Schööönes Wochenende
Hände hoch – wer hatte auch ein schönes Wochenende?
Meines war nämlich ganz nett. Es begann am freitag Abend mit einem Ausflug ins Gestische Theater. Hier sind Gehörlose und Hörgeschädigte gemeinsam aktiv, um wortlos – also nur mit Gesten (kommt daher etwa der Name??? *gg*) – Theater zu spielen.

Das aktuelle Stück heißt “Zeit der Träume” und obwohl ich zugeben muss, dass ich nicht immer verstanden habe, worum es gerade geht, hatte ich doch viel Spaß. Die Leute sind einfach nur super sympathisch. Allerdings muss ich wohl demnächst erst einmal Gebärdensprache lernen. Viele der Zuschauer konnten sich nämlich nur mit Gebärdensprache verständigen und wenn man damit von seinem Sitznachbarn angequatscht wird und weder etwas versteht noch antworten kann, ist das irgendwie doof. Ich fühlte mich selbst gehörlos, weil ich die Gehörlosen nicht verstand… ein komisches Gefühl.

Nach dem Gestischen Theater ging es weiter auf eine Geburtstagsparty. Eigentlich war ich recht müde, aber ich hatte versprochen dort vorbeizuschauen, also tat ich es auch. Das Essen war so gut wie verputzt, als ich dort eintraf. Aber zum Glück war der Bruder des Geburtstagskindes so lieb und legte extra für mich noch ein paar Frühlingsrollen in die Pfanne. Fand ich grandios, denn so musste ich nicht hungern. *g* Chips oder ähnliches konnte ich nämlich nicht entdecken. Aber vielleicht habe ich auch nur nicht gut genug geschaut. Na, ich blieb eh nicht so lang, gegen ein Uhr war ich wieder zuhaus und sank müde in die Kissen.
Der Samstag verging viel zu schnell – dabei habe ich kaum etwas gemacht. N büschen in der Wohnung rumgeräumt, Großeinkauf im Bastelladen gemacht (dabei wollte ich doch nur ein paar Kleinigkeiten, die ich fürs Zaubern brauche… na, wie das immer so ist…) und lecker im “Limerick” in der Krummen Straße gegessen. Tja, und schon war der Tag vorbei.
Am Sonntag feierten wir im Magischen Zirkel ein Fest. Es ist schon lange Zeit Tradition, statt einer Weihnachtsfeier lieber eine Jahresbegrüßungsfeier zu feiern. (Was für eine Feierei in einem einzigen Satz, oder? *g*) So hielten wir es jedenfalls auch dieses Jahr – es wurde angemessen begrüßt. Die Tische waren festlich gedeckt. Es gab jede Menge selbst gebackenen Kuchen und auch allerlei Deftiges. Und ich hatte die Ehre, als Moderator durch den Nachmittag zu führen. Ha! *g*
Einige hatten nämlich etwas zum Zaubern dabei und wollten es natürlich auf der Bühne zeigen. Es gab einen interessanten Vortrag zu hören und eine spannende alte Fernsehreportage aus den 60er Jahren zu sehen. Oh, und Jochen Zmeck war zu Gast. Solltet ihr zu den nicht zaubernden Lesern gehören, müsst ihr ihn nicht kennen. (Ging mir nämlich genauso, bevor ich mich auf die Zauberkunst stürzte.) Wofür er in der Zauberwelt am bekanntesten ist: Jochen Zmeck hat einige Zauberbücher geschrieben, sein berühmtestes ist wohl das “Handbuch der Magie“. Und gestern zeigte er uns mal, “wo der Hammer hängt“… oder wie auch immer man dazu sagt, wenn einer so richtig cool ist. Er zeigte ein tolles Mentalkunststück, wobei er unter anderem mit verbundenen Augen die Namen von Spielkarten nennen konnte, die ein Zuschauer frei aus einem Kartenspiel gezogen und in einen Umschlag gesteckt hatte. Na, ich will nicht alles im Detail aufzählen, aber es war schon ziemlich beeindruckend.
So, und jetzt merke ich gerade, dass ich schon wieder sooooo viel geschrieben habe, dass das eh niemand bis zum Schluss lesen wird. *lach* Und dabei habe ich mich extra kurz gefasst und euch mit Details verschont… Also, wer bis hierhin tapfer jeden Satz gelesen hat, kriegt ein offizielles Sara-Bienchen!
Genug Berichterstattung für heute. Ihr seid dran…
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Es hat geklingelt…
Jeder Mensch hat einige Prinzipien, nach denen er handelt. Eine erstaunliche Einstellung lernte ich heute nachmittag von einem Freund kennen, der auf einen Kaffee bei mir in Spandau vorbeischaute.
Er erzählte, dass er nie die Tür öffnet, wenn es klingelt, außer er erwartet Besuch. Päckchen würden eh immer beim Laden unten im Haus abgegeben, weil der Postbote zu faul sei, die Treppe zu ihm hochzugehen. Und mit Staubsaugervertretern und Telefonvertragaufquatschern oder Vereinsmitgliedschaftverkäufern will er sich nicht abgeben. Also bleibt seine Tür geschlossen und Klingeln wird ignoriert.
