Soerwa
Hach, manchmal ist echt der Wurm drin. Vor ein paar Tagen deutete es sich ja schon an. Und die Probleme verdichteten sich. Der Server, auf dem mein Blog wohnt, wollte einfach nicht so arbeiten, wie man es von ihm erwartete. Letztendlich war eine Neukonfiguration fällig und das Blog musste kurzzeitig offline gehen. Und dann nochmal. Und dann nochmal…
Marc hatte mir vorsorglich für ein paar Tage Blogverbot erteilt, weil nicht sicher war, ob nicht genau in dem Moment, in dem ich einen Beitrag schreibe, vielleicht gerade der Server wieder verrückt spielt. Darum gab es hier seit Dienstag nichts Neues zu lesen und ich reagierte auf keine Kommentare.
Manche Dinge funktionieren derzeit immer noch nicht richtig, beispielsweise wird die rechte Spalte des Themes nicht vollständig angezeigt. Und es dauert – zumindest meiner subjektiven Auffassung nach – eine halbe Ewigkeit, bis sich die Seite vollständig aufgebaut hat. Aber ich hoffe, so langsam kriegen die beiden Serverreparateure alles in den Griff. (Ich drück euch jedenfalls die Daumen, Jungs.) Und alle anderen, die mich hier besuchen, bitte ich um Entschuldigung, falls ihr in der letzten Zeit nur eine leere Seite vorgefunden habt. Die Ursache wird hoffentlich bald behoben sein.
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WC-Bekanntschaften
Manchmal trifft man Leute – das glaubt einem kein Mensch, wenn man später davon erzählt. Na, ich sags euch trotzdem!
Als ich vorgestern beim Thomas Godoj war (Berichterstattung gabs ja schon), nutzte ich vor dem Konzert noch die Gelegenheit, in einer gemütlichen Kneipe um die Ecke etwas zu essen und das WC aufzusuchen. Nun, als ich den Vorraum der Örtlichkeiten betrete, höre ich schon komische Geräusche. So eine Art unterdrücktes Stöhnen und Seufzen und so… War mir fast unheimlich. Aber ich ließ mich nicht verscheuchen und harrte friedlich der Dinge, die da noch kamen… Wäre ich doch nur gegangen!
Als sich endlich die Tür öffnete, humpelte eine untersetzte Frau mit einer tief ins Gesicht gezogenen schwarzen Kappe aus der Toilette – naja, nicht wirklich heraus, nein, sie stellte sich in den Türrahmen und seufzte ausgiebig. Plötzlich schaute sie mich an und sagte: “Ich habe ja diese Energieunverträglichkeit! Schrecklich!”
Ich schwieg verblüfft zurück (was soll man darauf auch antworten?) und wartete, dass sie die Tür freigab. Hatte sie aber nicht vor. Nein, sie erzählte mir ausgiebig von ihren Zipperlein, dass ihre Beine unvermittelt gelähmt seien, sobald jemand in ihrer Nähe ein Handy benutzen würde und dass das ja alles genetisch sei, weil ihre Eltern ihr etwas ganz Schlechtes mitgegeben hätten und überhaupt hätte sie schon eine Quecksilbervergiftung, die bis ins Gehirn reicht und einen Schlaganfall und einen Herzinfarkt hatte sie auch schon, aber die Ärzte wollen sie nicht behandeln.
