Micha, ich denk an dich!

Sara am 19. Januar 2008
Happy Birthday, mein Freund!

Neulich habe ich überlegt, wie lange wir uns jetzt schon nicht mehr gesehen haben. Ich glaube, es sind inzwischen sechs oder sieben Jahre. Unglaublich! Da muss sich dringend etwas ändern. :-) Wäre doch mal ein guter Vorsatz fürs neue Lebensjahr oder ein super Geburtstagswunsch, oder?
Ich wünsche dir einen schönen Geburtstag. Hoffentlich hast du besseres Wetter als wir heute in Berlin. Lass dich feiern und genieß den Tag! Ich denke an dich.

Abonniere unseren kostenlosen RSS feed

SaraS Gardinen

Sara am 17. Januar 2008
Sauber sind sie. *freu* Keine Ahnung, was mich heute überkam… Heute Nachmittag wollte ich plötzlich uuuunbedingt meine Gardinen waschen. Gedacht, getan. Nun duftet es hier nach frisch gewaschen. :-)

Einrichtungshausbesuch

Sara am 15. Januar 2008
Nach der Arbeit bin ich heute direkt in ein schwedisches Einrichtungshaus gefahren, das es bei uns in Spandau gibt. Ich bin nämlich wieder einmal auf der Suche nach einem Bücherregal. Mein zuletzt gekauftes platzt aus allen Nähten und ich brauche dringend Stauraum. 
 
Leider, ja leider bin ich nicht fündig geworden und zog ohne Regal von dannen – ohne Regal, dafür aber mit sechs Kisten, zwei Hockern und vier Klappstühlen. :-)  

Fernsehgucker

Sara am 14. Januar 2008
Hab gerade CSI NY auf Vox geschaut. Ich sehe nicht oft fern, aber heute hatte ich mal Zeit dafür. Hab den Schleppi ins Wohnzimmer geschleppt und auf meinem Wohnzimmertisch aufgebaut. Während ich ein paar eMails schrieb, lief CSI NY. Aber ich will gar nicht von der heutigen Sendung reden, sondern vielmehr von der nächsten, die gerade in der Vorschau angekündigt wurde.
 
In der nächsten Folge am nächsten Montag stirbt nämlich eine Frau bei einem Zauberkunststück. Die zersägte Jungfrau geht schief. Ui. Hoffentlich komme ich nächsten Montag zum Fernsehen. CSI NY im Zaubermillieu will ich mir ja nur ungern entgehen lassen. :-)  

Sara in der Kiste

Sara am 14. Januar 2008
Am Samstag bin ich mal wieder im Zauberladen gewesen. Eigentlich wollte ich nur vorbeischauen und gucken, was es so neues gibt – aber natürlich habe ich mir dann zwei Bücher gekauft. (Man geht doch nicht in einen Zauberladen, ohne etwas einzukaufen! *gg*) 
 
Die KisteFabio hatte auch ein neues Zaubergerät im Angebot. Es ist eine blaue Kiste, in der man – wenn die Tür vorn abgenommen wird – bequem wie auf einem Stuhl sitzen kann. Er meinte, es sei für mich genau richtig und super, dass ich da sei, denn nun könne er es wunderbar ausprobieren. Was er mir erst sagte, nachdem ich zugestimmt hatte: Wenn die Dame in der Kiste Platz genommen hat, dann werden diverse Messer hindurchgeschoben. Surprised Durch die Kiste. Mitsamt der Dame darin! Nunja. Wollte ich das wirklich??
 
SaraS DurchdringungIch war neugierig und es waren ja auch noch andere Zauberer im Raum, die mich im Notfall bestimmt retten würden. :-) Also nahm ich Platz und ließ mich in der Kiste einsperren. Fabio schob Messer um Messer durch die Kiste. Ich harrte tapfer aus. Die Kiste wurde gedreht, ich zappelte ein wenig mit den Füßen und den Händen und dann wurden die Messer auch schon wieder herausgezogen. Puh. Wurde auch Zeit!! Und die gute Nachricht: SaraS Durchdringung hatte geklappt. Freudestrahlend stieg ich aus der Kiste. Ob ich mich von der Mentalmagie abwenden und mich stattdessen lieber den Illusionen widmen sollte?? ;-) Nein, nein, ich bleibe meiner Lieblingssparte treu. Habe mir schließlich gerade erst zwei Bücher zu diesem Thema gekauft.
 
