Uromi
Sara am 31. August 2008
Eben beim Kartoffeln schälen in Mutters Küche fiel mir plötzlich wieder ein, wie ich als kleines Mädchen von meiner Urgroßmutter selbiges gelernt habe.Wir saßen im Keller vor dem Ofen, der Eimer mit den Kartoffeln stand zwischen uns, sie hatte ein Küchentuch auf ihrem Schoß ausgebreitet, um die Schalen zu sammeln, jeder griff sich eine Kartoffel und ein Messer und dann gings los. Wie man das Messer dafür benutzt und dass die Schalen nicht so dick werden dürfen, damit auch noch Kartoffel zum Essen übrig bleibt, erklärte sie mir geduldig (ein wichtiger Hinweis, denn mein erster Versuch ließ nur wenig Kartoffel überleben *gg*) und dass ich ja aufpassen soll, mir mit dem Messer nicht aus Versehen in die Finger zu schneiden.
Wir veranstalteten einen Wettbewerb, wer das längste Stück Schale produzieren kann. Gewonnen hat natürlich die Urgroßmutter, aber es ist eine schöne Erinnerung. Keine Ahnung, warum sie so lange irgendwo ganz hinten in meinem Kopf vergraben war und erst heute wieder hervorgekrochen ist. Ich werde sie festhalten, denn meine Urgroßmutter war toll und ich bin froh, dass sie einmal Teil meines Lebens war.
an ähnliche szenen mit meinen groß- und urgroßmüttern, die ich fast alle sehr früh schon verloren habe, kann ich mich auch erinnern.
jedenfalls hab ich das schälen mit einem messerchen immer verflucht, weshalb ein kartoffelschäler mit das erste utensil war, das ich mir gleich nach umzug in die eigene wohnung zugelegt habe. *g*
Ich hab mir auch ziemlich schnell so einen Kartoffelschäler besorgt, als ich zuhause ausgezogen war. Meine Eltern halten komischerweise an dieser Messerschältradition fest… vielleicht, weil sie so sehr daran gewöhnt sind. Aber mir ist ein Schäler lieber.
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NIx geht über Kartoffelschäler! Denn bei mir würde mit nem Messer nicht viel von der Kartoffel übrig bleiben *g*
Der Opa von meinem Freund schält die Kartoffeln mit nem Messer so dünn, dass man durch die Schalen anschließend noch die Zeitung lesen kann, auf die sie gefallen sind!