Hm. Mir fiel keine rechte Antwort ein. Ich will an dieser Stelle keinen kranken Menschen diffamieren. Das liegt mir fern, denn ich glaube, dass es tatsächlich Menschen gibt, die mit Strahlung oder ähnlichen Dingen, die heutzutage zu unserer Umwelt gehören, ihre Probleme haben. Diese Situtaion war allerdings fast surreal. Da will man nur einmal kurz die Toilette benutzen und plötzlich erzählt einem ein wildfremder Mensch die unglaublichsten Geschichten über seinen körperlichen Zustand… Ich wusste darauf nix zu sagen. Und in den Arm nehmen und trösten wollte ich sie auch nicht. (Kleiner Scherz…) Also hörte ich einfach auf verblüfft zu starren und versuchte es mit einem Lächeln und einem auffordernden Blick hinter sie. Zum Glück verstand sie und gab endlich die Tür frei. Aber denkt nicht, dass ich befreit war. Oh nein! Zum Dank, weil ich ihr zugehört hatte (das hat sie wirklich zu mir gesagt), schenkte sie mir ein Lied… Und dann rappte sie fröhlich vor sich hin. Den Text habe ich mir nicht gemerkt, darum kann ich ihn hier nicht wiedergeben… Ich schob Stück für Stück die Tür Richtung Türrahmen und als der letzte Ton verklang, schloss ich mich schnell ein, damit sie nicht weiter auf mich einreden kann…
Sachen gibts. Das glaubt einem doch kein Mensch, dass man sowas erlebt hat, oder?
Luxuslaerm und Thomas Godoj
Gestern war ein langer Tag. Nicht nur, weil ich früh aufgestanden bin, sondern weil ich auch erst spät wieder ins Bett kam. Was für eine Erkenntnis, oder? *g* So, genug Vorgeplänkel, kommen wir zur Berichterstattung. Die Sara war nämlich mal wieder auf einem Konzert.
Nach meinem Auftritt war ich gerade rechtzeitig in Tempelhof, um noch gemütlich einen Parkplatz und etwas zu essen zu suchen. Gut gestärkt stand ich dann in einem Pulk von Fäääns vor der Columbiahalle und wartete auf den Einlass.
So richtig Fan könnte ich nie sein, glaube ich. Wäre mir viel zu anstrengend, Stunden vor einem Konzert an der Tür die Beine in den Bauch zu stehen, beim Einlass dermaßen zu drängeln und dann quietschend auf die Bühne zuzurennen, nur um ja in der ersten Reihe zu stehen. Bisher hatte ich es immer gemütlich in die erste Reihe geschafft, wenn ich irgendwo auf einem Konzert war – gestern wollte ich es gar nicht. Da war ich mit der vierten Reihe vollauf zufrieden… War wesentlich entspannter. (Erstaunlich fand ich auch, dass manche Fans ihm offensichtlich hinterherreisen und sich jedes Konzert anschauen. Uff. Respekt vor der Ausdauer. Wirklich. Ich könnte das nicht.)
Thomas Godoj ist vielen vielleicht aus “Deutschland sucht den Superstar” bekannt – ich habe mir diese Sendung zwar nie angeschaut, aber ich habe Ausschnitte gesehen, weil der Fernseher läuft, während ich in der Wohnung wusele und am Wochenende wurde die Sendung manchmal vormittags wiederholt – ich weiß es nicht mehr genau… dabei habe ich ihn jedenfalls einmal gesehen und dachte: “Hm, der ist live bestimmt nicht schlecht… den guck ich mir mal an, wenn der irgendwann ein Konzert gibt.”
Tja, gedacht – getan. (Und damit komme ich auch schon zum Thema zurück. *g*) Gestern war es so weit – Thomas Godoj gab ein Konzert in Berlin. Auch er hatte natürlich einen Support, der uns die Zeit bis zum Konzertbeginn vertreiben sollte.
Die Band, die wir gestern erleben durften, heißt Luxuslärm. Und eines sage ich euch: Das war das erste Mal seit langem, dass ich schon nach der Vorband dachte “Was für ein geiles Konzert!”
Es war der Hammer. Echt. Live spielen muss man können. Und diese Band hat gerockt. (Man merkt, ich hatte Spaß. *g*) Auf ihrer MySpace-Seite klingt es übrigens ein bisschen… hm… ruhiger… Man sollte es sich unbedingt mal live gönnen.
