Renovierung

Sara am 27. Februar 2008
Der ein oder andere hat es vielleicht mitbekommen. Marc und ich sind gerade dabei, das Blog ein wenig zu renovieren. Und wie das so üblich ist, wird die Hauptarbeit vom Mann gemacht. Arbeitsteilung! *gg* Und das, obwohl Marc in Krefeld am PC sitzt und ich in Berlin. Sachen gibts…
 
Was ist passiert?
 
Das Blog zeigte langsam Alterserscheinungen. Es entsprach einfach nicht mehr den heute üblichen Standards, war nicht einmal widgetfähig, was heutzutage ja eigentlich schon üblich ist.
Das hat Marc heute angepasst. *freu* Das Theme erlebte ein Update. (Wobei ich ja zur Zeit überlege, das Theme einmal komplett zu ändern. So ganz anders und neu und überhaupt… Wenn man schonmal beim Renovieren ist… *gg*)
 
Sorry, falls der ein oder andere (alte) Beitrag nun plötzlich mehrfach im Feedreader auftaucht. Manche Beiträge haben die Renovierung nicht heil überstanden und müssen überarbeitet/repariert werden. Und manches ist hier auch noch auf Englisch, weil es beim Anpassen des Themes übersehen wurde. Die kleinen Ausbesserungsarbeiten (um beim Renovierungsjargon zu bleiben) werden Marc und ich gemeinsam in nächster Zeit abschließen.
 
Danke für die Hilfe, Marc. 

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Ich glaub, er mag mich.

Sara am 24. Februar 2008
Sachen gibts.
 
Manchmal passiert einem etwas, da überlegt man, ob man es überhaupt erzählen sollte. Es könnte passieren, dass einem niemand glaubt. So ging es mir eben. Ich überlege gerade wirklich, ob ich es hier erzählen sollte. Aber ich finde es so lustig und irgendwie auch magisch, dass ich euch nicht davon verschonen werde. ;-)
 
Die Geschichte ist schnell erzählt: Als ich eben meinen Rechner hochfuhr, schaltete ich auch vorher den Drucker ein. Und genau dabei passierte es. Der Drucker war kaum angeschaltet, da zog er sofort ein Blatt ein, gab ein kurzes Druckgeräusch von sich und spuckte das Blatt wieder aus. Der Rechner war noch nicht einmal hochgefahren, so schnell ging das.
 
Ich runzelte die Stirn und schaute nach, was denn da gedruckt wurde. Immerhin hatte ich keinen Druckauftrag ausgelöst und alle Drucke von gestern waren beendet.   
 
Das Blatt in der Hand musste ich schmunzeln, als ich es mir ansah. Mein Drucker hatte einen klitzekleinen Smiley gedruckt!
 
DruckermagieEcht wahr. Einfach so. Habs extra mal mit der Makrofunktion meines Knipsis fotografiert, damit ich es euch zeigen kann. Ich kann es mir nicht erklären. Wollte er mir guten Tag sagen? Oder was soll das ausdrücken?
Ich finds irgendwie nett. Und das Blatt hebe ich mir auf jeden Fall auf.  

Dreckspatz

Sara am 21. Februar 2008
Also, nicht ich natürlich. Mein Auto. Es muss dringend mal gewaschen werden. Inzwischen kann ich nicht einmal mehr was aus dem Kofferraum holen, ohne mir die Hände schmutzig zu machen. Uff.
 
Aber, ich habe auch eine Ausrede: In den letzten Tagen war nie die Zeit, mal kurz zur Waschanlage zu düsen. (Welch glorreicher Grund, nicht wahr??) Irgend jemand, der sich freiwillig zum Waschdienst meldet?? *gg*
 
 
Heute war ich mal wieder beruflich im Wedding unterwegs. Da ich auf dem Weg dorthin oft über die Seestraße fahren muss und dort eigentlich immer Stau ist, fahre ich meist eine halbe Stunde früher los. So komme ich wenigstens nicht zu spät, wenn ich mal n büschen im Stau stehe.
 
Auch heute fuhr ich eine halbe Stunde früher los, als es eigentlich nötig gewesen wäre. Und – oh Wunder – ich war eine halbe Stunde zu früh bei meinem Termin. :-) Kein Stau auf der Seestraße.
 
Wenn ich zu früh vor Ort bin, nutze ich die Zeit meistens für einen Spaziergang. So lerne ich die Gegend näher kennen und überhaupt bin ich ja sowieso gern an der frischen Luft.
 
Auch heute bummelte ich durch den Wedding. Ich war in der Nähe des Gesundbrunnencenters unterwegs. Einige Leute gingen schon einkaufen, liefen zum Bäcker oder zur U-Bahn. Und da sah ich sie. Zwei ältere Herrschaften, also genau genommen ein altes Paar ging Hand in Hand vor mir her. Und was mich daran so maßlos erstaunte: Er hielt rechts ihre Hand und links trug er ihre Handtasche.
 
Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich das sehe. Und man sieht das gar nicht so selten. Aus eigener Erfahrung weiß ich natürlich, dass Damenhandtaschen durchaus ein ordentliches Gewicht haben können. (In meiner Handtasche habe ich alles zum Überleben dabei – außer Zelt und Schlafsack. ;-) ) Und es ist auch nobel vom Mann, dass er seiner Frau das schwere Gepäck abnehmen will. Aber die Handtasche ist doch ein sehr weibliches Utensil, oder? An einem Mann sieht es schon komisch aus. Warum tragen Männer die Handtaschen ihrer Frauen? Ich werde wohl noch öfter darüber staunen. :-) .

Sammlung schlechter Nachrichten

Sara am 19. Februar 2008
Mir ist gerade aufgefallen, dass ich in den letzten Tagen allerlei Nerviges und Ungutes erfahren habe. Schon ungewöhnlich, so viele doofe Nachrichten auf einmal anzusammeln. Hier nur ein paar Auszüge:
 
Markus zieht zum Beispiel ab April einfach so – ohne zu fragen – ;-) nach Bremen. Ratzfatz, so ganz klammheimlich nebenbei hat er einen Job dort gefunden und verlässt nun Berlin. Macht mich ein bisschen traurig, dass er geht. Und ich bin gespannt, wie sich unsere Freundschaft entwickeln wird, wenn er erst einmal so weit weg ist. 
 
Eine Ärgerlichkeit ist meine Miete – da darf ich nämlich ab 1.3. über 150 Euro mehr zahlen. Auch einfach so. Den Brief hatte ich letzte Woche im Briefkasten. So sind sie, die neuen Hausbesitzer. Zur groß angekündigten Wohnungsbesichtigung kommen sie nicht, aber mehr Kohle wollen sie sehen. Doof das.
 
Ja, und da aller guten Dinge drei sind, gibt es natürlich noch eine Nervigkeit. Gerade jetzt, da ich mir endlich einen neuen Geschirrspüler gekauft habe (mein lieber Herr Ex-Freund hatte unseren gemeinsamen nämlich damals mitgenommen), jedenfalls gerade jetzt, da ich stolze Besitzerin eines neuen Spülis bin, da geben doch glattweg sowohl meine Waschmaschine als auch mein Kühlschrank den Geist auf. Unmööööchlich! Hätte ich das geahnt, hätte ich mit dem Spüli noch gewartet und lieber erst eine neue Waschmaschine gekauft. Nunja. Ist das Murphys Law? ;-) Heute war ich erst einmal unterwegs und habe mich über Waschmaschinen und Kühlschränke informiert. Uff.
 
Und beim Gucken nach diversen elektrischen Geräten hab ich dann einen Stand entdeckt, wo es super leckeren Käse zu kaufen gab. Dazu noch frisches Brot – und ich habe heute ein sehr leckeres Abendessen. *mjam* Darauf freue ich mich. In jeder Nervigkeit steckt auch ein bisschen Gutes, oder? Und wenn es nur der tolle Käsestand ist, den man zufällig entdeckt, wenn man nach Waschmaschinen schaut. 
 
 

Wenn man vor die Tür geht…

Sara am 17. Februar 2008
Sara war ja noch niemals nich in ihrem ganzen Leben eine Stubenhockerin. In SaraS Welt ist einfach viel zu viel los, als dass sie zu Hause bleiben könnte. :-) So war es auch in den letzten Tagen. 
 
Am Donnerstag hatten wir eine Show, bei der ich mit auf der Bühne stand. (Logisch. Hab sie ja auch mitorganisiert. *gg*) War seeeeehr schön und hat viel Spaß gemacht. Um den Abend so richtig genießen zu können und nach dem Auftritt nicht gleich wieder nach Hause zu müssen, hatte ich für den Freitag danach extra Urlaub genommen. So konnte ich nach der Show ohne schlechtes Gewissen noch richtig lange mit den anderen Künstlern zusammensitzen und am nächsten Tag ausschlafen. Der Freitag plätscherte dann erwartungsgemäß auch nur dahin. So richtig was unternommen habe ich nicht, denn ich war den ganzen Tag über n büschen müde. :-) Werde ich alt? Kann ich nix mehr ab? Hm.
 
Wenigstens ein bisschen bummeln war ich. Bin ja schließlich nicht gern Stubenhockerin. Habe mir dies und das in den Geschäften angeschaut, eine heiße Schokolade getrunken und abends bin ich dann durchgefroren im Zauberladen gelandet. War ganz schön kalt am Freitag, oder? Auch hier – im Zauberladen – plätscherte die Zeit bei netten Gesprächen mit Fabio und Andrian dahin. Und um kurz vor acht Uhr passierte es dann.
 
