Berichterstattung aus der Loggia
Sara am 13. Mai 2008
Hach, was für ein Wetter!
Endlich viel Sonne und warme Temperaturen. Und das schon seit Tagen, ja nahezu seit Wochen. Ich genieße es sehr und treibe mich jeden Tag an der "frischen Frühjahrsluft" herum. Und damit ihr nicht denkt, ich hätte euch vergessen, gibt es heute mal ein kleines Update aus SaraS Welt.
Gerade sitze ich mit Schleppi, einer Tasse kaltem Kakao und einem Stück Mohnkuchen auf dem Balkon. Es riecht nach Vanilleblume, Rosmarin und Lavendel – seit letztem Wochenende ist das Leben in den Balkonkästen dank einer kurzfristig anberaumten Pflanzaktion endlich wiedererwacht. Alwin hat mich neulich darüber aufgeklärt, dass mein Balkon gar keiner ist, sondern dass es sich eigentlich viel mehr um eine Loggia handelt. Mein Frischluftplätzchen hängt nämlich nicht am Haus dran, sondern ist nach innen in die Fassade eingebeult – wenn man das so sagen kann. Mein Balkon ist an drei Seiten von Hauswand umschlossen und darum eine Loggia. Wie schnell ich mich daran gewöhnen kann, meinen Balkon nur noch Loggia zu nennen, weiß ich nicht. Aber wenigstens kenne ich dank Alwin nun den Unterschied. Sitze ich jetzt eigentlich gerade in oder auf der Loggia?
Das muss ich gleich mal nachschlagen.
Vor ein paar Tagen waren wir zu siebent in einem japanischen Restaurant. Das Restaurant heißt Sakura und man findet es auch im Internet. Es war mein erstes Mal. Also japanisch essen – so richtig. Sushi hatte ich schonmal probiert, aber das jetzt war völlig anders. Das war Teppanyaki.In dem Restaurant war es toll! Das Essen wird direkt vor den Augen auf einer großen heißen Metallplatte zubereitet, die in den Tisch eingelassen ist. Da läuft einem beim Zuschauen schon das Wasser im Mund zusammen. Und ein Erlebnis, ja geradezu ein Happening ist es auch, denn der Koch macht aus der Zubereitung der Speisen eine regelrechte Show. Das muss ich mir demnächst noch einmal antun.
Wo wir gerade beim Thema Essen sind – irgendein roter Faden muss sich schließlich durch einen Blogbeitrag ziehen, oder?? *g* – also, wo wir gerade beim Essen sind: Neulich traf ich mich mit Cordula zum gemütlichen Schnack und weils gerade so gut passte, schaute ich beim Inder vorbei und brachte uns leckeres Mango-Huhn mit. Hatte ich auch schon viel zu lange nicht gegessen. Schade nur, dass der Kleine schon schlief, als ich endlich ankam. Den hätte ich gar zu gern geknuddelt. Man kann halt nicht alles haben.
Hmm…. Ich überlege gerade, ob mir noch etwas einfällt, das mit Essen zu tun hat. *grübel* Nö, ich glaube das wars. Mehr Erlebnisse im Bereich Nahrungsaufnahme gibt es aus SaraS Welt nicht zu berichten. Dann lassen wir das Thema mal wieder fallen und wechseln zum nächsten. Berlin – die schönste deutsche Hauptstadt, wo gibt auf dieser Welt – habe ich in den letzten Tagen seit langem mal wieder ausführlich zu Fuß erkundet.Seit ich im Außendienst unterwegs bin, gehört das Auto zu meinen Standardfortbewegungsmitteln. Aber dank des schönen Wetters war es in den letzten Tagen ein wenig anders. Ich habe n büschen auf Touri gemacht und mir die Stadt genauer angeschaut.
War zum Beispiel endlich einmal bei der Siegessäule, so richtig nah dran. Bisher bin ich immer nur um den Großen Stern drum herum gefahren. Jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt und sie mir genauer angeschaut. Und wenn ich wieder Übernachtungsgäste bekommen sollte, die die Stadt nicht kennen, dann bin ich voll toll vorbereitet und kann rumführen und so.
Immer gut, vorbereitet zu sein.
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