Nach Luxuslärm war die Stimmung am Brodeln. Ein super Support, den Thomas Godoj sich an Bord geholt hat. Und trotzdem gelang es ihm, mit seinem Auftritt die Stimmung noch zu steigern. (Ich frage mich gerade, ob man Sitmmung überhaupt steigern kann… *gg* Man möge mir gewisse Wortfindungsstörungen verzeihen, ich bin heute echt müde… *gähn*)
Bei Thomas Godoj merkt man, dass er kein gezüchtetes Popsternchen ist, sondern dass er Musik liebt und selbst macht. Falls ihr gestern nicht dabei ward: Im ersten Teil gab es Lieder von seinem Album zu hören. Im zweiten Teil war das ganz genauso – allerdings unplugged und mit Diggeridu! (Wie schreibt man dieses Instrument eigentlich? *lach* Ich habe keine Ahnung, will aber auch gerade nicht danach suchen… ihr werdet`s mir schon sagen, nich?) Es war genial, echt toll. Im dritten Teil gab Thomas ein polnisches Lied (er stammt ja schließlich ursprünglich aus Polen, warum sollte er dann nicht in dieser Sprache singen?), ein bisher unveröffentlichtes Lied und ein paar Coversongs zum Besten, z.B. “Chasing Cars”.
Ich hoffe, ich habe bei dieser Aufzählung nichts durcheinander gebracht. Habe nämlich nicht mitgeschrieben, sondern nur Spaß gehabt.
Was soll ich sagen? Am Ende des Konzerts war ich komplett durchgeschwitzt – und das lag nicht nur an der schlechten Luft in der Columbiahalle. Man konnte einfach nicht nur still dastehen, man musste mittanzen und springen. Als Zugabe sang er seine Version von “Let It Be” – für mich einer der Höhepunkte des Abends.

Mein Gedankengang (“Hm, der ist live bestimmt nicht schlecht…” ihr erinnert euch?) hat sich bestätigt. Er ist live sogar richtig gut. Und seine Band ist die ideale Ergänzung. Hat sich gelohnt, die stickige Luft der Columbiahalle zu ertragen.
SaraS Sonntag
Ein Sonntag, an dem ich um sieben Uhr aufstehen muss, ist irgendwie kein Sonntag. Nein. Vor allen Dingen wenn ich erst nach Mitternacht im Bett war. Aber geht heute nicht anders. Habe nachher Auftritt und bis dahin noch tausend Dinge zu erledigen.
Wenn man an Aufschieberitis leidet, dann muss man manche Dinge eben auf den letzten Drücker machen.
Mir ist gerade aufgefallen, dass heute schon dritter Advent ist. Uff. Immerhin habe ich seit vorgestern abend (meiner Mama sei Dank) einen Adventskranz. Nun sieht es schon fast nach Vorweihnachtszeit in meiner Wohnung aus.
Gestern hatte ich eine Weihnachtskarte meiner Zeitungszustellerin im Briefkasten. Es war zwar ein Massenprodukt, also nicht handgeschrieben, sondern kopiert, aber die Vorlage hat sie offensichtlich selbst angefertigt und von Hand geschrieben (es ist ein Weihnachtsgedicht mit ein paar Grüßen), was ich sehr sympathisch finde. Eine nette Idee. Immerhin ist sie jeden Morgen sieben Tage die Woche um vier Uhr (oder wann werden Zeitungen ausgetragen?) unterwegs, damit ich zum Frühstück meine Zeitung im Briefkasten habe. Und dann bastelt sie auch noch eine Weihnachtsgrußkarte für ihre “Kunden”. Tolle Aktion.
Ich kriege ja für mein Leben gern Post. Wenn Freunde verreisen, zwinge ich sie, mir auf jeden Fall eine Postkarte zu schicken. Und Briefe sind sind natürlich noch tausend mal schöner, weil sie eine Geschichte erzählen. Darum habe ich früher – also damals, als ich noch mehr Zeit hatte, als heute – auch gern welche geschrieben. Heute komme ich an manchen Tagen nicht einmal dazu, meine eMails zu beantworten. Obwohl das viel schneller geht, als einen Brief zu schreiben. Hm.