Man kennt sie ja: diese Kunden, die kurz vor Ladenschluss kommen und sich noch tausend Sachen zeigen lassen, weil sie gleich auf eine Geburtstagsparty eingeladen sind und noch kein Geschenk haben. ;-) Genau so einer betrat fröhlich lächelnd das Geschäft. 
 
Schnell waren alle Anwesenden beschäftigt, denn der erste von ihm gesuchte Trick hing irgendwo zwischen den leider unsortierten diversen Tüten und Tütchen, die auf zwei Rollständern und einem Display mit diversen Haken für noch mehr Tüten und Tütchen verteilt waren. Dank des im Laden nicht vorhandenen Systems ist es dem puren Zufall – oder nennen wir es Glück – überlassen, ob der jeweils gesuchte Artikel im Bestand auch gefunden wird. Zum Glück hat Fabio aber ein Elefantengedächtnis und wusste, wo er ungefähr suchen muss und was er nicht fand, das entdeckten dann wir anderen. :-) So nach und nach stapelten sich verschiedene magische Kostbarkeiten auf dem Ladentisch, das ein oder andere wurde ausprobiert und vorgeführt und natürlich kamen wir dabei auch ins Gespräch. 
 
Plötzlich – so mitten im Gespräch – schaut mich der nette Kunde an und sagt: "Sag mal, du hast doch ein Blog, oder?" Ich war baff. Das ist mir tatsächlich noch nie passiert: Zum allerersten Mal in meinem Leben ist mir jemand begegnet, der mein Blog kennt und mich daraufhin sogar erkennt. Unglaublich. Ich fand es fabelhaft. Und wurde sogar n büschen rot. *gg* 
 
Hab mich gefreut, dich kennen gelernt zu haben, Alex. Vielleicht laufen wir uns ja wieder einmal über den Weg? 
 
Diese Begegnung war übrigens nicht die einzige der witzigen Art, die ich in den letzten Tagen hatte. Erst heute, als ich hier mit Fabian in der Haveldüne herumspazierte und den Sonnenschein genoss, da kam uns ein kleiner Mann entgegen. Er ging an uns vorbei, blieb stehen – man sah förmlich, wie er den Entschluss fasste – kehrte zu uns zurück und sprach uns an: "Ich schreibe gerade einen Schlager. Er ist fertig. Naja, fast fertig. Bei einem Vers bin ich mir nicht sicher. Ich habe zwei Versionen und weiß nicht, welche die schönste ist und darum frage ich jetzt Sie, welche Ihnen am besten gefällt." Dabei entfaltete er mit seinen kleinen knubbeligen Fingern einen DIN A5 – Zettel, auf dem mit Kugelschreiber zwei verschiedene Textversionen von Liebe und Stern und solchen Sachen standen.
 
Man sah dem Mann an, dass ihm viel daran lag. Er hatte bei jedem Vers auch schon Striche gesammelt und so gaben auch wir ein Votum ab. Dummerweise führte das dazu, dass es nun 11 zu 11 Stimmen stand. Gleichstand. Das fand der Mann nun wieder gar nicht gut. Er hatte gehofft, dass Vers 2 noch weiter in Führung gehen würde und nun war alles wieder unentschieden und er musste weitere Leute ansprechen. Nachdenklich und auf seinen Zettel starrend ging er weiter. 
 
Es war schon witzig, diesen Mann zu treffen. Er war irgendwie sympathisch – aber irgendwie auch… hm… schräg. Und es gehört Mut dazu, mitten unter vielen Spaziergängern irgendwelche Menschen anzusprechen und sie um ihre Meinung zu so einer persönlichen Sache, wie dem neuesten selbst geschriebenen Schlager zu bitten. 
 
So kann es gehen: Man geht vor die Tür und begegnet doch tatsächlich anderen Menschen. ;-) Mir gefällts.

Allerlei Magisches und ne Party

Sara am 11. Februar 2008

Letzte Woche wurde ich von Marc daran erinnert, dass er überhaupt nicht mehr auf dem Laufenden ist, was in meinem Leben passiert, weil ich schon seit Wochen nicht mehr ins Blog geschrieben habe. Da musste er mich doch glattweg anrufen, um ein paar Neuigkeiten zu erfahren. Nun, ich fand das nicht gerade unangenehm – haben wir dadurch doch mal wieder schwatzen können! ;-)

Aber er hat natürlich recht. So richtig fleißig war ich hier nicht. In den letzten Tagen und Wochen gab es unter anderem allerlei Magisches zu erleben. Da kann ich nach der Arbeit doch nicht vor dem Laptop hocken, da treib ich mich doch lieber rum! *gg* Aber wenigstens gibts heute hier eine kurze Zusammenfassung der letzten Zeit.

