Karten im Sand…
Auf jeden Fall freue ich mich schon aufs nächste Mal. Wer weiß, was wir dabei entdecken werden?Abonniere unseren kostenlosen RSS feed
uepsie sei dank :)
Sara is inna Zeitung
Aber nicht alleine, sondern mit ganz vielen anderen zusammen.
Die Zeitschrift emotion schickte uns im Februar einen Reporter in den Zirkel, um einen Artikel über die Faszination der Zauberei zu schreiben. Wir führten ein sehr nettes und lustiges Gespräch. Im Rahmen seiner Recherchen nahm der werte Herr Reporter auch an diversen Zirkelsitzungen teil, kam zu einer unserer v(i)erzaubert-Veranstaltungen, ließ sich im close up – club verzaubern, las Bücher über die Geschichte der Zauberei und kam zu Treffen des Arbeitskreises Geschichte. Alles in allem konnte er sich so einen wunderbaren Überblick über die Berliner Zauberszene verschaffen und die vielen Eindrücke in einen interessanten und amüsanten Artikel einfließen lassen. Man erfährt so einiges über die Geschichte der Zauberei, den Magischen Zirkel Berlin und die Begeisterung, die man für die Zauberei empfinden kann.
Das war im Februar. Irgendwann im April klingelte mein Handy. Ein Fotograf war am Telefon und meinte, dass ich (so wie einige andere Berliner Zauberkünstler) für die Zeitschrift auf einem Foto abgelichtet werden sollte. Das fand ich sehr spannend, da ich bisher noch niemals nich mit so einem richtig echten professionellen Fotografen (in meinem Fall hieß er Edgar) zusammen gearbeitet habe. Und eines sage ich euch, Leute: Es war toootal cool und hat jede Menge Spaß gemacht.
Auch wenn ich ziemlich lange still sitzen musste. Und vor allen Dingen kann ich nicht auf Kommando ernst gucken, sondern kriege vielmehr einen Lachanfall, wenn man sowas zu mir sagt. (So zumindest meine Erfahrung während des Shootings. *gg*) Aber Edgar samt Kollege und das Team drumherum waren sehr geduldig. Es war ein angenehmes Arbeiten in spaßiger Athmosphäre. Und die Bilder sind natürlich auch schick geworden. Ich konnte es gar nicht glauben, dass nur ein einziges Bild veröffentlicht werden sollte. Wir haben nämlich (auch dank meiner Lachanfälle) für eine Menge Auswahl gesorgt.
Tja, und dann hat es doch tatsächlich nochmal acht Wochen gedauert, bis der Artikel endlich veröffentlicht wurde. Seit 15.06.2007 ist die Zeitung mit Sara drin draußen.
Also, wer sich das Foto von Sara angucken will, um zu erfahren, ob sie es doch noch geschafft hat, ernst und konzentriert zu gucken, muss sich in den nächsten Zeitungskiosk schleichen und in der emotion auf Seite 97 blättern. Und wer den Text liest, bedenke, dass die Recherchen des Reporters im Februar waren… Inzwischen bin ich natürlich kein Anwärter mehr. Nein, nein.
Sara checkte Banachek
Banachek kennt ihr nicht? Naja, MÜSST ihr natürlich auch nicht kennen. Für die, die es nicht wissen: Steve "Banachek" Shaw ist ein sog. Mentalist. In England geboren, in Südafrika und Australien aufgewachsen und nun wohnhaft in Amerika, ist er schon mächtig herumgekommen.
Derzeit befindet er sich auf Seminartournee durch Deutschland. Zu seiner Berliner Lecture bin ich am letzten Donnerstag ins Zirkelheim gegangen. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete. Bisher wusste ich nur, dass Banachek ein sehr bekannter Mentalist ist, der Gegenstände mit seinen Gedanken bewegt, Gedanken liest und diverse andere unmögliche Dinge tut. Schon erstaunlich, was man so von ihm und seinen PSI-Fähigkeiten hört. Entsprechend neugierig war ich und freute mich auf dieses Seminar.