Na, vielleicht sollte ich mir einfach mal die Zeit (ach, und vielleicht auch einen Stift und Papier) nehmen und jemandem die gleiche Freude bereiten, die ich empfinde, wenn ich beim Öffnen des Briefkastens nicht nur Rechnungen und die Zeitung entdecke. Immerhin schaffe ich es ja auch, hier Texte zu verfassen.
So, und nach so viel Nachdenklichkeiten am sonntag vormittag werde ich mich jetzt mal weiter den liegen gebliebenen Sachen widmen. Euch allen einen schönen dritten Advent.
11:24
Wer hats gemerkt? Gestern war das Blog doch tatsächlich verschwunden. Einfach so. Ich merkte es erst, als ich abends den Schleppi hochfuhr, nach Mails schaute und Outlook keine Verbindung zum Server herstellen konnte. Da schaute ich dann vorsichtshalber mal, ob denn die Webseite wenigstens da ist – und siehe da, ich sah nix. Einfach weg.
Marc (mein Admin, falls es tatsächlich jemanden geben sollte, der das noch nicht weiß… hihi) war auch überrascht, als ich ihn per SMS fragte, ob er mir sagen könne, woran es liegt. Er loggte sich auf dem Server ein und meinte, dass es wohl seit 11:24 Uhr Probleme gebe. (Womit sich auch endlich die Überschrift erklärt…)
Nun, offenbar hat er es wieder hinbekommen, denn sonst könnte ich das hier jetzt nicht schreiben. Ich hoffe, ihr habt mich wenigstens ordnungsgemäß vermisst, so lange ich nicht online war! *gg*
Thomas D in Berlin
“Das Leben ist zu cool, um nicht an Wunder zu glauben…”
Thomas D in “Neophyta”
Hach, war schon cool gestern. Thomas D startete (nach einem Aufwärmkonzert am 09.12. in Frankfurt) im Admiralspalast offiziell seine Tour durch Deutschland. Und Sara war in der ersten Reihe vor Ort.
Zu Beginn stimmte uns Enik auf den Abend ein. Ein Support ist bei so Anlässen ja immer dabei.
Hm… Ich überlege gerade, was ich darüber erzählen soll. Mir gefiel nämlich die Musik, die er spielte. Nur irritierte mich ein wenig, dass er ein weißes Stirnband mit so einer Art Brautschleier auf der Bühne trug. Also, keinen richtigen Schleier, sondern so weißes Kräuselband… Schleierersatz. Hach, keine Ahnung. Ich musste jedenfalls zweimal hinschauen und zwinkerte kurz, als er die Bühne betrat.
Mann, Mann, Mann – Frauen! Gucken immer nur aufs Äußere, nich?? *gg* Ich höre ja auch schon auf. Schaut euch einfach die MySpace-Seite von Enik an und bildet euch eure eigene Meinung.
Die aktuelle Single “Vergiftet im Schlaf” singt Thomas D gemeinsam mit Enik. Und das tat er natürlich auch gestern auf der Bühne. (Dabei trug Enik dann übrigens einen schicken schwarzen Anzug… Nur, falls es irgend jemanden hier interessiert. *g*)
Tja, und wie war es nun? Also, ich fand es grandios. Wir hörten einen Querschnitt aus den drei Soloalben von Thomas D. Los ging es mit “Get on Board”. Und viel Spaß gabs beim Handtuchsong “Keine Panik”… (Erstaunlich, wie viele im Saal ein Handtuch dabei hatten. *g*) Na, ich erspare euch jetzt mal die Aufzählung der einzelnen Lieder. War auf jeden Fall ein wunderbarer Abend.
Das Konzert gibts übrigens als Livemitschnitt bei concert online zu kaufen. So ist man nachträglich mit den Ohren dabei… Und zum Gucken hab ich hier noch ein paar Bilder von gestern.
- Thomas D
- Nochmal der Thomas D
- In Rot…
- In Blau
Bei mir piepts…
Und zwar seit ein paar Tagen jedes Mal, wenn ich bei meinem Auto den Motor starte. Ich glaube, ich muss zur Durchsicht. Und bei knapp 115.000 Kilometern auf dem Tacho wird das wohl ein teures Vergnügen, oder?
