Ich hätt gern was mit Kartoffeln.
Neulich beim Chinesen. (Und ja, das habe ich wirklich so erlebt, wie ihr es gleich lesen werdet.
)
Da saßen wir so in gemütlicher Runde und am Nebentisch hatten sich zwei alte Herren und eine alte Dame platziert. Die drei sahen aus, als wenn sie nicht oft zum Chinesen gehen würden. Dieser Eindruck wurde dann durch das folgende Gespräch zwischen Kellner und den drei Leutchen bestätigt, welches wir schmunzelnd am Nebentisch aufschnappten:
Kellner: "Haben Sie schon gewählt?"
Ältere Dame: (ohne in die Karte geschaut zu haben) "Ich hätt gern was mit Kartoffeln."
Kellner:
"Tut mir leid. Wir haben keine Gerichte mit Kartoffeln. Die meisten Gerichte servieren wir mit Reis. Sie können aber auch Nudeln statt Reis haben."
Erster älterer Herr: "Gut, dann nehme ich Spaghetti… Nein, warten Sie, wie heißen die gleich? Ah…. genau, ich hätte gern was mit Makkaroni."
Kellner: (kopfschüttelnd) "Auch Makkaroni haben wir leider nicht im Angebot."
Geduldig erklärt er die Karte und nimmt zunächst nur die Getränke auf, damit die drei Herrschaften sich in Ruhe entscheiden können.
Kellner: (verteilt die Getränke auf dem Tisch und fragt dabei) "Wofür haben Sie sich entschieden?"
Zweiter älterer Herr: "Also, ich nehm dann das mit den Nudeln, was Sie mir vorhin empfohlen haben."
Ältere Dame: "Und ich hätt gern Leber. Haben Sie Leber und Stampfkartoffeln?"
Den Rest des Gespräches bekamen wir nicht mehr mit, weil wir laut zu lachen anfingen.
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Nur zur Info…
Nachdem ich das vorhin so dramatisch hier angedeutet habe, gibts natürlich auch einen aktuellen Zahnarztbericht.
Ich habe überlebt, die Bohrinsel ist kariesfrei und ich brauchte nicht einmal eine Wurzelkanalbehandlung. Seeeehr schön.
Nur ums Inlet komme ich nicht herum. Das Löchelchen war dann doch eher ein Riesenloch, wo eine Füllung nicht mehr wirklich hält. Naja. Geh ich morgen halt nochmal hin zum Inlet einkleben und dann hab ich die endlose Zahnarztgeschichte endlich hinter mir. *freu*
Hey, Flo!
Meine Güte, wie die Zeit vergeht!! Schon wieder ist ein Jahr herum.
Alles Gute zum Geburtstag! Genieß den sonnigen Tag und lass dich heute ordnungsgemäß feiern!
So, und da ich es immer noch nicht geschafft habe, mir fürs Blog mal ein paar Geburtstagsgratulationsbilder zuzulegen, haben Fabian und ich eben extra ein Foto aufm Balkon geknipst. Du kriegst jetzt eine Blume mit Deko.
Da.
Guck.
Die Blümi is nur für dich:
Bohrinsel
Es ist wieder einmal soweit. Heute darf ich zum Zahnarzt. 
Wenn ich Frau Doktor glauben kann, ist nur noch ein einziger Zahn übrig, in dem sie nicht gebohrt hat… äh, ich meine, der von Karies befreit werden muss. Eine Bohrinsel eben.
Bei meinem Glück und den bisherigen Zahnarzterlebnissen wäre es fast ein Wunder, wenn ich es heute wirklich endlich hinter mir hätte. Die Chancen auf ein "Oh oh" ihrerseits – so mitten beim Bohren – stehen recht gut. Aber man soll die Hoffnung ja nie aufgeben und darum hoffe ich mal, dass es nur ein klitzekleines Löchelchen ist, so dass kein Wurzelkanalbehandlung gemacht und kein Inlet bzw. keine Krone gebastelt werden muss.
Aufnahmeprüfung beim Magischen Zirkel – fast wie Regenwürmer essen?
Heute abend ist wieder einmal Zirkelsitzung. Und da fiel mir eben ein, dass ich euch doch glattweg verschwiegen habe, wie meine Aufnahmeprüfung so war. Sowas aber auch…. Wochen und Monate habe ich darauf hingefiebert und wollte es endlich hinter mich bringen. Und dann ist es vorbei und ich erzähle euch nicht einmal davon!! Ts.
Erinnert ihr euch noch, wie das früher war? Wenn man als Kind in irgendso einen geheimen Club oder eine "Bande" aufgenommen werden wollte, musste man zunächst eine Mutprobe bestehen. Regenwürmer essen. Oder auf einen Baum klettern und von oben runter springen. Oder bei der runzeligen unheimlichen Frau Meyer aus dem Haus nebenan die frisch gewaschene Unterwäsche von der Leine klauen. (All das habe ich natürlich niiiieeeemals nich gemacht, geschweige denn jemals von anderen Kindern verlangt…)
Im Magischen Zirkel ist das ähnlich. Die nehmen nämlich nicht jeden einfach so in ihren Club auf. Kann ja jeder sagen, dass er Zauberer ist! Nein, da muss man sich zunächst auch in einer Aufnahmeprüfung beweisen und zeigen, dass man zaubern kann und dass man so`n büschen was über Zauberei und all das Drumherum weiß.