Das Zirkelheim war gut besucht an diesem Abend. Sogar Ted Lesley schaute extra vorbei, um sich Banachek anzuschauen. Hab mich gefreut, ihn mal persönlich zu treffen. Und einen guten Sitzplatz ohne Riesenlulatsch vor mir hatte ich auch erwischt. Was für ein guter Start in den Abend.
Meine Vorfreue wurde dann im weiteren Verlauf auch nicht enttäuscht. Das Seminar begann mit einer kurzen Präsentation von Banacheks Fähigkeiten, bei denen ich für ein Kunststück sogar mithelfen durfte.
Ich wurde zu einem Test auf die Bühne gerufen, bei dem Banachek schon vor der Show wusste, welche Telefonnummer ich (gemeinsam mit ein paar Helfern aus dem Zuschauerraum, die Stopp sagen mussten) aus dem Berliner Telefonbuch auswählen würde.
Das war lustig. Im Nachhinein wurden dann alle zuvor auf der Bühne vorgeführten Gedankenlesereien und Experimente erklärt. Letztendlich fand ich die Erklärungen aber gar nicht sooooo spannend, da ich als Mentalmagierin in Ausbildung meist bei der Vorführung schon wusste oder zumindest ahnte, welches Prinzip wohl dahinter steckt und wie es funzt. Ich freute mich viel mehr über die jeweiligen Showelemente. Im Verlaufe des Seminars wechselte Banachek immer zwischen Vorführung und Erklärung. So wurde es nie langweilig. Das Gabel verbiegen war sehr spaßig. Und als ich für die psychokinetischen Berührungen auf die Bühne gebeten wurde, fand ich es fast schade, weil ich es ja nun nicht mitverfolgen konnte.
Banachek setzte Jan und mich auf jeweils einen Stuhl. Es war ein guter Meter Platz zwischen uns. Wir sollten die Augen schließen, die Hände auf die Oberschenkel legen und uns konzentrieren. Im Nachhinein wurde mir dann erzählt, dass er sich neben Jan stellte und ihn berührte. Dann sagte er: "Wenn ihr jetzt eine Berührung oder Berührungen gespürt habt, hebt die linke Hand." Sowohl Jan als auch ich hoben unsere linke Hand. Ja, auch ich hatte etwas auf meiner Schulter gespürt, genau an derselben Stelle wie Jan, obwohl in dem Moment nur Jan berührt wurde. (Hat bestimmt witzig ausgesehen, wie wir beide mit geschlossenen Augen die Hand hoben und beide auf die Schulter deuteten, obwohl nur Jan berührt wurde.)
Aber ich will jetzt gar nicht alle Kunststücke aufzählen. Schaut euch lieber mal eine Show von ihm an. Mich beeindruckte Banacheks Stil und seine Art der Präsentation. Ich fand ihn sehr authentisch und hatte während der Show jede Menge Spaß. In der Pause gab es natürlich – wie bei Seminaren halt üblich – allerlei zu kaufen. Ich habe mir ein Seminarheft gegönnt – und das, obwohl es in Englisch ist. Hm.
Übrigens passierten nicht nur auf der Bühne spannende oder verwunderliche Dinge. Man konnte sich in der Pause auch bei einem Blick aus dem Fenster wundern. Da sah man nämlich folgendes Bild:
Man sah Martin L. samt Bruder auf dem Boden liegen und etwas aufschreiben. Mysteriös, oder? Zumal Martin sich extra in Schale geschmissen hatte, damit er auf dem Foto mit dem Seminaristen auch gut aussieht.
Im Anzug sollte man nicht auf dem Boden hin- und herrutschen.
Alles in allem war es ein sehr unterhaltsamer Abend. Ich habe wenig neue Tricktechniken erfahren, aber durchaus einiges über Bühnenpräsenz, Schauspielerei und Psychologie gelernt. Schon für diese Erkenntnisse hat sich das Seminar gelohnt. Und dank Mirko Ferrantini, der wieder einmal hervoragend übersetzt hat, habe ich sogar alles verstanden, was Banachek da auf der Bühne erzählte.
