Sara ist gelangweilt arbeitsam

Sara am 27. März 2008
Mir ist gerade n büschen langweilig, weil ich eigentlich tausend Dinge tun müsste und vor lauter Tunmüssen nicht weiß, wo ich anfangen soll und darum als Übersprungreaktion unnützes Zeug – also nur Dinge, die mich bei den eigentlich anstehenden Aufgaben üüüüüberhaupt nicht voranbringen – tue. Sowas!
 
Manchmal wünschte ich, tatsächlich zaubern zu können. Ein Fingerschnippen müsste genügen, um alle Arbeit getan sein zu lassen. Aber wäre das letztendlich nicht auch langweilig?? Es gäbe ja überhaupt nichts mehr zu tun. Neee, da bleibe ich doch lieber bei meinem kleinen Berg Aufgaben. Ich werde es wie immer machen – eins nach dem anderen. Muss nur noch den Anfang finden. :-)

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Kribbeln

Sara am 21. März 2008
Kennt ihr das? Dieses Kribbeln im Bauch? Es kitzelt und kribbelt. Es ist kaum auszuhalten. Es ist fast unangenehm, wenn es besonders stark ist.
  
Ich habe gerade so ein besonders starkes Kribbeln. Schon den ganzen Morgen und Vormittag. Seitdem ich wach bin, kribbelt es wie verrückt. Allerdings nicht im Bauch, sondern in der Nase. Heuschnupfen ist echt doof!

Fängt gut an…

Sara am 19. März 2008
Hach, ich liebe freie Tage. :-) Heute habe ich schöööööön ausgeschlafen und jetzt geht es erst einmal ins "Fritz" gemütlich und ausgiebig frühstücken.
  
Fängt gut an, mein Tag.

Sascha tut Gutes

Sara am 18. März 2008

Hier endete ich heute früh, bevor ich zur Arbeit aufbrach.

Nach einem Tag im Büro habe ich jetzt nichts besseres zu tun, als euch auch noch von meinem Ausflug ins Kulturhaus Spandau zu erzählen. Eigentlich wollte ich nämlich heute Abend Jan Becker anschauen, aber leider kommt es nicht dazu, denn Jan Becker musste absagen. *schnief* Naja.

Zurück zum Thema: LACHEN TUT GUT(es)! So heißt das Programm von Sascha Grammel, das ich gestern abend angeschaut habe. Es läuft seit Oktober 2007 zunächst für ein Jahr immer am dritten Montag des Monats. Ja, und der dritte Montag des Monats März war gestern. Zeit für "LACHEN TUT GUT(es)!" :-) .

Der Name ist Programm, denn sämtliche Eintrittsgelder werden für einen guten Zweck gespendet. Seien es gemeinnützige Einrichtungen für Senioren oder Hilfe für krebskranke Kinder – verschiedenste Projekte werden unterstützt. Das allein machte mir die Sache schon sympathisch und ich machte mich gern auf den Weg dorthin. 

Und natürlich war auch die Show an sich einfach nur herrlich! :-) Sascha zeigte einen Ausschnitt der Bandbreite seines Könnens. (Was für eine Wortwahl! *gg*) Abgesehen von Frederic Freiherr von Furchensumpf und der süßen Josie (Bauchreden der Extraklasse) gab es noch allerlei wunderbare Zauberei, Jonglage mit Bällen und brennenden Fackeln und Stand up Comedy zu sehen. Nahezu unglaublich, was Sascha alles kann. Ich glaube, er übt heimlich! *gg* Alles in allem war das Programm eine sehr abwechslungsreiche Mischung, die Spaß machte. Ich habe sehr viel gelacht und noch mehr geklatscht. Prädikat: Absolut sehenswert.

Ich kann nix mehr ab.

Sara am 18. März 2008
Neee, echt nicht. Ich glaube, ich werde alt. Dabei ist es bis zu meinem Geburtstag noch ein Tag! ;-) *gg* Heute morgen kam ich trotzdem kaum aus dem Bett. Und wenn ich gleich ins Büro aufbreche, dann werde ich mich während der ganzen Autofahrt fragen, warum ich heute nicht einfach liegen geblieben bin. ;-) Die letzten Tage haben mich ganz schön geschlaucht. Im Grunde waren es aber einfach nur ein paar Tage, an denen ich seeeeehr spät ins Bett kam und trotzdem am nächsten Morgen wieder früh aufstehen musste. Das geht doch eigentlich, oder? Also früher hat mich sowas jedenfalls nicht gestört.
 
Es begann am Donnerstag mit unserer Show. Die beiden Gaststars übernachteten bei mir – und wie es dann so ist, macht man noch ein Schwätzchen vor dem Schlafengehen. :-) (Ich habe es den beiden zwar inzwischen schon ungefähr zwanzigmal gesagt, aber ich freue mich immer noch riesig, dass sie bei unserer Show mitgemacht haben. Es war sooooooo toll. Jawoll.)
 
