Micha, ich denk an dich!
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SaraS Gardinen
Einrichtungshausbesuch
Fernsehgucker
Sara in der Kiste
Fabio hatte auch ein neues Zaubergerät im Angebot. Es ist eine blaue Kiste, in der man – wenn die Tür vorn abgenommen wird – bequem wie auf einem Stuhl sitzen kann. Er meinte, es sei für mich genau richtig und super, dass ich da sei, denn nun könne er es wunderbar ausprobieren. Was er mir erst sagte, nachdem ich zugestimmt hatte: Wenn die Dame in der Kiste Platz genommen hat, dann werden diverse Messer hindurchgeschoben.
Durch die Kiste. Mitsamt der Dame darin! Nunja. Wollte ich das wirklich??
Ich war neugierig und es waren ja auch noch andere Zauberer im Raum, die mich im Notfall bestimmt retten würden. Jan Becker – Think Grotesque (die zweite)
Seit Oktober letzten Jahres läuft "Think Grotesque" einmal im Monat im Admiralspalast in der Friedrichstraße. Ich war dort mit einigen Freunden verabredet. Insgesamt waren wir zu sechst. Um 20 Uhr sollte es losgehen und wir waren früh genug dort, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Der Nachteil im Foyer 101, wo die Veranstaltung stattfand, ist nämlich die Verteilung der Sitzplätze. Alle Stühle stehen zu ebener Erde, es ist nicht ansteigend wie im Kino oder Theater und mit nur wenig mehr als 150 Zentimetern Größe, die ich vorweisen kann, sitze ich in solchen Räumen nur ungern hinten. Warum? Na, weil garantiert, ja wirklich immer, das zeigt die Erfahrung, irgendsoein Riesenlulatsch den Platz genau vor mir einnimmt und ich dann nichts oder nur teilweise etwas sehe. 
In der Pause holten wir uns auch Getränke. Der Raum hatte sich durch die vielen Menschen und die Scheinwerfer ganz schön aufgeheizt. Wir nutzten darum auch die Gelegenheit, mal ein wenig das Gebäude zu erkunden und entdeckten durch Zufall auf dem Flur ein Fenster, durch das man direkt auf die große Bühne des Admiralspalastes schauen konnte. Dort fand gerade eine Show von Mary statt. Mary ohne Ton war zwar nett, aber wir gingen lieber wieder zu Jan Becker zurück. Von eisigen Blumen, bissigen Mäusen und schlagartigen Glühlampenverlusten
Seit Neujahr war ich jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit gefahren. Zum einen sparte das ungemein Benzin und zum anderen hatte ich meine Plakette noch nicht ins Auto geklebt und mein Büro liegt in der Umweltzone. (Scheint bei mir also schon zu wirken, diese Aktion. Ich fahre mehr Bus. Wer kriegt schon gern ein Knöllchen? *g*) Da Sennur und ich abends aber evt. noch irgendwohin fahren wollten, beschloss ich gestern mit dem Auto zur Arbeit zu düsen. Was ich nicht ahnte: Mein Auto war komplett zugeeist. Also, es war überwuchert von Eisblumen. Sah nett aus, nur macht es das Fahren unglaublich schwieriger, wenn man durch keine einzige Scheibe des Autos etwas sieht.
Offenbar brauchte die Kleine ein bisschen Abwechslung, so dass wir uns entschlossen, mit ihr ins Gesundbrunnencenter zu fahren. Davon hatten nämlich alle Beteiligten etwas: Die Großen konnten ein wenig bummeln und gucken, was es so Neues gibt und die Kleine konnte Rolltreppe fahren und rumwuseln und Eis schlecken und mit den Händen im Springbrunnen planschen und all das tun, was kleine Kinder tun, wenn sie nicht mehr im Wagen sitzen mögen. Silvester, Quatsch und Houdini
Man kommt ja wirklich zu gar nix. Naja, also genau genommen komme ich zu gar nix.
Seit Silvester hat mich der Alltag schon fast wieder eingeholt. Echt unmööööchlich. Dabei war Weihnachten sooooo schön. Ich hab die Familie besucht und lecker gegessen (Bei wem ist Weihnachten eigentlich kein Marathon an leckersten Speisen?? *gg*) und sogar ein paar tolle Geschenke bekommen und natürlich auch selbst welche verschenkt.
Erst hatte ich ja Befürchtungen, ich würde vielleicht überhaupt gar nicht in Stimmung kommen. Dem wurde dann aber dank lieber Freunde und eines Weihnachtsmarktes schnell abgeholfen. Dann befürchtete ich, gar nicht rechtzeitig für jeden, dem ich gern eine kleine Freude machen wollte, auch tatsächlich ein Geschenk besorgen zu können. Aber auch das löste sich in Wohlgefallen auf. Genau rechtzeitig vor der Abfahrt zur Familie hatte ich alles beisammen. So muss das sein.
Weihnachten war sehr entspannt und erholsam. Ich habe die Zeit sehr genossen.
Silvester verbrachte ich dann in Berlin. Genau genommen in der Cocktailbar Sombrero in Steglitz. War sehr nett und lustig und hat Spaß gemacht. Und natürlich gab es auch dort leckeres Essen. Gab ja Weihnachten noch nicht genug.
Und um Mitternacht haben sie ein schönes Feuerwerk in den Himmel geschickt. Das habe ich sogar geknipst. Ich habe nämlich einen neuen Knipsi. Jaha. *freu* Er gefällt mir. Er ist pink. (Ja, Frauen schauen bei Technik oft nicht zuerst auf die Testergebnisse, die das Gerät in irgendwelchen Fachzeitschriften "errungen" hat und so Krams. Frauen legen Wert aufs Design.