 
Ja, richtig gelesen. Die zweite. :-) Es war die zweite Show, die ich von Jan Becker sah. Das war gestern abend. Und sie hieß auch wieder "Think Grotesque" – wie damals im August, als ich im Kookaburra Comedy Club die Uraufführung sah. (Ich berichtete ausführlich.) Damals war die Show noch neu und nicht ganz fertig. Umso gespannter war ich auf gestern, denn inzwischen hatte der werte Herr Becker sie schon einige Male gespielt und ich erwartete daher einiges Neues zu sehen.
 
EintrittskarteSeit Oktober letzten Jahres läuft "Think Grotesque" einmal im Monat im Admiralspalast in der Friedrichstraße. Ich war dort mit einigen Freunden verabredet. Insgesamt waren wir zu sechst. Um 20 Uhr sollte es losgehen und wir waren früh genug dort, um einen Platz in der ersten Reihe zu ergattern. Der Nachteil im Foyer 101, wo die Veranstaltung stattfand, ist nämlich die Verteilung der Sitzplätze. Alle Stühle stehen zu ebener Erde, es ist nicht ansteigend wie im Kino oder Theater und mit nur wenig mehr als 150 Zentimetern Größe, die ich vorweisen kann, sitze ich in solchen Räumen nur ungern hinten. Warum? Na, weil garantiert, ja wirklich immer, das zeigt die Erfahrung, irgendsoein Riesenlulatsch den Platz genau vor mir einnimmt und ich dann nichts oder nur teilweise etwas sehe. Annoyed
 
Aber, das war dieses Mal ja alles kein Problem, denn wir saßen ganz vorn. Das fand ich gut. Ich freute mich auch sehr, vor Ort einige nette Zauberkollegen zu treffen, die sich ebenfalls die Show anschauen wollten. Hätte ich früher gewusst, dass Martin, Olaf und Thimon auch kommen, dann hätten wir ihnen auch einen Platz vorn freigehalten. Aber Thimon und Martin sind eh so groß, die mussten sich wegen der Sicht bestimmt üüüüüberhaupt keine Gedanken machen. :-)
 
Die Show an sich bot feinste Mentalmagie, so wie man es von Jan Becker gewöhnt ist. Am besten gefiel mir der erste Teil bis zur Pause. Der Anfang war genauso, wie ich es aus dem Kookaburra Comedy Club kannte. Und es gefiel mir auch genauso gut. Gleich zu Beginn der Show fand Jan Becker dann diverse Geburtsdaten und Sternzeichen heraus. Sogar mein Sternzeichen wusste er. :-) Ein Raunen ging durch den Raum, als er den Vornamen der ersten großen Liebe einer Zuschauerin in ihren Gedanken las. Das beeindruckte. Auch die Musik und die Filmeinspielungen, welche er nutzte, waren ein Gänsehautfaktor im Programm. Teilweise sehr surreal und manchmal sogar ein bisschen unheimlich. Aber auch unheimlich gut. Ein für mich neuer Effekt, den ich bisher bei ihm noch nicht gesehen hatte, hatte mit Spielkarten zu tun. Jan Becker ließ sich von einem Zuschauer eine Spielkarte nennen. Nachdem dieser sich für das Pik Ass entschieden hatte, wurde er auf die Bühne gebeten. Erst auf der Bühne erfuhr er, dass diese Karte ihm Auskunft über sein Schicksal, genauer gesagt über den Zeitpunkt seines Todes geben würde. Die Stelle, an der die Karte im Spiel liegt, bestimmt, in wieviel Jahren der Zuschauer stirbt. Uuuuuuuh. Jan Becker und der Zuschauer zählten gemeinsam die Karten einzeln nach. Das ganze Spiel wurde einzeln Karte um Karte abgelegt – erstaunlicherweise fehlte genau eine Karte. Ihr ahnt es schon. Es war das Pik Ass. Für den Zuschauer konnte dies nur eines bedeuten: Er ist offenbar unsterblich. Uff. 
 
