Sonntag mit ein paar Freunden zum Frühstück im Café Schneider verabredet. Leider umsonst. *schnief* Es war nämlich nur ein kurzes Vergnügen, das Frühstücken im Schneider. Nach nur einem Tag wurde die Idee schon wieder verworfen und ab sofort gibts dort kein Frühstück mehr, was ich wirklich schade finde. Ich hätte es tatsächlich des Öfteren genutzt.  

 

Tja, der Alltag hat mich nun also wieder. Seit Montag darf ich ja auch wieder arbeiten (worauf ich mich nach dem langen Flachliegen sogar gefreut habe) und schon habe ich keine Zeit für nix mehr. ;) Den Jahresbeginn nutzte mein Arbeitgeber, um diverse kleine und große Änderungen vorzunehmen. Ich durfte diese Woche in ein neues Büro ziehen, arbeite nun mit anderen Kollegen zusammen (sofern man das als Außendiensteinzelkämpfer denn wirklich Zusammenarbeit nennen kann), bin für andere Bezirke von Berlin zuständig und habe auch eine neue Chefin. Soooo viel Neues auf einmal. Und das waren jetzt nur die großen Veränderungen. Den Kleinkram hab ich euch einfach mal erspart. ;) Aber trotzdem freue ich mich auch ein wenig darauf. So ein Neuanfang ist ja auch immer irgendwie spannend.

 

Genug für jetzt. Später weitere Neuigkeiten. :)  

Volle Kanne erwischt…

Sara am 8. Januar 2007

Meine Güte, mich hats in den letzten Tagen tatsächlich umgehauen.

Da feiert man nichts ahnend und fröhlich Silvester – und an Neujahr ist alles anders. Halsweh, Kopfweh, Gliederschmerzen ohne Ende. Und am nächsten Tag kam dann auch noch Übelkeit dazu. (Die Details erspare ich euch lieber – ich sage nur: schlaflose Nächte neben der Toilettenschüssel…)

Ich lag in den letzten Tagen jedenfalls erstmal im Bett und fand das nicht einmal langweilig. ;) An die Decke gucken kann sooooo entspannend sein.

Tja, und somit ist nun wohl klar, warum es hier im Blog in letzter Zeit so still geworden ist. Zuallererst haben mich die Weihnachtsfeierlichkeiten, aufgrund derer ich regelmäßig jedes Jahr aufs Neue in die Tiefen meiner Familie abtauche, am Schreiben gehindert. Und als ich endlich wieder in Berlin war und tatsächlich sogar etwas zu erzählen gehabt hätte, da kippts mich doch glattweg aus den Pantoffeln. Sowas.

Damit ihr aber nicht denkt, ich hätte euch total vergessen, habe ich den Schleppi heute abend extra mal zu mir ins Bett geschleppt, um euch wenigstens verspätet ein frohes neues Jahr zu wünschen. Ihr seid hoffentlich besser "hineingerutscht" als ich. ;)

So, genug für heute. Mehr Neuigkeiten demnächst an dieser Stelle.