Alkoholfreie Erfrischung der anderen Art
Achtung, Hörensagen!
Diese Geschichte ist heute vormittag einem Freund in Berlin Steglitz passiert.
Man stelle sich folgendes Bild vor: Ein junger Mann steht in der Schlange an der Kasse eines Supermarktes. Er möchte einen Kasten Mineralwasser und zwei Flaschen alkoholfreies Bier kaufen. Die Schlange arbeitet sich vor. Er ist endlich an der Reihe. Gut gelaunt greift er nach den zwei Flaschen Bier, die er aus Vereinfachungsgründen kopfüber im Sprudelkasten transportiert hat und will sie schwungvoll auf das Kassenband stellen.
Man stelle sich das verdutzte Gesicht des jungen Mannes vor, als sich beide Flaschen gleichzeitig öffnen und ihren Inhalt in einer Fontaine auf die hinter ihm wartenden Kunden spritzen.
Trockener Kommentar der Kassiererin: “Machen Sie sich nichts draus. Die Dinger stehen manchmal unter Druck.”
Ich war nicht dabei. Aber ich hätte es zu gern gesehen. *gg*
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Was Sara so tut, wenn sie mal nix zu tun hat…
Achjaaaa… Wochenende.
Das erste Wochenende seit langem, an dem ich mal nüscht vorhabe. Und genauso verhalte ich mich auch. Ich bin toooootal faul. *gg* Ja, ehrlich. Im Prinzip braucht ihr auch gar nicht weiter zu lesen, denn dies wird eine Berichterstattung über meinen wochenendlichen Müßiggang. Wat kann da schon los sein? Sagt am Ende also nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Gestern war ein schöner Tag. Das Wetter spielte einigermaßen mit (es hätte lediglich ein wenig wärmer sein können), so dass ich fast den ganzen Tag unterwegs war. Ich bummelte durch die Wilmersdorfer Straße und erledigte ein paar Einkäufe. Zum Mittagessen holte ich mir etwas vom Imbiss und setzte mich im Park auf eine Bank. Hätte ich ein Buch dabei gehabt, wäre ich wohl noch das ein oder andere Stündchen dort geblieben. So aber entschloss ich mich nach einer Weile, die freie Zeit zu nutzen und mich mal nach Laptops umzuschauen.
Mein Schleppi ist mittlerweile über drei Jahre alt und die Festplatte ist voll. Ein guter Grund, sich einen neuen zuzulegen, oder?
Nein, natürlich nicht! Inzwischen bin ich schon im Besitz diverser externer Festplatten, auf denen sich meine Daten tummeln. Aber trotzdem reizt es mich, mal wieder etwas Neues zu haben. Zumal es schon einige Alterserscheinungen zu beobachten gibt, wie beispielsweise dass die Tasten für S, N und M aus irgendeinem Grund zu verblassen scheinen. Echt ein Ding, oder?
Ich war zunächst in zwei großen Elektronikmärkten und schaute mir das Angebot an. Schließlich sollte man wissen, was es gibt, bevor man sich aus der Fülle etwas herausgreift. Und es ist wohl auch von Vorteil, wenn man weiß, was man will bzw. braucht, bevor man zugreift.
Was ich will, weiß ich ziemlich genau. Leider durfte ich dann feststellen, dass es das wohl nicht ganz so günstig zu kaufen geben wird. Hm. Spaß gemacht hat es trotzdem, die vielen Notebooks auszuprobieren. Ich spielte neben den üblichen Verdächtigen auch ein wenig mit einem MacBook herum. Ich fand es interessant und wollte mir die Details und Unterschiede zu den anderen Notebooks von jemandem erklären lassen, der sich damit auskennt. Also fuhr ich extra noch zu einem Geschäft, das sich auf Apfel-Produkte spezialisiert hat.
Bis zu dem Zeitpunkt, als ich den Laden betrat, war ich fast davon überzeugt, dass mein nächster Laptop eine Apfelkiste werden könnte. Ein paar Fragen hatte ich schon noch, aber im Großen und Ganzen gefiel mir dieses Notebook nach dem Ausprobieren recht gut. Tja, und dann traf ich auf den Verkäufer… Uff… Selten habe ich jemanden getroffen, der so überheblich mit Kunden redet. Meine Fragen wurden nicht beantwortet, stattdessen nur Spielereien gezeigt, wie die Bedienung des Touchpads mit einem, zwei oder vier Fingern. Und am Ende glaubte er tatsächlich, ich würde das Notebook sofort mitnehmen. Unmööööchlich. Ich werde mich wohl noch einmal von einem anderen (und bestimmt freundlicherem) Apfelkistenverkäufer beraten lassen. Schließlich wird mich das neue Laptop eine Weile begleiten und die anderen Anbieter sind bisher nicht aus dem Rennen.