Die Pause wurde sehr charmant eingeläutet. Jan Becker wettete mit einer (zugegebenermaßen sehr gut aussehenden) Zuschauerin, dass er fünfmal hintereinander herausfinden würde, in welcher ihrer geschlossenen Fäuste sich eine Münze befindet. Sollte er sich vertun, würde er ihr einen Cocktail spendieren. Na sowas! *fg* Er lag genau viermal hintereinander richtig und beim fünften Mal lag er doch taaaaaatsächlich daneben! Nun musste der arme Kerl doch glattweg in der Pause einen Cocktail mit einer gut aussehenden Dame trinken. Wink  
 
PausenschwatzIn der Pause holten wir uns auch Getränke. Der Raum hatte sich durch die vielen Menschen und die Scheinwerfer ganz schön aufgeheizt. Wir nutzten darum auch die Gelegenheit, mal ein wenig das Gebäude zu erkunden und entdeckten durch Zufall auf dem Flur ein Fenster, durch das man direkt auf die große Bühne des Admiralspalastes schauen konnte. Dort fand gerade eine Show von Mary statt. Mary ohne Ton war zwar nett, aber wir gingen lieber wieder zu Jan Becker zurück. 
 
Im zweiten Teil versuchte Jan Becker sich an Massenhypnose. Mir persönlich gefällt so etwas nicht, aber ich denke, dass viele Zuschauer sicher Spaß daran hatten. Die Show endete mit dem wunderschönen Gedankenübertragungstest. (So nenne ich das jetzt einmal.) Ein Liebespaar wurde auf die Bühne gebeten. Der Mann erhielt einen Zettel mit einem Text, den er in Gedanken immer und immer wieder an seine Partnerin senden sollte, die am anderen Ende der Bühne auf einem Stuhl saß. Plötzlich stand die Frau auf, ging zu ihrem Mann, gab ihm einen Kuss, sagte "Ich liebe dich" und ging von der Bühne zu ihrem Platz. Und nun ratet einmal, welche Botschaft der Mann immer und immer wieder nur gedanklich an seine Frau gesendet hat?? Ganz genau… "Steh auf, komm zu mir, gib mir einen Kuss…." usw. Sehr romantisch. :-) Und ein schöner Abschluss für das Programm.
 
Mein Fazit: Es war eine interessante Show in einer schönen Location. Die Musik und die Filme gefielen mir besonders gut. 
Gestern war ich nach der Arbeit mit Sennur zum "Weiberabend" verabredet. Was auch immer ein Weiberabend ist. Gibt es dafür eigentlich eine Definition? Hm. Wir habens mal spontan so genannt. Unser Weiberabend hieß Weiberabend, weil wir ihn männerfrei verbrachten. Aber beginnen wir vorn. 
 
Eisiger AusblickSeit Neujahr war ich jeden Tag mit dem Bus zur Arbeit gefahren. Zum einen sparte das ungemein Benzin und zum anderen hatte ich meine Plakette noch nicht ins Auto geklebt und mein Büro liegt in der Umweltzone. (Scheint bei mir also schon zu wirken, diese Aktion. Ich fahre mehr Bus. Wer kriegt schon gern ein Knöllchen? *g*) Da Sennur und ich abends aber evt. noch irgendwohin fahren wollten, beschloss ich gestern mit dem Auto zur Arbeit zu düsen. Was ich nicht ahnte: Mein Auto war komplett zugeeist. Also, es war überwuchert von Eisblumen. Sah nett aus, nur macht es das Fahren unglaublich schwieriger, wenn man durch keine einzige Scheibe des Autos etwas sieht. ;-)   
 
Also habe ich mein Auto mit Enteiser geduscht und bin 10 Minuten später als geplant zur Arbeit gefahren. Der Tag verging schnell und nachmittags stand ich auf der Seestraße nicht einmal im Stau. Sehr angenehm. Sennur und ihre kleine Maus freuten sich, als ich eine halbe Stunde früher als geplant bei ihnen aufschlug. Und Sennur hatte sogar lecker gekocht. *mjam* Das Rezept muss sie mir unbedingt einmal geben.
 