Am 22.01. schaute ich mir zum Beispiel Ars Magica im Oxymoron in den Hackeschen Höfen an. Ars Magica ist ein Zusammenschluss von Geschichten erzählenden Zauberkünstlern. Für mich war es das erste Mal, dass ich sie erlebte, denn es ist schon etwas Besonderes, wenn man diese Truppe geballt "auf einem Haufen" zusammen antrifft. Bisher hatte ich nur von ihnen gehört (unter anderem auch, weil sie nicht besonders oft in Berlin sind) und war schon sehr gespannt.

Was soll ich sagen? Ich war gefesselt und die Zeit verging wie im Fluge. Die Show war sehr unterhaltsam und lud zum Träumen ein. Beeindruckt hat mich Alexander Römer. Er kann wunderbar Geschichten erzählen – und die Zauberei dazu ist fabelhaft. Na, und dass Christoph Borer und Lou und Magus und Torsten Pahl auch super waren, brauche ich hier nicht zu erwähnen, oder? Die Namen sprechen für sich. Wenn ihr einmal die Gelegenheit habt, Ars Magica gemeinsam auf der Bühne zu erleben, dann schaut es euch an.

Aber Ars Magica war natürlich nicht mein einziges zauberhaftes Erlebnis in letzter Zeit. Am Freitag, also am 25.01. ging es in die Schalotte zur Show der Zauderer, den gröbsten Magiern aller Zeiten. Die Zauderer kann man nicht beschreiben, die Zauderer muss man erleben. Der Wortwitz ist einmalig und ihre Bühnenshow ist genial. Ob sie nun als edle Ritter in voller Rüstung oder als Abdul und Luigi in schwarzem Anzug und mit Schnauzer zaubern -  es ist immer ein Riesenspaß.

Das vorletzte Wochenende (also die ersten Tage des Februars) verbrachte ich in Sörnewitz auf dem Jugendzauberworkshop Meissen. Von Freitag bis Sonntag drehte sich alles um Zauberei. Es gab interessante Seminare (unter anderem von Michelle Spillner, Marc Gettmann und Juno) und einen sehr schönen JeKaMi-Abend. Für mich war es eine wunderschöne Zeit. Ich habe jede Menge gelernt, viel Spaß gehabt, wenig geschlafen und sogar ein paar neue Freunde gefunden. Besser gehts kaum. :-) Und es macht Lust auf mehr. Kann man kongresssüchtig werden??   

Neben den ganzen magischen Highlitghs der letzten Tage und Wochen galt es auch eine Party zu organisieren. Ich hatte in einem Anfall von Übermut meine Wohnung für die Geburtstagsparty von Fabian zur Verfügung gestellt. Als ich erfuhr, dass er, da er ja immerhin 30 geworden und das schon ein besonderer Anlass sei, – also als ich erfuhr, dass er zu dieser Party alle einladen möchte, die er gern hat und evt. sogar lange nicht gesehen hat, da musste ich schlucken. Da wurde mir schon ein bisschen anders. Auf der Liste standen so locker 50 – 60 Namen. Sooooo groß ist meine Wohnung nu wahrlich nicht! Also, eigentlich ist sie eher klein.

Aaaaber, es ist ja immer so, dass ein Teil der Eingeladenen keine Zeit hat, nicht kommen kann oder kommen mag und so reduzierte es sich dann zum Glück ein wenig auf ca. 35 Gäste. Das schien mir eine erträglichere Zahl. Und da sich einige sogar bereit erklärten, etwas zu den kulinarischen Genüssen des Abends beizutragen und leckeres Fingerfood und noch leckereren Nachtisch mitbrachten, platzte am letzten Januarsamstag nicht nur mein Wohnzimmer aus allen Nähten, sondern auch das Buffett in der Küche.

Es wurde ein toller Abend. Besonders gefreut habe ich mich, dass Dirk und Christian sogar ihren Nachwuchs dabei hatten und mein Schlafzimmer so für einige Zeit zum Babyzimmer wurde. (Die sind soooo niedlich, die Kleinen.) Mein Flur wurde für eine lange Zaubersession genutzt und im Wohnzimmer saßen die Leute in Dreierreihen und unterhielten sich. Lustig war es auch in der Küche, wo sich eine ansehnliche Küchenparty etablierte, bei der Cocktails gemixt und Wissenstests und so Krams veranstaltet wurden. Kennt ihr das "Spiel", wo man drei Tiere mit jeweils ihren drei wichtigsten Eigenschaften aufzählen soll? Sehr lustig.

So, genug für diesen Beitrag. Muss mir ja noch was für später aufheben. ;-)