Und da aller guten Dinge drei sind, gibts jetzt noch ein Foto in diesem Beitrag. Auf dem Seminar habe ich nämlich auch noch Martin Sierp, den Fürsten der Finsternis getroffen – inkognito, also ganz in Zivil ohne Umhang und spitze Zähne! Er wollte sich halt auch mal so n büschen mental weiterbilden. (Als wenn DER es nötig hätte, noch was über Gedanken lesen und so Krams zu lernen. *kopfschüttel*)
Auf dem Foto sieht man übrigens auch Mirko (inna Mitte) und Fabian (der steht ganz rechts) – beide noch freundlich am Grinsen und gut gelaunt. Warum ich das extra erwähne?? Nun, zu dem Zeitpunkt stand ihnen unser gemeinsames Wochenende noch bevor! *ggg* Wer weiß, ob sie jetzt noch so fröhlich sind, nachdem sie drei Tage am Stück mit mir verbringen durften.
So, genug über Banachek berichtet. Ich muss schließlich noch vom Wochenende mit Markus, Mirko und Fabian in Graal-Müritz erzählen.
Ich bin drin!
So ganz offiziell. Mit Mitgliedsausweis und dem ganzen PiPaPo.
Gestern abend auf der Zirkelsitzung wurde mir alles überreicht, was der Magische Zirkel von Deutschland einem gibt, wenn man endlich drin ist. Ich habe nun eine schicke Mitgliedskarte. Und so ne Anstecknadel zum Anstecken halt. Und Aufkleber mit dem MZvD-Logo. Und dieselben Aufkleber nochmal in klein. Und Visitenkarten mit dem MZvD-Logo. Und ne schicke Mappe, wo das alles drin liegt. Und die letzte Ausgabe der "MAGIE", der Mitgliedszeitschrift, haben sie auch mitgeschickt. Und eine Ausgabe der Satzung. Man muss ja wissen, was man im Verein alles darf und was nicht.
Und ein Mitgliederverzeichnis. Junge, Junge, ganz schön dickes Buch. Und eine DVD. Ja, die gabs auch. Kannte ich zwar schon, war aber nett von denen. Übrigens bin nicht nur ich drin, sondern natürlich haben auch Burkhard und Christian gestern ihre "Papiere" bekommen. Wir haben ja schließlich auch die Prüfung gemeinsam bestanden.
Nach der feierlichen Übergabe der Urkunden, Ausweise und Aufkleber wurde der Zirkelabend noch sehr unterhaltsam. Der Arbeitskreis Mentalmagie, dem ich auch angehöre, hatte sich bereit erklärt, einen Abend gemeinsam zu gestalten. Zunächst machte Herr Dr. Nast eine sehr interessante Einführung über die Entwicklung, die sich auf diesem Gebiet im letzten Jahr so getan hat. Neue Bücher wurden kurz vorgestellt. Und dann ging es auch schon zur Sache: Wir haben die verschiedensten Effekte der Mentalmagie vorgestellt und uns dabei ordentlich ausgetobt. Da wurden Gedanken gelesen, Gedanken beeinflusst, Gegenstände durch Gedankenkraft bewegt usw.
Wer hats vielleicht im Fernsehen gesehen? Da gab es vor einer Weile den ein oder anderen Mentalisten, der sich an einem Kunststück versuchte, wo man einen großen Nagel aufrecht stehend unter einem Pappbecher versteckt. Dann kommen noch weitere Pappbecher dazu, die man links und rechts daneben stellt. Der Mentalist findet – ohne beim Aufstellen der Pappbecher zugeschaut zu haben und somit ohne zu wissen, wo sich welcher Becher befindet – den Becher, unter dem der Nagel ist und zwar, indem er auf alle anderen Becher mit der flachen Hand draufschlägt. Wer Pech hat, hat dann halt den Nagel in der Hand.