Nach diesem Erlebnis gings erst einmal auf eine Stärkungsapfelschorle ins Fritz in den Spandau Arcaden. Dort war schon alles für das abendliche Event mit nem DJ vorbereitet. Ich bin gern im Fritz, das Essen ist sehr lecker, die Bedienung immer freundlich und das Ambiente ist mein Fall. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mich entschied, zum Abendbrot dort eine Tomatensuppe zu essen. *mjam*
Letztendlich blieb ich noch bis halb elf dort – und das, obwohl ich eigentlich mal n büschen früher ins Bett wollte.
Der Samstag verging schnell und Spaß gemacht hats auch, das Schlendern und Stöbern. Heute ists dagegen viel ruhiger im Hause Sara. Ich war noch überhaupt gar nicht vor der Tür. (Außer man würde meine Balkontür mitzählen. *g*) Habe gerade mal ausführlich gefrühstückt, n büschen gelesen (“Der gehetzte Uhrmacher” von Jeffery Deaver), gesurft und gerade blogge ich. Ach, und das Mittagessen kam vom Lieferdienst. Ganz schön bequem, die Sara. *gg*
Nun, ich hoffe, euer Wochenende verlief und verläuft mindestens genauso entspannt wie meines. Manchmal tut so ein bisschen Schlendrian nämlich richtig gut.
Magic Michael
Die Twitterwelt ist derzeit überflutet von Texten zu Michael Jackson. Ins Auge sprang mir diese Nachricht:
What type of friend and fortune teller is Uri Geller if he could not forsee MJ’s demise. A bad one on both counts.
(heute geschrieben von VicBari aus Melbourne)
Nun, hier entlädt sich Trauer offenbar in Wut. Das ist durchaus nachvollziehbar. Der tief sitzende Schock über den überraschenden Tod führt zu irrationalen Schlussfolgerungen, weshalb ich dazu auch gar nichts weiter ausführen möchte.
Warum veröffentlicht die Sara dann dieses Zitat, fragt sich die geneigte Leserschaft. Oder? *gg*
Ich bin wahrlich kein Experte, was Michael Jackson betrifft. Seine Musik mag ich, aber ansonsten weiß ich recht wenig über ihn. Interessant finde ich jedoch die Tatsache, dass er Zauberei sehr mochte, mit Zauberkünstlern befreundet war (beispielsweise Uri Geller) und auch in seinen Shows mit Zauberkunststücken arbeitete. Gestern abend konnte man das bei dem Livemitschnitt seines Dangerous-Konzerts in Bukarest sehen. Bei Thriller verschwand er zum Beispiel samt eines schwebenden gläsernen Sarges von der Bühne. Grandios. Und das ist nur einer der magischen Effekte, die er nutzte.
Sommer?
Neee, neee, so haben wir aber nicht gewettet. Sommer ist das nu wirklich nicht, oder?
Hier gießt es in Strömen, eine Wand aus Wasser – ausgerechnet, wo ich mal mitm Bus zu meinem Termin fahren wollte. ^^ Da komm ich ja pitschnass an. Also echt!
Und die Milch ist alle, wie ich gerade beim Blick in den Kühlschrank feststellen durfte, so dass ich heute auch noch auf meinen heiß geliebten Morgenkakao verzichten muss. Zustände sind das!
Gestern war es wesentlich schöner. Da fühlte es sich schon fast wie Sommer an und ich hätte gar zu gern Urlaub gehabt, weil ich dann nämlich, statt zu meinem Termin zu düsen, ins Café frühstücken gegangen wäre. Oder ich hätte mit meinem Kakao auf dem Balkon gesessen und ins Grüne geguckt und danach wäre ich irgendwo ans Wasser gefahren. Tja, wäre und hätte war aber nicht, so dass ich den gestrigen Tag überwiegend in einem kleinen Büro und den Abend in den Räumen des Magischen Zirkels verbrachte. Hmpf.
Was hilft gegen diesen Sommertrübsinn? Von Urlaub träumen? In Erinnerungen schwelgen? Das Beste hoffen, dass es doch noch schöner wird? Über Pfingsten war ich für eine Woche an der Ostsee. Das war auch noch kein richtiger Sommer, weil noch n büschen kühl, aber trotzdem wesentlich angenehmer als heute. Und es war bisher die einzige Zeit in diesem Jahr, zu der ich einen Rock trug. Mann, Mann, Mann – Zustände sind das!

Sara am Meer
Fliegen
Fliegen ist gar nicht so schwer, wie man denkt. Man muss sich nur auf den Boden schmeißen und vergessen, aufzuschlagen.
(Douglas Adams)