Lass es uns tun!
Sara am 28. August 2007
Neee, nee, nu mal keine falschen Rückschlüsse ziehen!
So heißt das Solo-Programm von Desimo, das ich am 17.08. in den Wühlmäusen gesehen habe. Und da die Ankündigung dieses Berichtes nun auch schon wieder über eine Woche her ist, werde ich ein bisschen schneller tippen, damit ihr nicht noch länger darauf warten müsst.
Desimo mischt Zauberei mit Comedy, wobei ich gestehen muss, dass mir die Zauberteile des Programms am meisten Spaß gemacht haben.
Im Laufe des Programms waren diverse Zuschauer an Zauberkunststücken beteiligt. Es traf (jaaaa… *freu*) auch mich. Seitdem ich mit dem Zaubern begonnen habe, werde ich nur noch selten als Zuschauer auf die Bühne gebeten. Dabei habe ich doch noch genauso viel Spaß daran, wie vor meinen magischen Studien. Naja. Desimo wusste zu meinem Glück nicht, dass ich eine Kollegin bin und bat mich für ein bisschen Zauberei mit Seil auf die Bühne.
Es war sehr lustig, denn die Zuschauer sahen die ganze Zeit, wie es funktionierte – nur ich nicht, weil ich "günstig" stand. Ja, ich wurde tatsächlich son büschen veräppelt. *gg* Desimo hatte zusätzliche Seilstückchen, die er immer heimlich in seine Hand tat, zu einer Schlaufe formte und mich durchschneiden ließ. Aus meiner Sicht sah es aber so aus, als würde ich jedes Mal das lange Seil zerschneiden (die langen Enden schauten schließlich unten aus der Faust heraus) und trotzdem ist es immer – oh Wunder – wieder ganz. Ich habe wirklich nicht gesehen, dass da zusätzliche Stücke im Spiel waren. Sowas. Für mich war es dadurch aber sogar erstaunlicher, da ich eigentlich wusste, was man wie bei diesem Kunststück machen muss und mich darum ständig wunderte, warum es nicht so passierte. *gg*
So ging das natürlich nicht. Einer der anderen Zitronen-Zuschauer musste seine Zitrone opfern. Auf diese Zitrone gab Desimo dann noch ein Autogramm und überreichte sie der Dame auf der Bühne. Diese wollte aber aus unerfindlichen Gründen doch lieber ihre 10 Euro zurück. Komisch.
Ok, ihr ahnt es sowieso schon – der von der Zuschauerin eigenhändig unterschriebene 10-Euro-Schein war tatsächlich in der zufällig ausgewählten Zitrone aus dem Zuschauerraum. Sie (also die Zuschauerin, nicht die Zitrone) durfte sich auf der Bühne selbst davon überzeugen, die Frucht aufschneiden und ihren Geldschein herausziehen. Zauberei?
Mir hat dieser Abend Spaß gemacht. Ich kannte Desimo vorher nicht und war daher ein wenig skeptisch. Aber schon allein wegen der tollen Souvenir-Zitrone im Plastikbeutelchen hat sich der Abend für mich gelohnt.
Uff, der Bericht ist doch ganz schön lang geworden. Dabei habe ich sooooo viel weggelassen. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal noch schneller tippen?? Ich werde es ausprobieren.
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Samstags bei Sara in Spandau
Sara am 18. August 2007
Sara macht mal wieder alles gleichzeitig. Aufräumen (das Arbeitszimmer hats echt nötig… aber bei wem nicht? Mal ehrlich!*gg*), Rechnungen und wichtige Post sortieren und abheften, Bad putzen, Waffeln backen, Bilder einscannen und an einem Artikel für die Zeitung arbeiten. Ach, und im Blog schreibt sie gerade auch noch. Na, wenn das nicht Multitasking ist!
In den letzten Tagen war ich wieder einmal viel unterwegs. Und ich ärgere mich fast, dass ich (auch wieder einmal) nicht dazu gekommen bin, euch regelmäßig davon zu erzählen. Nun hat sich so viel aufgestaut, dass ich gar nicht weiß, wo ich beginnen soll. Hm. Vielleicht beim letzten Samstag, wo doch heute auch Samstag ist? Da war ich zur Hochzeit einer Freundin eingeladen.
Die Hochzeit fand in Werneuchen statt und als Quintessenz würde ich sagen: Es war eine suuuuper Party. Bis morgens um vier habe ich getanzt. Ja klar, die anderen Gäste natürlich auch. Ist doch looogisch.
Und ich bin dann nur freiwillig nach Hause gefahren, weil ich am Sonntag verabredet war und dafür wenigstens einigermaßen fit sein wollte. Sonst hätte ich (ja, am liebsten hätte ich tatsächlich) noch weiter gefeiert.
Auf der Hochzeit habe ich – als kleines Zusatzgeschenk – eine kleine Zaubershow veranstaltet. Niemand wusste vorher bescheid. Selbst ich nicht. *gg* Als ich mich auf den Weg zur Party machte, packte ich einfach ein paar Zaubersachen mit ein. Vor Ort war ich dann froh, vorsichtshalber etwas mitgenommen zu haben, denn von der Stimmung und den Gästen her passte es wunderbar hinein. Und das Brautpaar gestand mir im Nachhinein, dass sie insgeheim gehofft hatten, ich würde für sie zaubern.