Zunächst aßen wir also gemeinsam. Töchterlein hielt es nicht lange an ihrem Platz. Mit anderthalb ist das auch verständlich. da will man nicht andauernd zugucken, wie zwei Erwachsene sich unterhalten. (Hätt ich auch langweilig gefunden in dem Alter.) Sie spielte fleißig zu unseren Füßen mit Schaukelpferd und so Sachen. Aber dann, plötzlich, mitten im Gespräch kam die kleine Maus zu mir undumarmte mein Bein. Fand ich in dem Moment irgendwie witzig, weil ich gerade kurz zuvor ein Bein über das andere geschlagen hatte und sie das Köpfchen auf meinem schwebenden Fuß ablegte. Aaaaaaaber dann… Plötzlich beißt mir Mäuschen doch glattweg in den Fuß! Zum Glück hatte ich dicke Wintersocken an. *lach* 
 
PlanschmausOffenbar brauchte die Kleine ein bisschen Abwechslung, so dass wir uns entschlossen, mit ihr ins Gesundbrunnencenter zu fahren. Davon hatten nämlich alle Beteiligten etwas: Die Großen konnten ein wenig bummeln und gucken, was es so Neues gibt und die Kleine konnte Rolltreppe fahren und rumwuseln und Eis schlecken und mit den Händen im Springbrunnen planschen und all das tun, was kleine Kinder tun, wenn sie nicht mehr im Wagen sitzen mögen. ;-)   Schön war`s.
 
Als die kleine Maus im Bett war, saßen wir bei leckerem Pfefferminztee noch bis weit in die Nacht hinein und schwatzten über dies und das. Dabei wollte ich doch mal früher ins Bett! *kopfschüttel* Wir bekamen beide einfach nicht mit, wie die Zeit verflog, was daran liegen mag, dass der Weiberabend super lustig war und viel Spaß gemacht hat. :-)
 
Aber irgendwann muss auch so ein toller Abend ein Ende haben und ich machte mich wieder auf den Heimweg. In Spandau angekommen tastete ich mich im Dunkeln in meine Küche, weil ich noch etwas trinken wollte. Ich betätigte den Lichtschalter und da passierte es: Mit einem lauten Rums gab meine Küchenlampe unter Aussendung eines dramatischen Lichtblitzes den Geist auf, die Sicherung flog heraus und der Lichtschalter war auch hin. Die Überspannung durch die sterbende Glühlampe kam in dem Moment, als ich den Schalter erst halb herunter gedrückt hatte. Da der Kontakt noch nicht komplett hergestellt war, verschmolz irgendetwas darin und er blieb in dieser "Halbanschaltung" einfach stehen. Hab ich auch noch nicht erlebt, sowas. Hm. Das Schalterinnenleben muss ausgetauscht werden. 
 
Bevor ich zum Sicherungskasten ging, wollte ich aber doch erst etwas trinken. Ich tastete mich weiter zum Kühlschrank und öffnete die Tür. Und da bekam ich dann erst einen richtigen Schreck. Es gab nämlich einen lauten Knall und ich dachte ernsthaft, im Kühlschrank wäre die Glühlampe in dem Moment explodiert oder irgendein Galsgefäß wäre in die Luft gegangen. So klang es nämlich. Als ich dann die Sicherung wieder eingeschalten hatte und das Flurlicht in die Küche schien, erkannte ich, dass die kleine Blumenvase, die ich immer oben auf dem Kühlschrank stehen hatte, in dem Moment heruntergefallen sein muss, als ich Kühlschranktür öffnete. Uff. Ich habe zwar keine Ahnung, wie das passieren konnte (Magie?? Telekinese?), aber ich war froh, dass es nur die schnöde Vase war und nicht mein Kühlschrank, in dem etwas explodiert ist. :-)
 
Nun hieß es, vor dem Schlafengehen noch die ganzen Scherben auffegen. Was tut man nicht alles… *gg* Tschüß, Vase.  