Bei uns ist es zum Glück gut gegangen. Stefan ist wohl tatsächlich ein echter Mentalist bzw. hat offenbar ordnungsgemäß geübt. *fg* Es war auf jeden Fall sehr kurzweilig und der Abend hat eine Menge Spaß gemacht.
Wo wir heute (mal wieder) beim Thema SaraS magische Studien sind, will ich das vorgestrige Seminar von Troy Hooser auch noch kurz erwähnen. Er widmete sich hauptsächlich Kunststücken mit Münzen, was für mich ja nicht sooooo spannend ist, da mich das Thema bisher nicht so sehr interessiert hat. Er hat alles sehr anschaulich erklärt.
Und das Seminar hat auch Spaß gemacht. Wenn ich es allerdings dem direkten Vergleich mit der Lecture von Daryl unterziehe – bei der ich auch vor kurzem war – dann war Daryl ein wenig unterhaltsamer. Er hat genauso gut und anschaulich erklärt, aber er hat sich dabei irgenwie mehr ausgetobt. Versteht ihr, was ich meine? Troy ist an sich schon ein ruhigerer Charakter, was man bei seinem Seminar natürlich auch spürt. Trotzdem war es sehr interessant. Keine Frage.
Bei Daryls Seminar war der Entertainementfaktor ein wenig höher. Vielleicht lags auch nur daran, dass ich mitzaubern durfte??
So, das war genug magische Berichterstattung für heute. Gleich gebe ich mir noch einmal die volle Zauberkante, denn heute abend ist Banachek im Zirkel und gibt ein Seminar. Er nennt sich selbst den "weltbesten Gedankenleser" und in Amerika ist er geradezu ein Superstar, der Gabeln verbiegt (jaja, genau wie der Uri) oder sich auch schonmal eine Woche lang lebendig vergraben lässt (nicht nachmachen, Kinners!) und lauter solche unglaublichen Sachen. Ich bin sehr gespannt, was wir heute von ihm lernen werden, denn wie immer ist es für mich eine Neuentdeckung, da ich bisher noch nichts von ihm gesehen habe. Ich lasse mich da ja gern überraschen.
Schwimmen gehen
…ist soooooo eine Wohltat nach einem Tag in einem überhitzten Büro.
Heute nachmittag war ich endlich anbaden. Wurde aber auch höchste Zeit, oder? Seit Tagen versucht das Wetter, irgendwelche Hitzerekorde zu brechen und ich war noch nicht ein einziges Mal schwimmen in diesem Jahr. So konnte es nicht weiter gehen. Und heute war die Gelegenheit günstig, weil ich das erste Mal seit langem mal ein paar Stunden echte Freizeit hatte. In den letzten Wochen schien jede Minute meines Tages irgendwie verplant zu sein und manchmal hätte ein Tag ruhig 30 Stunden haben können. Aber heute war es anders. Und so ging es dann an einen kuscheligen Strand außerhalb von Berlin, nur ne gute halbe Stunde von meiner Wohnung weg.
Tja, leider war der Ausflug nur von kurzer Dauer, denn heute abend gibt es mal wieder ein Seminar, das ich mir anschauen möchte. Also konnte ich nicht allzu lange am Wasser bleiben. Aber schön wars trotzdem.
Wen`s interessiert: Ich geh heute abend zum Seminar von Troy Hooser. Mal sehen, was mich da erwartet. Bisher habe ich – wie ich ehrlicherweise gestehen muss – noch gar niemals nich von diesem Mann gehört. Aber das muss ja nix heißen. Sooooo lange stecke ich in der Zauberei nu wahrlich noch nicht drin, dass ich alles und jeden kennen müsste.
Ach, und wo wir gerade beim Kennen sind. Gestern abend traf ich doch glattweg Harry Riegel, der zufällig übers Wochenende in Berlin war, im Zauberladen. Es wurde ein lustiger Abend.
So, genug für jetzt. Ich will noch was essen, bevor es zu Troy Hooser geht. Schwimmen macht nämlich hungrig.