Unsere Show…
 
Am nächsten Morgen mussten wir um acht Uhr aus dem Bett, weil es für meinen Besuch hieß, wieder in den Süden aufzubrechen. Ein lange Fahrt lag vor ihnen. Und so`n büschen frühstücken wollten wir ja schließlich auch noch. Konnte sie ja nicht mit leerem Magen aufbrechen lassen. Hab ich auch nicht. :-) So isse, die Sara. Stopft ihren Besuch mit Essen voll. ;-) Hihi. 
 
Der Freitag verging wie im Flug. Es galt allerlei zu erledigen und abends habe ich Fabian zu seinem Kurs gefahren, da unsere liebe BVG ja immer noch streikte. *nerv* Hoffentlich ist das jetzt vorbei. Heute fuhren die Busse und U-Bahnen endlich wieder und ich finde, damit können die ruhig weiter machen. 
 
Am Samstag fuhren wir nach Hamburg. Matthias, Fabian und ich haben dort für die Martin-Luther-Kirchengemeinde "für umsonst" gezaubert. Also, wir bekamen keine Gage, aber die vielen Leute, die der Kirche dafür einen "Erlebnisgutschein" abgekauft hatten, bekammen ein tolle Zaubershow zu sehen. Und es hat super viel Spaß gemacht. Echt. So begeistertes Publikum müsste man mieten können!
 
Nach unserer wunderbaren Show waren wir noch griechisch essen – und ehe der Grieche einen Tisch für 18 Personen zusammen geschoben hatte und wir alle saßen und wir alle etwas ausgesucht und bestellt hatten und ehe das dann auf unserem Tisch stand und wir gegessen hatten, ja, bis das alles geschehen war, war es halt schon spät. Und trotzdem mussten wir da noch nach Berlin fahren. Es war schon früh, als ich am Samstag, der da eigentlich schon Sonntag war, ins Bett fiel.
 
Am Sonntag musste ich theoretisch Fabian am frühen Vormittag zu einem Pokerturnier fahren, wo er zaubern sollte. Aber dank des BVG-Streiks durfte das Turnier abgesagt werden, weil keine Teilnehmer kamen. (Doof, wenn man nur über U-Bahn zu erreichen ist und die Parkplatzsituation eher mau.) Für mich hieß es dadurch aber wenigstens, dass ich von meinem Transportservice entbunden war und mir mit meiner Schwester, die auch seit Donnerstag bei mir zu Besuch war, noch einen schönen Tag machen konnte, bevor ich sie am Nachmittag in den Zug setzte und zu Dirk und Cordula düste. 
 
Wir waren zum Kaffee und Schwatzen verabredet – und Kaffee gab es auch. Sehr leckeren Milchkaffee. *mjam* Und dazu super leckeren Blätterteig-Käse-Aprikosen-Kuchen. Selbst gemacht! Respekt. Wirklich sehr lecker. Die Zeit verging dann auch wieder viel zu schnell. An meinen zufallenden Augen merkte ich, dass es Bettgehzeit war und so ging es gegen 19 Uhr wieder zurück nach Spandau und da dann auch eigentlich schon gleich ins Bett. ;-) Hach, es tat sooooo gut, früh einzuschlafen. Ich kann echt nix mehr ab! *gg*
 
Gestern abend habe ich mir im Kulturhaus Spandau Sascha Grammel mit seiner Show "Lachen tut Gutes" angeschaut. Aber  jetzt muss ich erst einmal dringend ins Büro, darum verschiebe ich die weitere Berichterstattung auf später.  
Wie die Zeit vergeht… Uff. Ich kann es gar nicht fassen, dass ich mittlerweile schon mehr als eine Woche lang nicht mehr in mein Blog geschrieben habe! Genug zu erzählen hätte ich nämlich – nur zu wenig Zeit dafür. :-)
 
Zur Zeit stecken wir mitten in den Vorbereitungen zu unserer nächsten Show. Nur noch zweimal schlafen und es ist so weit. Kurz vorher ist es immer ein wenig stressig (weil ich ja so "nebenbei" noch einen ordentlichen Beruf habe, der natürlich vorgeht), aber ich freue mich trotzdem schon darauf. Nach der Arbeit war ich heute abend im Drucksachenherstellungsfachgeschäft meiner Wahl und habe dort ein paar Sachen abgeholt, die wir für Donnerstag noch benötigen. Und danach ging es nach langer Zeit endlich mal wieder zu einem meiner Lieblings-Inder (Maharaja in der Goltzstraße). Das Chicken Mango war ein Gedicht! *mjam* 
 
Trotz des derzeitigen Stresses, der ja eigentlich keiner ist, weils Spaß macht, komme ich auch so`n büschen vor die Tür. Kann ja nicht nur arbeiten und danach Show organisieren. ;-)  
 
Am Samstag war ich beispielsweise am Potsdamer Platz unterwegs – und wie es der Zufall so wollte, traf ich dort doch glattweg auf Farid. Manch einer kennt ihn vielleicht als den Zweitplatzierten aus der "The Next Uri Geller" – Show. Am Potsdamer Platz fanden offenbar Dreharbeiten für eine Show auf MTV statt und es war lustig, das Ganze im Vorbeigehen zu beobachten.  
 