) Und er kann ziemlich gut Feuerwerk knipsen, wie ich mit Erstaunen feststellte. Ich hatte nämlich im Grunde gar nicht damit gerechnet, dass man auf dem Foto überhaupt irgendetwas würde erkennen können, als ich auf den Auslöser drückte. Umso erfreuter war ich, als ich dann das Ergebnis sah.
Leider war mein Urlaub mit dem Neujahrstag auch schon wieder vorbei und ich "durfte" am 02.01. ins Büro. Ich glaube, ich war eine von drei, die an diesem Tag anwesend waren. *gg* Naja. Die erste Woche verging zum Glück schnell, da sie ja im Prinzip erst mit dem Mittwoch begann. Und ich hatte mir noch genug Weihnachts- und Silvesterstimmung bewahrt, dass mir nichts die Laune verderben konnte.
Am Sonntag kam ein Übernachtungsgast bei mir in Spandau an. Da ein Auftritt Geki nach Berlin verschlug, nutzte er die Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu treffen und die Stadt unsicher zu machen. Eine hervorragende Idee. Wir verbrachten ein paar schöne Tage.
Am Sonntag gingen wir zum Beispiel abends gemeinsam mit Fabian in den Quatsch Comedy Club. Von den Künstlern gefielen mir Helge und das Udo am besten. Bei den beiden habe ich mich wirklich kribbelig gelacht. *gg* Sie zeigten Impro-Theater vom Feinsten. Die weiteren Künstler an diesem Abend waren Matthias Seling (hatte ich schon einmal bei Comedy Macchiato gesehen und gut gelacht
), Hans Gerzlich und Ping Piepenbrink (die ich auch sehr … hm… erfrischend würd ich es wohl nennen, die ich also auch sehr erfrischend und lustig fand, denn sie wirkte sehr natürlich auf der Bühne und erzählte keine Witze, die man schon tausendmal bei anderen Comedians gehört hat).
Durch die Show führte David Leukert. Ich kannte ihn bisher nicht und als er die Bühne betrat, fand ich ihn spontan sogar unsympathisch. Echt. Je länger der Abend dauerte, umso mehr amüsierte ich mich jedoch. Ja, tatsächlich. Der werte Herr Leukert hat den ersten Eindruck komplett widerlegt. Na dann.
Gestern verbrachten wir den Abend im "Verlängerten Wohnzimmer". Das ist ein kleines Theater, das durch eine "private Initiative von Kulturintessierten" (wie sie es selbst nennen) ins Leben gerufen wurde. Dort checkten wir ins Hotel Houdini ein. Hotel Houdini ist eine Zaubershow, die dort regelmäßig stattfindet. Die beiden Gastgeber Christian de la Motte und Yupp Regler hatten sich dieses Mal Sascha Grammel eingeladen. Was soll ich sagen? Ich habe viel Spaß gehabt.
Das erste (und bisher einzige Mal) hatte ich ihn bei der Gala zum Prix Juventa Magica im Saalbau Neukölln gesehen. Schon damals fand ich ihn super. Das muss ich an dieser Stelle zugeben. Jaha. Naja. Also. Ist ja ehrlich gesagt auch kein Geheimnis.
Gestern abend schöpfte Sascha aus dem Vollen. Ich konnte endlich einmal Frederic Freiherr von Furchensumpf in die Augen schauen. Und die süße Josie war auch mit von der Partie.
Ihr ahnt es sicher. Ja, Sascha ist unter anderem Bauchredner. Und zwar ein sehr guter. Aber auch Zauberer. Er führte uns beispielsweise in die Neuregelungen zur Abgeltungssteuer ein – wunderbar erklärt an acht Münzen, die ein hilfsbereiter Zuschauer immer wieder auf ein Tablett zählen durfte. Es waren dann plötzlich nur noch sechs (die Steuer hatte zugeschlagen) und dann wieder acht und am Schluss sogar zwölf.
Ich weiß, es liest sich wieder einmal nicht so interessant, als hätte man es selbst erlebt. Jaja. Während ich dies hier schreibe, bin ich zugegeben ziemlich müde. Und ihr müsst eigentlich viiieeel mehr meine Tapferkeit bewundern, dass ich trotzdem endlich mal wieder etwas ins Blog schreibe, anstatt einfach schlafen zu gehen. *gg* Da könnt ihr wirklich keine schriftstellerischen Höchstleistungen erwarten, gekonnte Wortspiele und ausgefeilte Formulierungen. Da müsst ihr euch mit der schnöden Beschreibung der Wirklichkeit zufrieden geben. Es waren halt mal mehr und mal weniger Münzen.
OK. Ich gebe es zu: Dieses Zauberkunststück lebt von der wunderbaren Idee, wie es präsentiert wird – als Erklärung in der "Sendung mit der Maus". Wirklich sehr witzig.
Nach der Show fing der Abend erst wirklich an. Wir saßen in gemütlicher Runde im verlängerten Wohnzimmer und werteten die Show aus. Wie Zauberer das halt so machen. Waren ja genug anwesend. Es war so kurzweilig, dass wir glatt die Zeit vergaßen – so kam es, dass ich dann erst irgendwann gegen drei Uhr im Bett war. Und ich musste heute ja nur um kurz vor sieben wieder aufstehen. Aber eine echte Sara kennt keinen Schmerz.
So, und nun ist es wirklich genug. Denke ich.
Ich habe ziemlich viel erzählt heute. Jetzt dürfte sogar Herr Ueps zufrieden sein, der sich neulich schon beschwerte, dass ich zu lang im Urlaub sei.