Auf meine Frage, wie man ihn dann spontan besuchen könne, wenn man in der Gegend sei, meinte er, ich müsste halt vorher anrufen. Ans Handy geht er immer.
Finde ich interessant, denn ich gehe immer fragen, wer denn da ist, wenn es klingelt. Und ich nehme auch Päckchen für die Nachbarn an. Ja, ich lasse sogar manchmal die Werbezettelverteiler ins Haus. *g* Klingeln zu ignorieren ist mir noch nie in den Sinn gekommen.
Zeitbeschleuniger
Wenn man in Berlin unterwegs ist, dann kann das gerade mit öffentlichen Verkehrsmitteln schonmal eine ganze Weile dauern. Schließlich gibt es nicht überallhin eine Direktverbindung. Dafür ist die Stadt einfach zu groß.
Gestern musste ich nach Kreuzberg, was mit Bus und Bahn eine Stunde dauern sollte. Eine Stunde… Uff. Aber, was tut man nicht alles… Und zum Glück gibts ja MP3-Player, wovon auch ich einen mein eigen nenne.
Und damit komme ich endlich zum Punkt.
Abwechslung macht das Leben interessant. Darum wählte ich gestern (das erste Mal übrigens, seitdem ich den MP3-Player besitze) den Shufflemodus für alle Lieder, die ich aufgespielt hatte. Immerhin hatte ich zwei Stunden, nämlich Hin- und Rückfahrt, Zeit mich überraschen zu lassen.
Und überraschend war es tatsächlich. Ich wusste gar nicht mehr, was ich für schöne Musik mit mir herumtrage. Es wurde ein Ausflug in alte Lieblingslieder und neue musikalische Entdeckungen. (Ab und zu unterbrochen von diversen Hörbuchkapiteln… *g* Die Hörbücher hätte ich vielleicht vorher vom MP3-Player löschen sollen.) Und die Zeit verging so schnell, dass mir der Weg gar nicht mehr so lang vorkam.
Dolles Ding, oder?
Der nexte…
Habs verpasst.
Also den größten Teil von “The next Uri Geller”. (Dabei hats der Schaps doch extra als TV-Tipp bekannt gegeben. *g*) Ich sah nur den Auftritt von Ully Loup und das Auskegeln der Weiterkommenden.
Ully Loup hat mich gefesselt. Tolle Bühnenpräsenz, oder? Ich kenne ihn von anderen Gelegenheiten und mag seine charismatische Ausstrahlung.
Zu den anderen Teilnehmern kann ich nichts sagen, habe es zu spät eingeschalten.
Na, ich bin jedenfalls gespannt, ob Vincent Raven ein zweites Mal der nächste Uri Geller wird. Wenn ich das eben nämlich richtig verstanden habe, tritt er im Finale gegen die beiden besten Kandidaten der aktuellen Staffel an.
So, genug magischer Content für heute. Wer weiß, ob diese Sendung überhaupt jemand schaut? Nachher erzähle ich hier lang und breit und keinen interessierts… Hihi…
Frostfrei
Als ich heute früh auf den Bus wartete, traute ich für einen kurzen Moment meinen Augen nicht. Neben mir stand ein Mann mit einem schwarzen Aktenkoffer. Er wollte offenbar ins Büro oder zu irgendeinem Termin. Was mich die Stirn runzeln ließ: Er trug weder Schal, noch Handschuhe, geschweige denn einen Mantel oder ähnliches. Er lief bei der Eiseskälte heute morgen in Hemd und Pulli durch die Gegend und hatte auch nur dünne Sommerschuhe an. Komplett unpassend gekleidet für diese Jahreszeit…
OK, ich weiß jetzt natürlich nicht, ob er eventuell besonders warme Unterwäsche trug. *g* Oder vielleicht musste er so eilig aus dem Haus, um den Bus zu schaffen, dass er einfach keine Jacke mehr anziehen konnte? Kann ich nicht beurteilen.
Es war wirklich irritierend, ihn da so stehen zu sehen. Er stieg mit mir zusammen in den Bus und fuhr bis zur nächsten S-Bahn-Station. Von dort aus musste er offenbar noch weiter. Unglaublich, dass er in den Klamotten draußen unterwegs war…
Kriegen Männer vielleicht auch die Wechseljahre und er hatte aufsteigende Hitze? Frierend sah der echt nicht aus…
Duschschlauch
Ich bin ein bekennender Badewannenfan. Duschen mag ich nicht so gern. Nein, baden ist mir viiiieeeeel lieber.
In letzter Zeit habe ich nur ein Problem mit meinem Duschschlauch. Das Wasser landet nicht mehr zu 100% im Duschkopf, sondern spritzt durch das Gewinde in alle möglichen Richtungen… Sowas… Die Dichtung scheint das Zeitliche gesegnet zu haben, was mein Badevergnügen durchaus ein wenig trübt.
Na, selbst ist die Frau! Also ging ich heute mal zum Baumarkt und holte mir einen neuen silbrig glänzenden Duschschlauch. Sieht jetzt wieder richtig schick aus und spritzt nicht mehr so rum. Jedenfalls nicht an ungewollten Stellen. *g*
Hach, und wie werde ich das nachher feiern?
Natürlich mit einem ausgiebigen Bad.
PS: Diesen Beitrag habe ich nur geschrieben, weil ich das Wort Duschschlauch benutzen wollte. In welchem Wort kommt sonst schon zweimal hintereinander sch vor?
Binärcode
Ich glaube, ich muss mein Postfach mal aufräumen.