Wie lange piept das eigentlich, bis es freiwillig aufgibt? Oder piept das, bis man sich endlich in die Werkstatt bequemt? Fällt mein Auto irgendwann auseinander, wenn ich es dauerhaft ignoriere?
Ich mach mir ja schon so ein paar Gedanken, ob ich gerade gefährlich lebe, wenn ich nicht langsam zur Durchsicht fahre. Will ja nicht irgendwann zum Hindernis werden. “Die Verkehrsmeldungen… Auf der Heerstraße Richtung Innenstadt blockiert eine liegen gebliebene Sara den Verkehr, weil sie sich nicht die Zeit genommen hat, rechtzeitig zur Durchsicht zu fahren…”
Bisher bin ich da allerdings noch ganz abgebrüht und lass es piepen. Und als ich eben an der Ampel kurz nach links in das Auto neben mir schaute, dachte ich nur: “OK, Sara, es geht noch abgebrühter…” – Da fuhr nämlich ein junger Mann an die Ampel heran und hielt mit der linken Hand sein Handy ans Ohr, während er mit der rechten Hand die brennende Zigarette in den Mund steckte. Ja, was soll man dazu sagen? Freihändig fahren liegt im Trend? *g*
SaraS Getränkefimmel
Gestern abend war ich seit langer Zeit mal wieder im Zauberladen. Habe nicht bekommen, was ich suchte, dafür aber etwas anderes mitgenommen. Wie das immer so ist. *gg* Danach ging es noch zum Inder in der Goltzstraße. Wenn ich schon einmal in der Ecke bin, kann ich mir doch ein leckeres Mango Lassi nicht entgehen lassen!
Während ich beim Inder saß, fiel mir wieder eine Eigenart von mir auf, über die ich schon manchmal nachgedacht habe. Aber dafür hole ich zunächst ein wenig aus:

Sara schrieb auch früher schon auf nem Block
Als ich kleiner war als heute (und jünger auch), da war ich ein schlechter Esser. Warum auch immer, ich hatte keinen Hunger, war entsprechend dünn und meine Eltern waren ständig besorgt, dass das Kind komplett vom Fleisch fallen könnte.
Darum passten sie auch immer auf, dass wir regelmäßig gemeinsam Mahlzeiten einnahmen und dabei auch etwas in meinem Magen landete. Wenn ich dann am Tisch saß und mir ein Glas Milch (mein Hauptgetränk in Kindertagen – ich liebte Milch einfach) gönnte, sagte meine Mutter doch glattweg: “Kind, dann isst du doch wieder nix! Da ist dein Magen ja gleich nur mit Trinken voll und du kriegst kein Essen mehr hinein. Du darfst nur ein Glas Milch zum Essen, teile es dir ein.”
Uff… Das war ein Schreck für meine kleine Kinderseele… Ich glaubte wirklich, dass sie mir nichts mehr zu trinken geben würde, wenn das eine Glas leer wäre (stimmte ja gar nicht). Darum hatte ich immer Sorge, dass mein Getränk leer sein könnte, bevor das Essen zu Ende ist und ich dann dürsten müsste oder mir das Essen trocken runterwürgen. Ich brauchte nämlich immer viel zu trinken zum Essen, weil ich das Zeug ja irgendwie runterspülen musste.
Tja, und so ist es nun bis heute. Essen ohne Trinken dabei geht nicht.