Silvester, Quatsch und Houdini

Sara am 9. Januar 2008

Man kommt ja wirklich zu gar nix. Naja, also genau genommen komme ich zu gar nix. :-)

Seit Silvester hat mich der Alltag schon fast wieder eingeholt. Echt unmööööchlich. Dabei war Weihnachten sooooo schön. Ich hab die Familie besucht und lecker gegessen (Bei wem ist Weihnachten eigentlich kein Marathon an leckersten Speisen?? *gg*) und sogar ein paar tolle Geschenke bekommen und natürlich auch selbst welche verschenkt.

Erst hatte ich ja Befürchtungen, ich würde vielleicht überhaupt gar nicht in Stimmung kommen. Dem wurde dann aber dank lieber Freunde und eines Weihnachtsmarktes schnell abgeholfen. Dann befürchtete ich, gar nicht rechtzeitig für jeden, dem ich gern eine kleine Freude machen wollte, auch tatsächlich ein Geschenk besorgen zu können. Aber auch das löste sich in Wohlgefallen auf. Genau rechtzeitig vor der Abfahrt zur Familie hatte ich alles beisammen. So muss das sein. :-) Weihnachten war sehr entspannt und erholsam. Ich habe die Zeit sehr genossen. 

FeuerwerkSilvester verbrachte ich dann in Berlin. Genau genommen in der Cocktailbar Sombrero in Steglitz. War sehr nett und lustig und hat Spaß gemacht. Und natürlich gab es auch dort leckeres Essen. Gab ja Weihnachten noch nicht genug. ;-) Und um Mitternacht haben sie ein schönes Feuerwerk in den Himmel geschickt. Das habe ich sogar geknipst. Ich habe nämlich einen neuen Knipsi. Jaha. *freu* Er gefällt mir. Er ist pink. (Ja, Frauen schauen bei Technik oft nicht zuerst auf die Testergebnisse, die das Gerät in irgendwelchen Fachzeitschriften "errungen" hat und so Krams. Frauen legen Wert aufs Design. ;-) ) Und er kann ziemlich gut Feuerwerk knipsen, wie ich mit Erstaunen feststellte. Ich hatte nämlich im Grunde gar nicht damit gerechnet, dass man auf dem Foto überhaupt irgendetwas würde erkennen können, als ich auf den Auslöser drückte. Umso erfreuter war ich, als ich dann das Ergebnis sah. 

Leider war mein Urlaub mit dem Neujahrstag auch schon wieder vorbei und ich "durfte" am 02.01. ins Büro. Ich glaube, ich war eine von drei, die an diesem Tag anwesend waren. *gg* Naja. Die erste Woche verging zum Glück schnell, da sie ja im Prinzip erst mit dem Mittwoch begann. Und ich hatte mir noch genug Weihnachts- und Silvesterstimmung bewahrt, dass mir nichts die Laune verderben konnte.

Geki und Sara im QuatschAm Sonntag kam ein Übernachtungsgast bei mir in Spandau an. Da ein Auftritt Geki nach Berlin verschlug, nutzte er die Gelegenheit, Freunde und Bekannte zu treffen und die Stadt unsicher zu machen. Eine hervorragende Idee. Wir verbrachten ein paar schöne Tage. 

Am Sonntag gingen wir zum Beispiel abends gemeinsam mit Fabian in den Quatsch Comedy Club. Von den Künstlern gefielen mir Helge und das Udo am besten. Bei den beiden habe ich mich wirklich kribbelig gelacht. *gg* Sie zeigten Impro-Theater vom Feinsten. Die weiteren Künstler an diesem Abend waren Matthias Seling (hatte ich schon einmal bei Comedy Macchiato gesehen und gut gelacht :-) ), Hans Gerzlich und Ping Piepenbrink (die ich auch sehr … hm… erfrischend würd ich es wohl nennen, die ich also auch sehr erfrischend und lustig fand, denn sie wirkte sehr natürlich auf der Bühne und erzählte keine Witze, die man schon tausendmal bei anderen Comedians gehört hat).