Bei mir war es am 28.03.2007 endlich so weit. Zusammen mit Burkhard und Christian stellte ich mich abends im Zirkelheim der Jury.
Wir ahnten schon, dass es ein langer Abend werden würde. Ich war sogar erstaunt, dass man es überhaupt zugelassen hatte, gleich drei Anwärter auf einmal prüfen zu wollen. Schließlich musste jeder von uns dreien ein Programm von ca. 15 Minuten auf die Bühne bringen. Steht so in der Prüfungsordnung des MagischenZirkel Berlin und macht schonmal mindestens 45 Minuten – ohne "Umbaupause" und all das…
Dann galt es noch einen Vortrag über eine magische Epoche oder eine magische Persönlichkeit oder halt über die Geschichte eines bestimmten Kunststücks zu halten. Das sind auch noch einmal mindestens zehn, fünzehn, wenn nicht sogar zwanzig Minuten pro Person. (Je nachdem, wie redselig derjenige ist… *g*) Und über den Magischen Zirkel von Deutschland musste man auch so ein bisschen was erzählen. Zumindest, wenn man auch gleichtzeitig in den MZvD aufgenommen werden wollte. Gefordert waren fünf Minuten Vortrag. Und zu guter Letzt sollten jedem noch zehn Fragen zu Theorie, Geschichte und Tricktechnik gestellt werden… Ach, und den magischen Lebenslauf hätte ich beinah vergessen zu erwähnen… Der musste ja auch noch vorgetragen werden. Ufff….
Zum Glück war das aber allen Anwesenden bewusst und niemand fing an zu murren oder mit den Füßen zu scharren, als es immer später wurde und der Zeiger langsam auf 23 Uhr zurückte. Das hätte uns sicher nur nervös gemacht. Insofern also ein Dankeschön an die zaubernden Kollegen, die auch dort waren.
Um es kurz zu machen und endlich zum Punkt zu kommen: Wir haben alle drei bestanden.
Die Bühnenshow hat super geklappt. Mein Programm war geradezu ein Durchmarsch. Ich hatte erschreckend gute Laune und da ich durch diverse Auftritte vorher die Kunststücke sozusagen im Schlaf konnte, war ich nicht einmal aufgeregt. Was für ein gutes Gefühl.
Spannend wurde es bei den zehn Fragen. Niemand wusste so recht, was wohl gefragt werden würde und so saßen wir ein wenig nervös vorn am Bühnenrand, als die Fragerunde begann. Aber – wozu die Sorge?? – wir wussten auch fast alle Antworten auf die Fragen.
Am meisten Spaß hat mir persönlich übrigens mein Vortrag über Punx gemacht. Er war recht lustig geraten.
Nun bin ich also so ein richtig echtes Mitglied im Magischen Zirkel Berlin und gleichzeitig auch noch MZvD-Mitglied.
Mehr Lust auf Üben habe ich deshalb allerdings immer noch nicht…
Verwunderlich?
Heute morgen auf dem Weg ins Büro stand an der roten Ampel rechts neben mir ein Auto. OK. Das kommt öfter vor (vor allen Dingen, wenn ich auf der linken Spur fahre *gg*) und ist natürlich wenig verwunderlich.
Ein wenig verwundert zog ich allerdings meine Stirn kraus, als ich zufällig in das Auto schaute.
Drin saß ein junger Mann mit Sonnenbrille – heute morgen schien überhaupt keine Sonne, wir wurden in Berlin von einer grauen Wolkendecke verwöhnt, aber das ist auch noch nicht das Verwunderliche, das ich meine – er saß da und die linke Hand drückte das Handy ans Ohr, während die rechte Hand die qualmende Zigarette zum Mund führte…
Wie lenkt und schaltet n der?? Verwunderlich…
Dackelbisse
Gestern früh rannte ein kleiner schwarzer Dackel bellend auf mich zu und ich dachte: "Was mache ich eigentlich, wenn der jetzt hochspringt und mich in die Wade beißt?"
Wäre auf jeden Fall eine super Geschichte fürs Blog gewesen.
Gebissen hat er nicht. Hat sich nur aufgepumpt und wichtig getan, aber war nix dahinter. Und ja, ich habe meine Schreiberei hier im Blog mal wieder sträflich vernachlässigt. Dabei habe ich doch jede Menge Geschichten zu erzählen! Unmöchlich, was die Sara für eine schreibfaule Socke is! *kopfschüttel*
Es gilt also einiges auf- bzw. nachzuholen. Zum Beispiel die Aufnahmeprüfung für den Magischen Zirkel – die habe ich doch glattweg endlich hinter mich gebracht.
Und auf Usedom war ich – und gezaubert habe ich da glattweg auch noch. Jörg Alexander war in Berlin und gab ein Seminar. Neben Jörg Alexander gabs noch ein paar weitere Seminare, die ich durch meine Anwesenheit beglückt habe.
Und danke sagen wollte ich eigentlich auch. Und beim Quatsch Comedy Club war ich. Uff… mir fällt gerade auf, dass ich eine ganz schöne Menge zu berichten habe. Aber für diesen Beitrag solls das erst einmal gewesen sein. Der sollte nämlich nur sagen: Sara lebt und wurde nicht vom Dackel gebissen.