Wenn ich zum Beispiel auswärts essen gehe und mir im Restaurant ein Getränk bestelle, reicht das oft den ganzen Abend. Ich teile es mir unbewusst ein. Und ich achte immer peinlich genau darauf, dass meine Begleitung auch ja genug zu trinken hat. Es ist seit Kindertagen eine gruselige Vorstellung für mich, beim Essen nichts zu trinken zu haben. Und ich wünsche diese Erfahrung natürlich auch niemand anderem. Und darum müssen alle, die mit mir essen gehen, mit der durchaus mehrfach wiederholten Frage “Willst du noch was trinken?” leben, wenn sie ihr Getränk schon vor dem Essen hinunterstürzen. Ich meins ja nur gut…
Aufräumarbeiten
Marc hat ein bisschen am Blog gebastelt. Hat wahrscheinlich kaum jemand gemerkt, aber ich sags einfach trotzdem.
Es wurden ein paar Tübfäler beseitigt (zum Beispiel steht statt “Hinterlasse ein Kommentare” jetzt tatsächlich “Hinterlasse einen Kommentar”… tut gleich nicht mehr so in den Augen weh, oder?) Auch ein Update auf die aktuelle Wordpressversion hat er mir gegönnt. Und – wer den Blick mal nach oben rechts schweifen lassen mag – mein Wunschfoto hat er ins Theme eingefügt. *freu*
Das Bild wurde letztes Jahr von Markus Breugst geknipst und danach von ihm so bearbeitet, dass die Säulen des Brandenburger Tores durch Spielkarten ergänzt und die Quadriga durch ein Becherspiel ersetzt wurden. Ach, und das Logo vom Magischen Zirkel Berlin kann man unterm Becherspiel auch erkennen. Mir gefiel es super und darum hab ich ihn gefragt, ob ich es als Blogbild verwenden darf. Schließlich ist dieses Foto nahezu ein Symbol für die Themen, um die es in meinem Blog häufig geht: Berlin und Zauberei. Tja, wer kann Froillein Sara schon widerstehen? *g* Er hat ja gesagt und da isses endlich. Danke, Markus.

Markus sein Bild vom Brandenburger Tor
So, mehr Neuigkeiten zum Blog fallen mir gerade nicht ein. Ihr werdet es ja sehen, wenn sich noch etwas tut. Feinste Grüße… Sara
Showmodus
Unser Körper ist eine faszinierende Einrichtung. Seit ein paar Tagen hat mich eine dicke Erkältung (oder was für ein fieser Virus auch immer) fest im Griff. Ständig Halsschmerzen, Wölkchen zwischen den Ohren (ja, dazwischen, also im Kopf… ) und Schniefnase. Wie nervig. Ich war und bin wirklich schlapp (darum die derzeitige Schreibfaulheit…) und am Montag war sogar meine Stimme komplett weg, als ich morgens aufwachte. Das war ein ziemlicher Schreck, denn wir hatten abends Show und ich sollte moderieren.
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Pantomimisch zaubern wollte ich natürlich nicht. Und kneifen gilt schon gar nicht.
Den ganzen Tag lang schonte ich also meine Stimme, lutschte fleißig meine Lieblingshalsbonbons und trank Tee und heiße Milch mit Honig. Die Stimme kehrte zum Glück zurück – nur schlapp war ich immer noch.
Die erstaunliche Wandlung passierte dann hinter der Bühne. Noch bei der Licht- und Tonprobe ging es mir gruselig, aber kaum ging das Licht im Saal aus und ich trat hinter den Vorhang, um die Show zu eröffnen, da war das Kranksein ausgeblendet. Ich funktionierte einfach, keine Wölkchen, kein Halsweh, nüscht mehr.
Die Show war grandios, hat soooo viel Spaß gemacht. Wer nicht dabei war, hat was verpasst. (Musste ich jetzt sagen… *gg*)
Danach konnte ich es aber kaum erwarten, mich in meinem Bett zu verkriechen. Ich war unglaublich müde. Und ich brauche wohl nicht zu erwähnen, wie es mir am nächsten Tag ging…
Ich habe dieses plötzliche Funktionieren schon manches Mal erlebt und nenne es daher Showmodus. Der Körper holt irgendwo ungeahnte Energien her und sorgt dafür, dass es klappt. Ich dachte allerdings nicht, dass man auch krank in den Showmodus gehen kann… Eine spannende Erfahrung.