Sieht lustig aus, nur Nullen und Einsen. Aber ein Byte ist es noch nicht.
Verhinderter Bildergucker
Kaum hat mich der Alltag wieder, komme ich zu gaaaaar nix! Dabei habe ich so viele Pläne und Ideen. So will ich zum Beispiel seit Wochen “Das Universum Klee” in der Neuen Nationalgalerie besuchen. Zum Glück habe ich dafür noch bis zum 8. Februar Zeit, aber ich wollte es halt schon längst getan haben. Warum nehme ich mir nicht einfach mal die Zeit? Unmööööchlich…
Manchmal kommt einem zum Glück der Zufall zu Hilfe. In diesem Fall zumindest teilweise… Hä? Wieso? – Na, lest weiter, ihr versteht es gleich. Am Montag war ich nämlich nach der Arbeit mit einigen Kollegen vom Magischen Zirkel verabredet, weil wir gerade einen Zauberkongress planen. Auf dem Weg dorthin kam ich an der Neuen Nationalgalerie vorbei und da habe ich es mir nicht nehmen lassen, spontan einen Blick durchs Fenster zu werfen. (Es war natürlich schon geschlossen, leider. Aber Zeit hatte ich in dem Moment sowieso nicht wirklich, darum begnügte ich mich mit dem Fensterbummel.)
Im Obergeschoss kann man gerade eine weitere tolle Ausstellung bewundern: “Kult des Künstlers – Jeff Koons“. Sie interessiert mich auch sehr. Wie wunderbar, dass man durch das Fenster der Neuen Nationalgalerie einen Blick auf die Ausstellungsstücke erhaschen kann. Ich kannte seine Werke bisher zumeist nur von Fotografien. Lustig finde ich zum Beispiel den riesigen Luftballonhund, der gar nicht aus nem Luftballon besteht.

Der ist größer als ich. Schon cool, oder? Ich muss es mir unbedingt noch mal von Nahem ansehen.
Und Paul Klee lasse ich mir dann auch nicht entgehen. Ist ja klar. Da muss man allerdings während der Öffnungszeiten vorbeischauen, denn zu ihm gelangt man nur, indem man die Treppen ins Untergeschoss hinabsteigt.

Das Universum Klee konnte ich also noch nicht bewundern, dafür bin ich Jeff Koons wenigstens schon recht nah gekommen. Bin gespannt, wann ich es endlich hinter die Scheiben schaffe.
Seht ihr es auch?
Aaaaah, eine Wohltat. Ich öffne diese Seite und sie ist einfach da. Ohne Fehlermeldung. Und sogar vollständig. Wie schön.
Seit heute funktioniert der Server wieder richtig. Marc, mein Admin, rief mich heute abend an und erklärte mir den Fehler. Ich habe mir alles angehört – aber erklären könnte ich es euch jetzt nicht.*g*
Es hing mit der Konfiguration des Servers zusammen, glaube ich. Da steckte ein Bug drin, der nur auftrat, wenn mein Blog aufgerufen wurde (was ja nur ein paar hundertmal am Tag passiert) – tja, und dann dachte der Server durch irgendeine ungünstige Konstellation (der Kalender hier im Blog spielte da eine Rolle) er muss sich neu starten. Oder so…
Ich merke gerade, ich habe mir nicht einmal die Hälfte von dem gemerkt, was Marc mir erzählt hat! *lach* Marc, falls du das hier liest, kannst du es ja richtig stellen. Wichtig ist nur eins: Alles ist wieder gut. Danke fürs Reparieren!
Das kommt mir nicht in die Tüte…
Gestern abend komme ich von einem ausgiebigen Kudammbummel nach Hause (hatte ich Ewigkeiten nicht gemacht, schön war`s) – was finde ich da beim Aufschließen direkt vor meiner Haustür? Ein Tütchen.
Lag da doch am Hauseingang ein kleines Plastiktütchen samt Inhalt auf dem Boden. Und weil ich so verwundert war, was da im Dunkeln lag, hob ich es auf und schaute es mir mal an.

Nu habe ich ehrlich gesagt keinen blassen Schimmer, was da drin ist. (Gerüchteweise werden in so kleinen Tütchen ja durchaus auch berauschende Substanzen vertrieben.)
Das Zeug in dem Tütchen, welches ich gefunden habe, sieht aber eher nach Sägespänen aus. Warum verpackt jemand Sägespäne in kleine Plastikbeutelchen? Finde ich extrem sinnlos. Für einen Meerschweinchenkäfig brauchts schon ein paar mehr Sägespäne… *ggg* Aber vielleicht kenne ich mich im Bereich der “in Beutelchen hausenden Stoffe” einfach nur zu wenig aus.