Was Sara so tut, wenn sie mal nix zu tun hat…
Achjaaaa… Wochenende.
Das erste Wochenende seit langem, an dem ich mal nüscht vorhabe. Und genauso verhalte ich mich auch. Ich bin toooootal faul. *gg* Ja, ehrlich. Im Prinzip braucht ihr auch gar nicht weiter zu lesen, denn dies wird eine Berichterstattung über meinen wochenendlichen Müßiggang. Wat kann da schon los sein? Sagt am Ende also nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!
Gestern war ein schöner Tag. Das Wetter spielte einigermaßen mit (es hätte lediglich ein wenig wärmer sein können), so dass ich fast den ganzen Tag unterwegs war. Ich bummelte durch die Wilmersdorfer Straße und erledigte ein paar Einkäufe. Zum Mittagessen holte ich mir etwas vom Imbiss und setzte mich im Park auf eine Bank. Hätte ich ein Buch dabei gehabt, wäre ich wohl noch das ein oder andere Stündchen dort geblieben. So aber entschloss ich mich nach einer Weile, die freie Zeit zu nutzen und mich mal nach Laptops umzuschauen.
Mein Schleppi ist mittlerweile über drei Jahre alt und die Festplatte ist voll. Ein guter Grund, sich einen neuen zuzulegen, oder?
Nein, natürlich nicht! Inzwischen bin ich schon im Besitz diverser externer Festplatten, auf denen sich meine Daten tummeln. Aber trotzdem reizt es mich, mal wieder etwas Neues zu haben. Zumal es schon einige Alterserscheinungen zu beobachten gibt, wie beispielsweise dass die Tasten für S, N und M aus irgendeinem Grund zu verblassen scheinen. Echt ein Ding, oder?
Ich war zunächst in zwei großen Elektronikmärkten und schaute mir das Angebot an. Schließlich sollte man wissen, was es gibt, bevor man sich aus der Fülle etwas herausgreift. Und es ist wohl auch von Vorteil, wenn man weiß, was man will bzw. braucht, bevor man zugreift.
Was ich will, weiß ich ziemlich genau. Leider durfte ich dann feststellen, dass es das wohl nicht ganz so günstig zu kaufen geben wird. Hm. Spaß gemacht hat es trotzdem, die vielen Notebooks auszuprobieren. Ich spielte neben den üblichen Verdächtigen auch ein wenig mit einem MacBook herum. Ich fand es interessant und wollte mir die Details und Unterschiede zu den anderen Notebooks von jemandem erklären lassen, der sich damit auskennt. Also fuhr ich extra noch zu einem Geschäft, das sich auf Apfel-Produkte spezialisiert hat.
Bis zu dem Zeitpunkt, als ich den Laden betrat, war ich fast davon überzeugt, dass mein nächster Laptop eine Apfelkiste werden könnte. Ein paar Fragen hatte ich schon noch, aber im Großen und Ganzen gefiel mir dieses Notebook nach dem Ausprobieren recht gut. Tja, und dann traf ich auf den Verkäufer… Uff… Selten habe ich jemanden getroffen, der so überheblich mit Kunden redet. Meine Fragen wurden nicht beantwortet, stattdessen nur Spielereien gezeigt, wie die Bedienung des Touchpads mit einem, zwei oder vier Fingern. Und am Ende glaubte er tatsächlich, ich würde das Notebook sofort mitnehmen. Unmööööchlich. Ich werde mich wohl noch einmal von einem anderen (und bestimmt freundlicherem) Apfelkistenverkäufer beraten lassen. Schließlich wird mich das neue Laptop eine Weile begleiten und die anderen Anbieter sind bisher nicht aus dem Rennen.
Nach diesem Erlebnis gings erst einmal auf eine Stärkungsapfelschorle ins Fritz in den Spandau Arcaden. Dort war schon alles für das abendliche Event mit nem DJ vorbereitet. Ich bin gern im Fritz, das Essen ist sehr lecker, die Bedienung immer freundlich und das Ambiente ist mein Fall. Da ist es nicht verwunderlich, dass ich mich entschied, zum Abendbrot dort eine Tomatensuppe zu essen. *mjam*
Letztendlich blieb ich noch bis halb elf dort – und das, obwohl ich eigentlich mal n büschen früher ins Bett wollte.
Der Samstag verging schnell und Spaß gemacht hats auch, das Schlendern und Stöbern. Heute ists dagegen viel ruhiger im Hause Sara. Ich war noch überhaupt gar nicht vor der Tür. (Außer man würde meine Balkontür mitzählen. *g*) Habe gerade mal ausführlich gefrühstückt, n büschen gelesen (“Der gehetzte Uhrmacher” von Jeffery Deaver), gesurft und gerade blogge ich. Ach, und das Mittagessen kam vom Lieferdienst. Ganz schön bequem, die Sara. *gg*
Nun, ich hoffe, euer Wochenende verlief und verläuft mindestens genauso entspannt wie meines. Manchmal tut so ein bisschen Schlendrian nämlich richtig gut.
Hallo Sara!
Ich war am Wochenende beim CSD.
Verkäufer können einem die Lust wirklich verderben. Mir ging es mal ähnlich, als ich einen neuen Telefonanbieter suchte.
lg Anne
” … genauso entspannt …” – nein.
Bekannte haben Catering-Service. Aufgrund von Urlaub fielen Aushilfen aus. Also half ich.
Freitag von 13.30 – 19.00 Uhr Kram schleppen.
Samstag von 7.30 – 11.00 Uhr Kram schleppen.
Samstag von 16.30 – 19.30 Uhr Kram schleppen.
Sonntag von 7.30 – 10.00 Uhr Kram schleppen.
Danach erst wurde es entspannt – ging auch nicht anders, da ich mich kaum noch bewegen konnte.
Aber nächstes Wochenende wird ruhiger. Hoffe ich zumindest. Bisher steht nur ein Fest im Kindergarten unserer Tochter auf dem Programm. Aber da brauch ich nichts tun, außer Kaffee trinken und Kuchen essen.
@ Anne
Stimmt, am Wochenende war ja auch Christopher Street Day. Da hab ich gar nicht mehr dran gedacht.
@ Marco
Das klingt ja wirklich nach einem sehr entspannten Wochenende! *gg* Aber: Du hast ein gutes Werk getan, denn du hast jemandem aus der Patsche geholfen und letztendlich war es bestimmt auch tooootal gesund, denn man soll sich ja im Alltag viel bewegen.
Das Kindergartenfest wird sicher toll. Immerhin soll das Wetter zum Wochenende super werden und wenns dann noch leckeren Kuchen und Kaffee gibt, dann wirst du die Anstrengungen dieses Wochenendes ganz schnell vergessen haben…