Es gab nur einen klitzekleinen Nachteil bei dieser Überraschung: Im weiteren Verlauf des Abends versuchten einige Gäste mich ständig zu erpressen, damit ich ihnen verrate, wie das ein oder andere Kunststück funktioniert. Sowas aber auch! Wissen sie denn nicht, dass auf Trickverrat die Höchststrafe steht?
Ich hätt euch jetzt gern auch ein Foto ins Blog gepackt, aber die Partyfotos werden erst nächste Woche unter den Gästen verteilt. Und selbst geknipst habe ich an diesem Tag ausnahmsweise mal nicht. Knipsi war stromlos. Aber vielleicht reich ich es noch nach. Hängt natürlich auch davon ab, ob nächste Woche bei den Fotos was Nettes dabei ist.
So, und jetzt widme ich mich weiter dem Arbeitszimmer. Von meinem Besuch bei den Wühlmäusen und der Weddingtour erzähl ich später.
Kann ja nicht alle Neuigkeiten auf einmal verbreiten.
Neue Router braucht das Land…
Sara am 2. August 2007
Naja, oder meine Wohnung halt.
Hab mir einen neuen DSL-Vertrag geholt und dazu gabs auch einen schicken neuen Router, damit ich auch mit ganz viel Downstream downstreamen kann. Mein alter Router kann nämlich nicht so schnell und viel downstreamen wie meine neue Leitung hergeben soll.
Nun heißt es gleich installieren und einrichten und so. Bin gespannt, ob ich das auf Anhieb hinbekomme. Also, falls man hier in den nächsten Tagen nix neues von mir liest, bin ich zu dusselig gewesen und erstmal internetmäßig von der Außenwelt abgeschnitten.
Mit Kurbel wär das nicht passiert…
Sara am 1. August 2007
Hab ich eigentlich schon erzählt, dass mein Auto mal wieder nicht so wollte wie ich?? Echt!
Unglaublich, was man mit seinem Auto so alles "durchmacht". Da wollte ich vorletzten Samstag einfach nur aufschließen, um heimzufahren und was macht Autoli?? Lässt mal eben spontan die Scheibe fallen! Echt. Wirklich. Auf der Fahrerseite fiel die Scheibe – zack – nach unten in die Tür. Weg war sie.
Warum wollte ich eigentlich unbedingt elektrische Fensterheber? Mit Kurbel wär das nicht passiert… *gg*
War auf jeden Fall eine lustige Erfahrung. OK, sooooo lustig fand ich es im ersten Moment ehrlich gesagt gar nicht. Zum Glück war ich sowieso gerade auf dem Weg zu meinen Eltern. In Berlin hätte ich mein Auto so nackig ohne Scheibe nicht am Straßenrand stehen lassen wollen.
Welche Werkstatt repariert einem am Samstag Abend, direkt bevor man ganz fix zu seinen Eltern muss, schnell noch ein Auto?? Daher blieb mir in dem Moment nix anderes übrig, als auf Halbseiten-Cabrio zu machen, damit zu den Eltern zu fahren, die erfreulicherweise eine Garage auf dem Grundstück haben, so dass Autoli bis zum Werkstatttermin am Montag wenigstens im Trockenen und vor Langfingern geschützt rumstehen konnte.
Ich hab nur dummerweise jede Menge Sprit verbraucht. Das ist bei den derzeitigen Benzinpreisen schon ein wenig un-an-genehm. Und für die Umwelt war das auch nicht fein. Darum war ich auch heilfroh, als man mir mein Auto in der Werkstatt meines Vertrauens am Montag gleich früh repariert hat. So konnte ich dann bei strömendem Regen (danke Petrus, dass du gewartet hast) toootal spritsparend wieder nach Berlin düsen. Aber ich glaube ja immer noch: mit Kurbel wär das nicht passiert.
Happy Birthday, Ted!
Sara am 1. August 2007
Heute ist ein besonderer Tag. Nein, nicht, weil die Rechtschreibreform ab heute durchgezogen wird und niemand mehr nach den alten Regeln schreiben darf.
Auch nicht, weil ein neuer Monat beginnt… OK, ich komme ja schon zum Punkt. Heute ist ein besonderer Tag, weil für dich, lieber Ted, ein neues Lebensjahrzehnt beginnt.
Ich wünsche dir vor allem Gesundheit. Aber auch das Glück soll natürlich nicht zu kurz kommen.
Deinen Namen kannte ich schon eine ganze Weile – wer sich ernsthaft mit der Zauberei beschäftigt, stößt irgendwann zwangsläufig auf Ted Lesley. Aber wirklich beeindruckt war ich tatsächlich erst, als wir das erste Mal miteinander sprachen. Ich bewunderte deinen Kampfeswillen, der aus deinen Worten sprach. Und ich beobachtete mit einem Schmunzeln dein grenzenloses Selbstbewusstsein. Schon cool, mit welchem Rückgrat du jede Situation durchstehst. Seit unserem Treffen begann ich, mich näher mit deiner Lebensgeschichte, deinen Publikationen und deiner Art der Magie zu befassen. Schade, dass dir in deinem Heimatland nicht die Anerkennung zuteil wird, die du beispielsweise in Amerika erleben durftest und darfst. Du hast es dir (eigentlich) verdient.
Ich wünsche dir alles Gute und lass dich heute ordentlich feiern!!