Farid bei Dreharbeiten am Potsdamer Platz
 
Farid ist der Mann mit der Kapuze, der auf dem Bild links steht. Ja, ich weiß, eigentlich kaum zu erkennen. *gg* Ist halt ein Schnappschuss. 
 
Wenn ich hier schon von Farid erzähle, dann gibts jetzt auch gleich noch eine Berichterstattung zu Horst Evers. Darüber lohnt es sich nämlich zu sprechen, denn den habe ich vor knapp zwei Wochen – also genau genommen am vorletzten Mittwoch – im ausverkauften Mehringhoftheater live auf der Bühne erleben dürfen. Ich muss gestehen, dass ich diesen Herrn bisher noch nicht kannte. (Jaja, Berliner und Radio 1 – Hörer werden jetzt vermutlich aufstöhnen und sagen "Geht das denn überhaupt?" – Es geht. Ich höre halt kein Radio 1, zumindest nur selten und bisher ist mir Horst Evers in Berlin einfach nicht begegnet. Er wohnt ja auch in Kreuzberg und ich in Spandau. ;-)
 
Der Auftritt des Mannes mit dem roten Cordhemd – wie er offenbar auch genannt wird – war sehr kurzweilig. Und er trug tatsächlich ein rotes Hemd, während er seine witzigen Texte vorlas. Sein gespaltenes Verhältnis zu technischen Geräten, sein verschwundenes Fahrrad und seine wissbegierige Tochter bildeten eine herrliche Grundlage für Anekdoten, die zum Schmunzeln, Grinsen und herzhaften Lachen anregten. Ich habe sehr viel Spaß gehabt. Und übrigens: nur wer bis zur Zugabe durchhält, erfährt auch, was es eigentlich mit dem Titel des Programms auf sich hat: "Schwitzen ist, wenn Muskeln weinen".
 
Durchhalten ist hier das richtige Stichwort, denn die Luft im Mehringhoftheater war spätestens ab der zweiten Hälfte des Programms so sauerstoffarm, dass einem das Atmen schwer fiel und man müde wurde. Schade. Wäre die Lüftung in dem Raum besser gewesen, hätte Horst Evers einen noch größeren Schlussapplaus bekommen. Nicht, dass er wenig Applaus bekam, aber einige Zuschauer schwächelten schon aufgrund der schlechten Luft im Raum. Und verdient hätte er ihn (also den noch viiieeel größeren Schlussapplaus) nämlich gehabt. War wirklich ein toller Abend!
 
 Sara und Horst Evers nach der Show…
 
Aller guten Dinge sind drei. Darum hänge ich nach Farid und Horst Evers noch eine Berichterstattung über eine dritte Person hinten dran. Am Sonntag war nämlich Axel Hecklau mit seinem Seminar "Details" im Magischen Zirkel Berlin zu Gast. Und das Seminar habe ich mir natürlich angeschaut. Es war interessant zu sehen, wie perfekt Axel jedes Kunststück, das er im Seminar erklärt, bis ins kleinste Detail durchdacht hat. Diese Detailgenauigkeit macht seine Arbeit aus und erstaunt immer wieder. Unter anderem wurde beispielsweise gezeigt, wie Axel einen Kronkorken in eine Colaflasche wandern lässt, ohne den Kronkorken zu verbiegen oder die Flasche zu zerstören. Der Kronkorken durchdringt einfach den Flaschenboden. Sehr schönes Kunststück. Und nur eines von vielen, die erklärt wurden. Ich habe viel gelernt – auch, wenn es vielleicht nur Details waren. ;-) Hihi. 

Wer übt, betrügt die Kollegen.

Sara am 3. März 2008
Dieser Spruch kursiert in Zauberkreisen. Ich habe keine Ahnung, wer ihn geprägt hat, aber ich finde ihn lustig. Weil: Er trifft durchaus auf die Einstellung einiger Zauberkollegen zu. ;-)
 
Nun, bekanntermaßen ist auch das Saraleinche ein Kandidat, der nicht so gern übt. Aber nicht, weil sie damit die Kollegen betrügen würde, sondern weil ihr Üben soooooo viel weniger Spaß macht, als auf der Bühne stehen. Sich Publikum nur in der Fantasie vorstellen zu müssen ist irgendwie nicht so toll.  
 
Gestern war es mal anders. Gestern habe ich glattweg freiwillig ein neues Kunststück einstudiert. Jaha. Und es hat auch noch Spaß gemacht. Sowas. *gg* Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, werde ich meine neue Errungenschaft bei unserer nächsten Show Mitte März das erste Mal richtigem Publikum zeigen. 
 
Und um das Thema Zaubern zu in diesem Beitrag nicht zu kurz kommen zu lassen: Heute las ich in der Zeitschrift "GALORe" (Ausgabe 37, März 2008) auf Seite 14 ein kleines, aber feines Interview mit Thimon von Berlepsch. Er ist einer von den Zauberkünstlern, die ich gern auf der Bühne erlebe. Ich mag einfach seinen Stil. Und das Interview geht auf interessante Aspekte des Zauberkünstlerberufs ein. Lesenswert.