Durch die Show führte David Leukert. Ich kannte ihn bisher nicht und als er die Bühne betrat, fand ich ihn spontan sogar unsympathisch. Echt. Je länger der Abend dauerte, umso mehr amüsierte ich mich jedoch. Ja, tatsächlich. Der werte Herr Leukert hat den ersten Eindruck komplett widerlegt. Na dann. ;-)  

Gestern verbrachten wir den Abend im "Verlängerten Wohnzimmer". Das ist ein kleines Theater, das durch eine "private Initiative von Kulturintessierten" (wie sie es selbst nennen) ins Leben gerufen wurde. Dort checkten wir ins Hotel Houdini ein. Hotel Houdini ist eine Zaubershow, die dort regelmäßig stattfindet. Die beiden Gastgeber Christian de la Motte und Yupp Regler hatten sich dieses Mal Sascha Grammel eingeladen. Was soll ich sagen? Ich habe viel Spaß gehabt.

Das erste (und bisher einzige Mal) hatte ich ihn bei der Gala zum Prix Juventa Magica im Saalbau Neukölln gesehen. Schon damals fand ich ihn super. Das muss ich an dieser Stelle zugeben. Jaha. Naja. Also. Ist ja ehrlich gesagt auch kein Geheimnis. ;-) Gestern abend schöpfte Sascha aus dem Vollen. Ich konnte endlich einmal Frederic Freiherr von Furchensumpf in die Augen schauen. Und die süße Josie war auch mit von der Partie.

Ihr ahnt es sicher. Ja, Sascha ist unter anderem Bauchredner. Und zwar ein sehr guter. Aber auch Zauberer. Er führte uns beispielsweise in die Neuregelungen zur Abgeltungssteuer ein – wunderbar erklärt an acht Münzen, die ein hilfsbereiter Zuschauer immer wieder auf ein Tablett zählen durfte. Es waren dann plötzlich nur noch sechs (die Steuer hatte zugeschlagen) und dann wieder acht und am Schluss sogar zwölf.

Ich weiß, es liest sich wieder einmal nicht so interessant, als hätte man es selbst erlebt. Jaja. Während ich dies hier schreibe, bin ich zugegeben ziemlich müde. Und ihr müsst eigentlich viiieeel mehr meine Tapferkeit bewundern, dass ich trotzdem endlich mal wieder etwas ins Blog schreibe, anstatt einfach schlafen zu gehen. *gg* Da könnt ihr wirklich keine schriftstellerischen Höchstleistungen erwarten, gekonnte Wortspiele und ausgefeilte Formulierungen. Da müsst ihr euch mit der schnöden Beschreibung der Wirklichkeit zufrieden geben. Es waren halt mal mehr und mal weniger Münzen. :-) OK. Ich gebe es zu: Dieses Zauberkunststück lebt von der wunderbaren Idee, wie es präsentiert wird – als Erklärung in der "Sendung mit der Maus". Wirklich sehr witzig. 

Nach der Show fing der Abend erst wirklich an. Wir saßen in gemütlicher Runde im verlängerten Wohnzimmer und werteten die Show aus. Wie Zauberer das halt so machen. Waren ja genug anwesend. Es war so kurzweilig, dass wir glatt die Zeit vergaßen – so kam es, dass ich dann erst irgendwann gegen drei Uhr im Bett war. Und ich musste heute ja nur um kurz vor sieben wieder aufstehen. Aber eine echte Sara kennt keinen Schmerz. ;-)

So, und nun ist es wirklich genug. Denke ich.
Ich habe ziemlich viel erzählt heute. Jetzt dürfte sogar Herr Ueps zufrieden sein, der sich neulich schon beschwerte, dass ich zu lang im Urlaub sei.